Beiträge von l'eau

    Ich hab mal eine Frage bzgl. meiner Volierenbeleuchtung:

    Für die Metalldampflampen nutze ich eine Fassung und ein Vorschaltgerät, welches das - für Vögel vorhandene - Flimmern des Lichts unterdrückt. So, nun hab ich am Freitag im laufenden Betrieb alle Lichter via der Steckdosenleiste ausgeschalten und - nach einiger Zeit - die Leuchtmittel ausgetauscht. Ging bei einer Fassung leider nicht gut und die - neue - Metalldampflampe ging beim Einschalten via Steckdosenleiste kaputt. Eigentlich wär das für mich jetzt noch kein größeres Problem - sowas passiert halt mal. Allerdings sind die beiden alten Metalldampflampen nun auch kaputt.

    Jetzt ist meine erste Frage: woran kann das liegen?

    Und meine zweite: Macht es Sinn, das Vorschaltgerät und die Fassung mal von einem Elektriker begutachten zu lassen, ob da was kaputt ist? Also die Rotlichtlampe leuchtet damit normal, aber ich hab ein bisschen die Befürchtung, dass entweder Fassung oder Vorschaltgerät kaputt sein könnten und dann eine neue Metalldampflampe wieder kaputt ginge. Die Dinger sind nicht ganz günstig, daher bin da grad am Zweifeln. Oder mach ich mir umsonst Gedanken, da die Rotlichtlampe damit ja leuchtet und bei den Metalldampflampen hatte ich einfach nur Pech?

    :???: ich hoffe, das ist jetzt nicht zu wirr geschrieben.

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    Nikon D500, Tamron 70-200mm/f2,8

    ISO 180

    f 4

    1/400

    Was den Jagdtrieb angeht hört man so unterschiedliche Sachen. Aber ich denke auch, dass man lieber mit mehr Trieb als wenig rechnen sollte!

    Nun, man kann natürlich einen Whippet ohne Jagdtrieb erwischen. Man kann schließlich auch im Lotto gewinnen. Alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit.

    Aber natürlich ist es so, dass Whippets als Hetzjäger v.a. auf Sicht jagen, d.h. den Jagdtrieb auf die andren Sinne bekommt man idR recht problemlos unter Kontrolle. Bei der Sicht ist das so eine Sache. Grundsätzlich ist der Whippet vom Verwendungszweck schon auf deutlich mehr Gehorsam und Freude an der Zusammenarbeit gezüchtet, als viele andre Windhundrassen. Aber wie das nachher beim einzelnen Individuum letztlich aussieht, ist immer etwas unterschiedlich. Außerdem macht ein großer Teil auch die Handlungsweise des Halters aus - und als Erst(wind)hundhalter bleiben idR einige Fehler nicht aus.

    Allerdings gelten meine Ausführungen v.a. für die Rasse Whippet. Mit den Rassen Silken, Langhaar-Whippet usw. kenn ich mich nicht großartig aus. Aufgrund ihrer ursprünglichen Rassezusammensetzungen dürften sie aber in Punkto Jagdtrieb ähnlich gestrickt sein, wie der Whippet, aber teils mit einem etwas größeren Hang zu Gehorsam - je nachdem wie viel Sheltie-Erbe durchschlägt. Allerdings sind mWn teilweise auch andre Windhundrassen eingezüchtet, da können natürlich auch andre Eigenschaften durchschlagen.

    Aufgrund der Einkreuzung von Rassen, in denen mehr Krankheiten vorkommen, muss man bei den langhaarigen Whippet-Ähnlichen allerdings ein starkes Augenmerk auf die Untersuchungsergebnisse der Elterntiere und ggf. Vorfahren legen - da ist das Privileg des echten Whippets, dass dieser praktisch frei von Erbkrankheiten ist.

    ohje, bitte suche einen Whippet-Züchter über den DWZRV oder den WCD oder achte darauf, dass einen von beiden Vereinen angehört (ich persönlich bevorzuge den DWZRV, da der WCD stark auf Showzucht ausgerichtet ist und nichtmal eine Sportordnung, geschweige denn -sportvereine hat, der Whippet aber nunmal ein Hetzjäger und Sporthund ist).

