Beiträge von l'eau

    Bei Stinkewily geht es ja aber wenn ich das richtig im Kopf habe nicht nur um das Spazieren gehen o.ä. in Bewegung, sondern auch um das Ruhen und Schlafen im Bauwagen, wo es eben deutlich kälter ist als in Wohnungen. Ich persönlich denke schon, dass man es sich da mit einem Hund mit Stockhaar oder Langstockhaar leichter macht.

    Gerade das Schlafen im Bauwagen könnte dazu führen, dass der Whippet sich bei kälteren Temperaturen wohl fühlt, besser an diese angepasst ist und weniger Kleidung braucht. Wie schon geschrieben: in GB werden Working-Whippets im Zwinger gehalten.

    Ich persönlich hab keine Erfahrung mit Leben von Whippets in Bauwägen. Ich hab einmal im Frühjahr bei einem Coursing im Zelt übernachtet. Frühs war draußen alles leicht gefroren. Keine Ahnung, wie kalt es im Zelt war - aber vmtl. nicht so viel wärmer als draußen. Mir war's viel zu kalt. Jin hatte damit deutlich weniger ein Problem. Sie hat die Nacht - wie sonst auch - unter der Bettdecke verbracht. Und Jin ist und war auch damals - genausowenig wie ich - Camping gewöhnt, sondern auch ein Luxus-Wohnungsköter.

    Also ja: ich glaube schon, dass ein Whippet sich in einem Bauwagen wohl fühlen könnte. Ich würd keinen Rennlinienhund nehmen (die neigen zu dünnerem Fell) und wirklich darauf achten, dass der Züchter ganzjährig normal Gassi geht (ja, ich hab leider auch schon von Züchtern gehört, deren Hunde nur für Ausstellungen und ggf. Windhundsport das Grundstück verlassen).

    Hündin kann nicht an der Prüfung teilnehmen weil läufig - unbedingt kastrieren lassen, du willst doch erfolgreich werden. :verzweifelt:

    War für mich mit ein Grund, weshalb Sookie nicht im Windhundsport aktiv laufen wird, sondern wir Agi machen. Beim Agi ist's egal, ob die Hündin läufig ist oder nicht. Also nicht wegen erfolgreich oder sowas, sondern weil's einfach ärgerlich ist, wenn man einen Wettkampf gemeldet hat und dann wg. Läufigkeit nicht starten darf.

    Es hängt doch sehr von Hund, Wohnort und Lebenssituation ab, was benötigt wird und was nicht. Stinkewily & ich wohnen beide in Norddeutschland, hier wird der Hund das halbe Jahr gefühlt bei jedem Gassi nass und je nachdem, wo du dann mit dem Hund hin musst (Wohnung/Arbeit etc) und wie schnell er friert, braucht es schon bisschen mehr

    Ich kenne auch Norddeutsche Whippethalter (aus meiner Coursingzeit und Halter von Verwandtschaft meiner Mädels) - auch bei den meisten von diesen hält sich die Garderobe der Hunde in Grenzen.

    Bei der Verwandtschaft auf Rügen ist's sogar so, dass deren Hunde später was anbekommen als meine Jin (ich schätze, dass die weniger warm einheizen und evtl. auch deutlich mehr Zeit draußen verbringen - da entwickeln die Hunde eine andre Wetterhärte).

    Ich kann mit meinen Mädels auch im normalen Regen Gassi gehen ohne ihnen etwas anziehen zu müssen (außer es ist gleichzeitig kalt). Bei starkem Regen sind sie deutlich unbegeistert - allerdings der Border Collie und die Cattles meiner Agi-Trainerin auch. Aber bei Niesel bis normalen Regen wird sich beim Gassi nicht groß anders verhalten wie bei Sonne. Meine Große mag windiges Wetter nicht so - aber da ist's egal, ob ich ihr was anziehe oder nicht. Trockenen Schnee findet meine Große toll. Bei nassem Schnee wird lieber in den ausgetretenen Pfaden geblieben. Bei trockener Kälte mit Sonne konnte sie auch teils bei knapp zweistelligen Minusgraden nackig laufen (bei meiner Kleinen fehlen mir hier noch Erfahrungswerte). Ja, bei feuchter Kälte (die wir in D ja doch meistens haben) muss man ihr was anziehen. Normalerweise reicht Kevin Jumper und drüber ein Softshellmantel für richtig kalt völlig aus, ggf. noch mit einem Schal kombiniert. Für Freilauf zieh ich den Softshell idR aus. Ja, freilich hat man dann da was zum Schleppen.

