Beiträge von l'eau

    Nachdem Sookie beim Agi am Rand ein bisschen zum Kreischen neigt (obwohl sie selber noch gar kein Agi macht!), hab ich nun ein Camping-Bett angeschafft, um dieses als festen Ruheort zu etablieren.

    Die Grundlagen wo drauf springen und dort bleiben kennt Sookie schon. Ebenso, auf dem Sofa zu bleiben, während ich mit Jin trickse. Jetzt war es das erste Mal draußen, das erste Mal das Camping-Bett und ich hab ein neues Kommando eingeführt (Reposer) sowie am Ende auch den Gummirückruf genutzt mit der Aufgabe, dass dieser nur für Jin gilt und Sookie bleiben soll. Ich finde, Sookie hat es schon ganz gut gemacht. Dass sie sich auch hinlegen kann, kommt sicher mit der Zeit.

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    Ich bin schon gespannt, was Sookie zu Silvester sagt. Jin ist relativ entspannt, aber von der Knallerei genervt.

    Grad hatten wir "Testlauf": Sookie hat einen Luftballon im Garten gefunden. Ich hab ihr gesagt, sie solle vorsichtig sein, der knallt, wenn er kaputt geht. Halbe Minute später kam sie mit dem kaputten Luftballon im Maul in die Wohnung geflitzt und ist stolz mit der Beute aufs Sofa gehoppst xD

    Als wir später nochmal in den Garten sind, hat es im Hintergrund irgendwo geböllert (mehrere Böller). Nicht sehr laut, aber scho gut hörbar. Hat Sookie überhaupt nicht interessiert.

    Ich weiß noch nicht, wie viel hier geböllert wird, weil ich ja neu hergezogen bin. Leider hab ich auch keine Rollläden an den Fenstern.

    Nachdem Sookie aber auch den ganzen - teils extrem lauten - Baustellenlärm in der Arbeit sehr gelassen genommen - um nicht zu sagen ignoriert - hat, mach ich mir erstmal nicht so viele Gedanken.

    Hm, ich kenn eher die Lösung Co-Ownerschaft (Hund gehört beiden) oder, dass vertraglich der mögliche Zuchteinsatz festgeschrieben ist oder "normale" Pflegestelle (der Hund lebt dort, aber der Züchter trägt die Kosten - und kümmert sich um die nötigen Ausstellungen, Sporteinsätze usw.).

    Aber "Pflegestelle", die alle Kosten usw. trägt, aber trotzdem kein Eigentum am Hund hat... ne. Da wird es auch schwierig einen juristisch wasserfesten Vertrag hinzubekommen. Das ist ähnlich, was manche (unseriöse) Tierschutzvereine in ihren Verträgen stehen haben - und nichtig ist. Wenn das Tier verkauft wird, dann geht das Eigentum in der Regel auf den Käufer über. Punkt. Genauso wie bei einem Gegenstand eben auch.

    Allerdings sind die Angaben auch etwas wischiwaschi/von Nicht-Juristen formuliert und vllt läuft es auch auf Co-Ownerschaft hinaus.

    Ist bei uns ganz einfach: Grünstreifen sind erlaubt, Felder verboten. Im Wald müssen sie komplett auf den Wegen bleiben.

    hier ebenso. Und Wiesen sind erlaubt, sofern sie nicht zu hoch sind. Der Unterschied Wiese ok/Wiese nicht ok ist für die Hunde tatsächlich etwas schwerer, aber Jin kann ihn mittlerweile auch ganz gut. Ansonsten gibt es halt ein "Raus da!". Damit kann ich auch Wiesen tabuisieren, die aus irgendwelchen andren Gründen mal nicht betreten werden sollen (z.B. Wiesenbrüter, Gülle, Dünger, Feld, das wuchsbedingt grad einer Wiese sehr ähnlich sieht etc.).

    Bei Sookie sitzt das "Raus da!" und auch die Wegtreue noch nicht ganz sicher - aber sie ist ja auch erst 7 Monate alt. Sie weiß zwar, dass sie grundsätzlich auf dem Weg bleiben soll, aber manchmal "vergisst" sie es oder probiert, ob es hier/gerade auch gilt. Mit Jin war ich wohnortbedingt mehr im Wald unterwegs, die konnte das dementsprechend schneller. Aber ich mach mir keinen Druck. Die meiste Zeit klappt es eh schon sehr gut.

    Außerdem weht es ihm eine "Locke" aus der Stirn - das haben Terrier nicht.

    Es tut keinem Hund gut, derart verhätschelt und auf ein Podest gestellt zu werden. Spätestens, wenn der Hund außerhalb des Haltergrundstücks seine eigenen Ideen entwickelt, fällt einem das auf die Füße. Denn wenn der Hund schon im häuslichen Umfeld nicht nur keine Führung erfährt, sondern sogar das führende Familienmitglied ist, warum sollte er dann draußen seinen Menschen folgen?

    A propos: es ist absolut egal, wie groß/klein/schwer/leicht ein Hund ist, ob er "was vertragen" kann. Es geht dabei einzig um den Charakter des Hundes. Wenn ein Hund bereits ein mahnendes "Nein" als Strafe empfindet, dann spricht man das Nein ggf. erstmal freundlicher aus. Wenn ein Hund ein strenges "Nein!" eher als Bitte versteht, so kann man dieses ggf. entsprechend verstärken.