    Trotzdem dabei den Kopf nicht ausschalten: auch in den seriösen Vereinen gibt es bessere und schlechtere Züchter (sowie leider auch solche, die kaum besser sind als Vermehrer). Bitte gehe nicht zu einem Züchter, der behauptet, seine Whippets hätten wenig/keinen Jagdtrieb, weil er Showlinie züchtet. Zum einen macht es den Charakter und das Wesen des Whippets kaputt, wenn man versucht, den Jagdtrieb rauszuselektieren und zum andren stimmt das schlicht und ergreifend nicht. Ich habe schon einige Whippets aus solchen Zuchten gesehen und gerade beim Coursingtraining unseres Vereins wusste jeder (erwachsene) Whippet auf anhieb, was er tun soll; bei einem solchen Whippet "ohne Jagdtrieb" war es gar so, dass am Kill der Hase von der Schnur geschnitten werden musste, weil der Whippet ihn nicht mehr ausgeben wollte - und das war sein allererstes Mal gewesen!

    Ich persönlich erwarte von einem guten Whippetzüchter:

    - dass die Zuchthunde zumindest die Sportlizenz haben (oder aber die eingesetzten Rüden im Windhundsport laufen, wenn sonst alles passt)

    - dass die Hunde im passenden Gebiet frei laufen können

    - dass mit den Hunden noch irgendwas gemacht wird ("normaler" Hundesport, Besuchshundeausbildung, Wanderungen o.ä.)

    - dass die Hunde schlank und nicht dick sind (gerade letzteres wird (gerne von Showzüchtern) mit Substanz verwechselt und ist leider derzeit, wie bei vielen andren Rassen auch, in Mode)

    - und natürlich, dass Ahnung von Genetik, Epigenetik, Zucht im Allgemeinen, Sozialisation usw. vorhanden ist

    Außerdem hab ich natürlich noch bestimmte Vorlieben zum Charakter/Wesen und Aussehen - das ist aber Geschmackssache und muss jeder selber entscheiden (ich mag z.B. toughe Whippets lieber als schüchterne, lieber kräftige als schmale - dabei lieber trocken als schwammig).

    Aber es dürfte ja durchaus Dinge geben, die generell verträglicher im Sinne von leichter verdaulich als andere sind. Ist Süßkartoffel besonders leicht verdaulich? :denker:

    hm, normale Kartoffel ist mWn relativ leicht verdaulich. Vollkorngetreideprodukte sind schwerer verdaulich als solche aus Weißmehl - gesünder ist aber idR Vollkorn.

    Wie es mit Süßkartoffel genau aussieht, weiß ich nicht.

    Kann man sagen, dass das insgesamt eine besonders verträgliche Kohlenhydratquelle ist? Oder nur allergikerfreundlicher, weil exotisch?

    Solange der Hund es verträgt, ist eine Kohlenhydratquelle so gut wie die andere. Süßkartoffel ist deshalb bei Unverträglichkeiten/Allergien beliebt, da sie als normale Nahrungskomponente selten ist und dementsprechend die Wahrscheinlichkeit, dass der Körper darauf reagiert, deutlich geringer - der Körper kann nur auf Nahrungsmittel(bestandteile) allergisch reagieren, die er bereits kennt.

    Darf der Hund die Haut von Hähnchenschenkel haben? :ops:

    Mein Hund bekommt morgen alles, was von dem halben Hähnchen - außer die Knochen natürlich - inkl. dem Gemüse aus der Brühe übrig ist, zum Frühstück.

    Also ja, natürlich kann man dem Hund Hühnerhaut geben. Wenn der Hund allerdings gekochte/gewürzte Speisen nicht gewohnt ist, sollte man da vorsichtig sein. Und je nach Größe des Hundes auch wg. der Menge - mWn ist die Haut recht fetthaltig, das kann natürlich u.U. zu Durchfall führen.