    Im Büro werden meine Mädels nach einem Regengassi mitm Handtuch angetrocknet und kuscheln sich dann in ihre Betten. Viel anders dürfte das bei einem Langhaarhund auch nicht laufen - nur, dass man da ggf. mehr zum Abtrocknen hat und auch noch aufpassen muss, dass er sich nicht vor dem Handtuch schüttelt und damit die gesamten Räumlichkeiten verziert.

    Aber es ist eben nicht so, dass Whippets extrem viel Kleidung brauchen. Natürlich, ein paar Sachen brauchen sie. Und wenn sie älter werden vllt auch nochmal was extra. Im Sport für die Wartezeiten vllt auch nochmal was andres - aber da tragen im Winter auch viele felligere Rassen Mantel. Bei Agi-Turnieren und Seminaren seh ich auch Langhaar-Borders und Shelties mit Mantel.

    Ääähm, ich hab grade noch mal nachgelesen wie schlimm Muskat für Hunde ist. Jetzt ist es aber so, dass Oona was von meinem Kartoffelbrei abbekommen hat und da war Muskat drin. Wenn ich das auf ihre Portion runter rechne ist das nicht mal ne Prise. Sorgen machen oder nicht?

    Muskatnuss ist für Hund und Mensch gleich giftig. Wobei die gefährliche Dosis natürlich mit dem Körpergewicht zusammen hängt. Beim Mensch sind's erinnerlich 7 Muskatnüsse, die gefährlich werden - also solange du nicht eine komplette Muskatnuss ins Essen hast, brauchst du dir keine Gedanken machen.

    Muskatnuss hat auch gesunde Eigenschaften. Also es gibt absolut keinen Grund, sie zu meiden.

    Das befreundete Exemplar ist allerdings auch im Schneeanzug mit Unterpulli ein wirklich ganz armes Wesen, dem die Last der ganzen Welt auf den Schultern liegt und das von ca. Oktober bis März.

    kenne ich auch. Liegt meistens am Besitzer, der die Whippets arg verhätschelt. Ja, es gibt auch zierliche, eh schon nervöse Linien. Aber ich kenne auch viele Whippets, die auch im Herbst und Winter freudige und aktive Hunde sind. Ja, man muss ihnen was anziehen. Aber meine Mädels brauch ich nicht wahnsinnig dick einpacken - schon gar nicht, wenn sie frei laufen können, da wären sie in gefütterten Sachen schnell zu warm angezogen.

    Immer bedenken: der Whippet ist eine britische Rasse. Für den sind nasses und kaltes Wetter normal. Wobei man natürlich auch beachten muss, dass der Whippet hierzulande im beheizten Haus und nicht wie ein Working Whippet im Zwinger gehalten wird.

    Edit:

    Aber von denen brauchst du nicht einen, sondern 10+, denn du brauchst was für bisschen trocken kalt, heftig trocken kalt, nasskalt, nur nass, eiskaltnass, Bademantel, am besten alles doppelt zum übereinander anziehen, trocknen und waschen blabliblubb.

    Quatsch. Jin besitzt zwei Kevin Jumper und zwei Softshellmantel, sowie einen Schal - damit sind wir jahrelang gut gefahren. Ach, einen Sommerregenmantel besitzt sie auch noch - aber nur, weil ich keinen Bock auf nassen Hund in der Arbeit habe, ansonsten bräuchte sie diesen nicht. Auch die doppelte Ausführung von Kevin Jumper und Softshell gibt es v.a. damit sie auch saubere Klamotten für in die Arbeit hat.

    Erst jetzt, wo sie älter wird, hab ich etwas aufgestockt. Jetzt besitzt sie halt noch einen zweilagigen Fleecemantel und gefütterte Mäntel (diese bislang nur für Leinengassis im städtischen Umfeld).

    Sookie besitzt noch gar keine eigenen Klamotten - sie trug bislang einfach Jins Sachen (da war die doppelte Ausführung dann auch praktisch).

    wie habt ihr diese Ruhe bei euren Hunden für die doch recht lange Zeit aufgebaut?

