sehr faszinierend ist auch, dass die Wölfe zwar deutlich in der Überzahl sind, trotzdem die Hunde nicht körperlich angreifen. Die Wölfe wissen also sehr genau um die Gefährlichkeit einer solchen Auseinandersetzung und scheuen sich vor der Verletzungsgefahr.
Beiträge von l'eau
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Möchte nur gewappnet sein, wenn das Gespräch darauf kommt, dass es ja ein Labbi ist und eigentlich ganz lieb.
In dem Fall würde ich den Blick weg von der Rasse auf das zu beobachtende Verhalten lenken

Oder gleich, ja ist ein ganz lieber, daher bekommt er von mir auch einen Keks
und dann immer schön Kekse in den Hund schieben. Möglichst bevor er aggressives Verhalten zeigt (also direkt, wenn er dich/euch) sieht. -
Welche fachlich/neutralen Seiten gibt es da, um a) aufzuzeigen, dass der Hund ein Mischling ist, dessen Potential nicht in seiner Freundlichkeit liegt und b) damit auch der Umgang zum Wohle des Umfeldes evtl. angepasst werden sollte.
Ich glaube nicht, dass du über diese Schiene weiter kommst.
Eher würde ich zu den Leuten gehen und fragen, was sie dagegen zu tun gedenken, dass ihr Hund Passanten belästigt.
Je nachdem, wie du das Klima gestalten möchtest, kannst du dem Hund auch wahlweise beibringen, dass mit dir nicht gut Kirschen essen ist oder ihn zu deinem Freund machen.
Auch ein Weimi-Mix ist keine reißende Bestie. Und auch reinrassige Labradore können durchaus territorial reagieren.
Ja, deine Beschreibung klingt so, als habe der Hund dich stellen wollen. Aber alles noch recht freundlich. Wenn man dem klar macht, dass man da regelmäßig vorbei geht und immer brav Wegzoll in Form von leckeren Keksen zahlt, halte ich es für relativ wahrscheinlich, dass der Hund dich und deinen Hund freudig begrüßen wird.
Man sollte natürlich den Haltern sagen, dass man dem Hund Kekse (und welche) geben wird. Allerdings würde ich da nicht fragen, ob ich das darf. Solange der Hund unkontrolliert an mich ran kommt, hab ich auch die Wahl, wie ich mit der Situation umgehe.
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Es ist einfach pervers, dass es einen Hund umbringen kann, sich zu freuen - und das die Züchter und viele Halter dieser Rassen auch noch normal finden

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Also ist das definitiv auf menschliche Zucht zurückzuführen, genauso wie beim Hund.
wobei diese "Gendefekte" deshalb mMn nicht unnatürlich sind. Denn sie sind ja nicht durch Gentechnik entstanden, sondern aus einer Laune der Natur. Ja, der Mensch hat dann weiter diese Farben selektiert. Aber aufgetreten sind sie aus einer natürlichen Quelle.
Und führt zu genauso blöden Ergebnissen
Das stimmt so nicht. Wenn man weiß, was man tut, führen weder Merle noch Dilute zu blöden Ergebnissen
Wobei ich Dilute noch schlimmer finde
Das mag für manche Rassen stimmen. Aber es gibt Rassen, in denen Dilute seit Entstehung vor kommt und - wenn man hier nicht gerade starke Farbzucht betreibt, die aber immer problematisch zu sehen ist - zu keinen Problemen führen. Sie meinen Hund: sowohl sowohl rot-dilute (sandfarben) wie auch schwarz-dilute (blau).
Bei den meisten Windhunden ist Dilute absolut problemlos - Ausnahme sind Windspiele, hier gibt es mittlerweile auch typische Dilute-Probleme. Was beim Windspiel aber mMn an der Farbzucht liegt.
Ist echt ein Unding, dass diese Gendefekte neuerdings überall reingemixt werden.
Grundsätzlich ist jede Farbe, die nicht Wildfarben ist, ein Gendefekt. Genauso wie blaue Augen und blonde Haare beim Menschen. Gendefekt heißt nicht gleich, dass die Auswirkungen schlimm sind.
Problematisch ist hier viel mehr die Farbzucht, weil hierbei Gesundheit und Charakter auf der Strecke bleiben. Und natürlich gibt es Farben, mit denen braucht man ein wenig mehr Wissen zur Zucht. Aber das heißt nicht, dass diese Farben schlecht sind. Im Gegenteil, auch sie erweitern den Genpool. Ein großer Genpool ist grundsätzlich einem kleinen Genpool vorzuziehen.
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Bei Mäusen gibt es ein entsprechendes Gen, da nennt man es aber Schimmel.
Wirkt sich bei Schimmel x Schimmel auch ähnlich fatal aus wie Merle beim Hund, bzw überleben es normalerweise keine der Nachkommen.
Auch bei Meerschweinchen gibt's das, es ist wirklich ziemlich verbreitet.Ist es denn das gleiche wie Merle oder einfach nur Gene, die sich bei homozygotem Vorliegen zufällig ähnlich verhalten wie Merle?
z.B. gibt es auch bei Zebrafinken Farbvarianten, die nicht miteinander verpaart werden dürfen, weil das zu missgebildetem und/oder nicht lebensfähigen Nachwuchs führt. Genauso wie bei den Prachtfinken keine Haubenträger miteinander verpaart werden dürfen.
Bei Windsprites/Langhaarwhippet kommt Merle nicht vor. Vermutlich wurden damals nur Sable und Trico Shelties verwendet bei der Einkreuzung.
oh, dann hatte ich das falsch im Kopf. Danke für die Richtigstellung!
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Zitat
Merle ist weder eine neue Farbe, noch kommt sie durch merkwürdige Kreuzungen zustande. Es handelt sich um ein Gen, welches bei vielen Hunderassen, bei Pferden und sogar bei Mäusen vorkommt.
ist das so?

