Wenn man nur ein bisschen zum Spaß Agi machen möchte, dann braucht man eigentlich die xtausend Hürdenkommandos nicht, da mögen Hopp und Außen reichen. Der Punkt ist nur: wenn man Spaß am Agi hat, dann besteht der Spaß auch zum Teil daraus, mit seinem Hund zusammen einen Parcours zu meistern und früher oder später werden die einfachen Parcoure langweilig - nicht nur für einen selber, auch für den Hund. So ein einfacher Flitzeparcours zwischendurch ist zwar immer mal geil, aber den Hunden gefällt es auch, knifflige Situationen zu lösen und am Ende sind sie genauso stolz wie die Halter, wenn sie einen schwierigen Parcours gemeistert haben.
Die Hürdenkommandos, die man mMn auf jeden Fall braucht sind:
- Hopp (einfaches Sprungkommando)
- Voran (in Laufrichtung Gas geben und über die nächste Hürde springen - egal, ob Frauchen deutlich hinterher hechelt)
- Außen und Hinten (zwei verschiedene Arten die Hürde von der andren Seite zu nehmen)
- Weg (über die Hürde und weg vom Menschen/der Laufrichtung drehen)
- In (die Hürde von innen nehmen)
- Rum (Kurzspringkommando - dies kann man ggf. auch körpersprachlich ersetzen)
Das sind die Kommandos, die Jin kann (außer Voran - wir haben ein Problem damit, uns voneinander zu lösen) und mit denen ich auch A3-Parcoure laufen kann (nur im Training, turniermäßig schaffen wir's nicht über die A2, weil Jin sich beim Agi sehr schwer tut, sich von mir zu lösen).
Sookie lernt mehr Hürdenkommandos, dadurch ist sie weniger auf meine Körpersprache angewiesen, was hoffentlich dazu führt, dass ich sie nicht ebenso zum Kleben bringe wie Jin 
Wobei man mit einem kleineren Hund durchaus den Vorteil hat, dass man ihn lauftechnisch oft besser unterstützen kann. Durch die kleineren Galoppsprünge hat man oft mehr Zeit auf sie einzuwirken als bei einem größeren Hund (und Border Collies sind oftmals nochmals eine ganz andere Nummer).