    Sookie musste direkt am Tag nach der Abholung mit 10 Wochen 8-9 h/täglich mit ins Büro. Sie bekam was zum Spielen, ca. alle 2h ging's raus. Ruhige Beschäftigung wurde gelegentlich gelobt. Nörgelei wurde in einem gewissen Rahmen ignoriert, sonst gab's einen Anschiss. Raum wurde ggf. durch Schließen der (geräumigen) Box begrenzt. Zwischendurch hab ich mich auch kurz mit ihr beschäftigt oder Kolleg*innen haben sie ein bisschen bespaßt. Aufn Schoß nehmen ging leider nicht, weil Sookie dann wahlweise an mir oder an Büromaterial rumkauen wollte xD

    Natürlich hatte Sookie auch Jin als Vorbild dabei. Jin war damals schon ein paar Wochen älter, als ich sie mitgenommen habe - aber ein ziemlicher Selbstläufer. Sie blieb sogar selbstständig ohne Übung in der offenen Box.

    Dito.

    Ja, so kam es bei mir auch an. Sehr bedrückend die Reportage. Und irgendwie kann man alle Seiten verstehen.

    Erschreckend, traurig sind die Parallelen zur Wolfsansiedlung.. weichspülen der eventuellen Probleme, keine Aufklärung, keine Vorsorge. Und am Ende das große Huch, eine völlig gekippte Stimmung in der Bevölkerung und Tierschützer, die fröhlich klagen und dabei nicht mit den Bären leben müssen. Und die Förster stehen irgendwo dazwischen.

    Ich fand diese TS-Gruppe wirklich erschreckend. Aber auch, dass das Gericht das zugelassen hat.

    Die Förster kamen mir recht bodenständig vor. Die schienen wirklich das Wohl aller abzuwägen - klar, immerhin leben sie ebenfalls in der Region und haben sicherlich genauso wenig Lust darauf, einem aggressiven Bären zu begegnen, wie die Einheimischen.

    Mir wurde mal nahegelegt, der Hund solle immer hinter oder maximal genau neben mir laufen (Begründung: Wer vorne liefe, träfe die Entscheidungen, ergo habe der Hund nie vorne zu laufen.)

    Es gibt sicherlich Hunde, bei denen man da ein Auge drauf haben muss. Bei den meisten reicht es, wenn man sie einfach ran nimmt, wenn es nötig ist.

    Spätestens im Freilauf ist's mMn eh Humbug, wenn der Hund hinter einem läuft: nachdem der Mensch hinten keine Augen hat, hat man da kaum Kontrolle darüber, was der Hund anstellt. Das heißt natürlich nicht, dass der Hund gar nicht hinter einem laufen darf. Aber führt dazu, dass ich mich dann alle nas lang nach den Mädels umdrehen muss und froh bin, wenn sie (wieder) vorne laufen. Trotzdem passiert's dann gelegentlich, dass die Köters lachend von hinten angerannt kommen und verdächtig braune Stellen an Wange, Hals - und wenn's ganz schlimm ist - auch am Körper haben. Bei Ankunft des Hundes riecht man dann auch, dass deren Vorstellung von einem guten Parfum sich absolut nicht mit meiner Vorstellung von einem guten Geruch deckt. Würde nicht passieren, wenn sie konsequent vor mir laufen würden - aber Hunde sind ja nicht doof, die wissen genau, dass wir Menschen hinten keine Augen haben...

    Kommt drauf an, wie man Leinenführigkeit definiert. Bei den einen ist ein Hund leinenführig, der nur neben einem läuft. Bei den andren darf der Hund den gesamten Leinenradius nutzen - und dementsprechend auch vor laufen.

    Das Signal "Fuß" nutze ich ausschließlich für Hundeplatz-Fuß - eine Art zu laufen, die ich im Alltag von einem Hund nicht verlangen würde und schon gar nicht über längere Strecken, da dieses Fuß stark auf den Körper einwirkt und zu starken Fehlbelastungen führen kann.

    Ein Alltagsfuß - Hund läuft mehr oder weniger entspannt, mehr oder weniger neben einem - ist etwas anderes. Verlange ich aber auch nur streckenweise, wenn es nötig ist (entgegenkommende Passanten z.B.)

    Ich bin Leinenführigkeitsversager. Heißt: meine Mädels ziehen durchaus mal leicht an der Leine. Solange sie nicht zerren, ist es in Ordnung. Ich bin für richtige Leinenführigkeit zu inkonsequent. Die Leinenlänge darf von meinen Mädels komplett genutzt werden. Sie dürfen an der Leine schnüffeln, sich lösen, Gras fressen - also fast alles machen, was sie im Freilauf auch dürfen.