Natürlich kommt Merle in verschiedenen Hunderassen ursprünglich vor: Hütehunde (als Gruppe), Dackel und Deutsche Dogge sind mWn die Rassen, in denen Merle vor kommt und die Farbe erlaubt ist. Ach, und Silken Windsprites/Langhaarwhippets/usw. - als ursprüngliche Sheltiemischlinge aber nicht verwunderlich.
In alle andren Hunderassen kommt Merle nur durch Einkreuzung einer der genannten Rassen.
Ob Merle bei Pferden und "sogar" (was heißt denn hier sogar? Eine Maus ist genauso Säugetier wie ein Pferd oder ein Hund) Mäusen vorkommt, ist mir nicht bekannt. Allerdings habe ich Merle noch nie bei einer andren Tierart als beim Hund gesehen

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Da hilft es manchmal wenn z.B. Tierärzte im Rahmen von so verpflichtenden Vortägen mal deutliche Worte finden und aus dem "Nähkästchen" plaudern.
Würde das helfen, würden erstrecht die vielen Dokumentationen, die es mittlerweile zu dem Thema gibt, helfen. Ja, einen Teil der Leute erreicht man so. Aber ein andrer Teil geht halt zu einem Züchter, der angeblich auf Gesundheit achtet. Ein weiterer Teil regt sich darüber auf, dass die rassetypischen und ach so niedlichen Merkmale denunziert werden. Und dem letzten Teil ist es schlicht und ergreifend egal.
Wie verblendet manche dieser Rasseliebhaber sind, kann man daran sehen, dass es sogar Tierärzte gibt, die nicht nur Halter sondern sogar auch Züchter dieser Rassen sind.
Vom Staat reglementierte Zucht würde sowieso nur die Leute gängeln, die ohnehin seriös züchten. Dem Rest wäre es einfach egal. Es fehlt auch das Personal für Kontrollen (fehlt ja jetzt schon für bereits bestehende Gesetze). Im Gegenteil würde es die Arbeitszeit derjenigen, die die Vorträge halten und die Tests abnehmen (Veterinerämter, Tierärzte?) noch mehr verknappen, weil die ja während der Vorbereitungskurse und Tests nicht zu ihren andren Aufgaben kämen.
Allerhöchstens würde es mehr Geld in die Taschen der Kontrolleure und des Staats spülen.
Nachdem der letzte Schrei nach Kontrolle des Staates auf diesem Sektor nun dazu geführt hat, dass funktionale Hunde von Veranstaltungen ausgeschlossen sind bzw. evtl. zukünftig ausgeschlossen werden (weil Vibrissen fehlen oder wg. ihrer Fellfarbe), aber tatsächliche unüberhörbare Qualzuchten weiter teilnehmen dürfen, ist die Frage, ob es wirklich klug ist, den Staat das regeln zu lassen...
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Kann ein Hund auch noch nach 3,5 Jahren Stehoren bekommen?
Apollo ist ein Patterdale-PRTmix und sein li kes Ohr steht seit dem Winter immer öfter aufrecht, und auch das rechte macht Anstalten höher zu stehen. Gibt es hier zufällig Erfahrungsberichte?
ich weiß, dass manche Whippets, die ihr Leben lang "korrekte" Rosenohren hatten, im Alter Stehohren bekommen - allerdings dann halt wirklich schon ältere Hunde.
Ansonsten zeigt es sich beim Whippet meistens schon beim Heranwachsen, wenn er Stehohren hat.
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Jin ist sowohl mit Futter als auch Spielzeug belohnbar. Hat wahnsinnigen Zug auf den Futterautomaten, aber für Geschwindigkeit ist ein Spielzeug schon besser. Ganz am Anfang habe ich auch versucht, beim Agi kein Spielzeug zu nutzen, aus Angst, dass sie hohl dreht. Die Angst war unbegründet und nur Futterbelohnung hat sie zu arg ausgebremst - es gibt halt nix besseres als Flitzen.
Bei Jin ist es aber so, dass ich das Spielzeug nicht in der Hand halten kann, dann schielt sie zu arg nach dem Spielzeug und springt teils auch an mir hoch oder beißt gar ins Spielzeug. Ich denke, dass das z.T. daher kommt, dass lange vor dem Agi Coursings gelaufen ist und daher das Ziel, das Spielzeug zu bekommen, stark in ihr drin ist (ganz abgesehen von ihrer genetischen und epigenetischen Veranlagung hierzu). Natürlich liegt es auch daran, dass ich es ihr auch in der Anfangszeit des Agis nicht vermittelt habe, dass sie erst Arbeiten muss, bevor sie das Spieli erhält. Und überhaupt zu wenig auf Impulskontrolle Wert gelegt habe. Jetzt ist Jin 8 und ich werd das bei ihr wohl nicht mehr ändern.