Beiträge von l'eau

    Sie ist ganz normal dagelegen mit dem Kopf zwischen den Vorderpfoten und dann wirklich wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen.

    Die Warnung kann sehr minimal sein: steif werden, Anspannen der Gesichtsmuskulatur. Das Knurren kann so leise sein, dass man es nicht hört.

    Zähnefletschen oder lautes Knurren sind schon eher wie, wenn wir die Menschen die Stimme erheben.

    Dieses Verhalten von heute hat sie bis jetzt ein einziges Mal gezeigt und das war als die Katze meines Exfreundes ihn von hinten angesprungen, gebissen und gekratzt hat.

    Die Situation mit der Katze war eine ganz andre. Ja, die Maßregelung am Ende war ähnlich, aber eben andre Situation


    Keine Ahnung irgendwelche Schmerzen, Gehirntumor, was weiß ich…

    Schmerzen halte ich im Bereich des Möglichen, ein Gehirntumor wäre sehr unwahrscheinlich


    Achja und läufig war sie das letzte Mal im April

    Mit Scheinträchtigkeit/Mutterschaft müsste sie dann schon durch sein, aber eine Pyometra hätte ich im Hinterkopf. In Anbetracht, dass nun Wochenende ist: Überprüfe, ob die Hündin weitere Anzeichen zeigt: Trinkt sie mehr? Wie ist die Temperatur? Schleimhäute? Frisst sie normal? Ist sie (deutlich) ruhiger als normal?

    Wenn dir was komisch vor kommt, dann fahr mit ihr zum Notdienst.

    Von deiner Beschreibung die Situation her, würde ich auf irgendeine Resource tippen. Evtl. hat sich die kleine Hündin auch in Richtung der größeren Hündin bewegt und diese sah ihre Ruhe gefährdet. Wenn eine solche Handlung für die große Hündin was komplett ungewöhnliches ist, würde ich sie sicherheitshalber beim TA vorstellen (wann war sie zu letzt läufig?).

    Die gute Nachricht ist: deine Hündin ist "sauber". Ansonsten wäre bei dem Größenunterschied die kleine Hündin jetzt schwer verletzt oder tot.

    Die schlechte Nachricht: Ich würde beide Hunde nicht mehr unbeaufsichtigt oder schlecht beaufsichtigt zusammen lassen. Gerade, so lange der Auslöser nicht bekannt ist. Die Gefahr für die kleine Hündin ist sonst viel zu groß.

    Mit Sookie hab ich scho mal so halblebig die Wippe angefangen. Hab sie immer auf der stehenden Wippe aufs Ende springen lassen. Am Wochenende hab ich dann endlich mal meine Wippe (so eine günstige von Trixie) ausm Schuppen gezogen und das ganze intensiver trainiert. Erst kleiner Abstand zum Boden, dann großer. So sah dass dann Sonntag aus:

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    Gestern im Verein dann nochmal 3-4x diese Höhe an der richtigen Agi-Wippe geübt und dann durfte sie die ganze Wippe laufen. Das erste Mal ist sie abgeschmiert - ist doch nicht so einfach, den "Sturz" aus der Höhe auszubalancieren. Aber schon beim nächsten Mal lief das recht souverän ab. Schnell ist sie freilich noch nicht, aber sie läuft zügig zum Kipppunkt und wartet dann in der Zone auf die Bestätigung und das Signal zum Weiterlaufen. Schnelligkeit kommt dann mit mehr Übung und Routine, denk ich.

    Und unsere Trainerin hat eine (bzw. zwei - sie selber hat auch eine) Klingelmatte gebastelt. So toll!

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    Für mich eine riesige Erleichterung, weil ich mir recht schwer tu, selber zu sehen, ob der Hund das Target getroffen hat bzw. oft denke er trifft und dann die Bewegung des Daumens nicht mehr stoppen kann, wenn der Hund doch nicht trifft |)

    Ich brauch mal ein paar Einblicke:

    Wie läuft es in euren Firmen mit Mitarbeiterkühlschränken ab?

    Achtet da jeder Mitarbeiter selbstständig drauf, dass nichts drinnen gammelt? Müssen Lebensmittel beschriftet werden, damit man bei Gammeln den Eigentümer die Leviten lesen kann? Was gibt es sonst für Ordnungsideen/vorschriften?

    Der Grund: Meine Azubi war heut über 1 h "verschwunden", weil sie zusammen mit einer Werkstudentin den Kühlschrank ausgemistet und gereinigt hat (da war sogar Schimmel auf den Zwischenböden). Sowas würd ich gern zukünftig vermeiden - zum einen wegen der absolut unnötigen Verschwendung von Nahrungsmitteln und zum anderen, weil ich es für eine Zumutung halte, andrer Leuts verschimmelte Lebensmittel entsorgen zu müssen - zumal man letzteres ja oft erst nach Öffnen der Packung sieht und wenn einem dann schon der Schimmel mit Kriegsgeheul entgegen kommt :kotz:

    Meine Große war erst mit 11 Monaten komplett stubenrein, meine kleine mit... oh, weiß ich gar nimmer so genau... 6-7 Monate vllt?

    Damit meine ich, dass ab dann wirklich kein Unfall mehr ins Haus ging und der Hund im Zweifel so vehement gemeldet hat, dass ich es verstanden habe/aufgewacht bin.

    Pinkelt/kackt der Hund sofort nach dem Reinkommen, dann weiß man das ja und kann ihn sich sofort schnappen und mit ihm raus gehen. Suche dir eine ruhige Ecke in Wohnungsnähe und dort geht ihr immer hin. Bei manchen Welpen hilft stehen und warten, bei andren langsames hin und her latschen. Das muss man ausprobieren. Nicht ungeduldig werden. Abwarten. Wenn der Hund sich löst ruhig loben (nicht den Hund verschrecken), immer die gleichen Worte verwenden (bei mir "fein Pipi machen") - nach einiger Zeit kann man diese Worte auch als Signal fürs Lösen verwenden.

    Wobei ja in deinen Beispielen wieder das Thema Konkurrenz mit rein spielen könnte ( Hündinnen in der Gruppe ).

    Naja, irgendeinen Auslöser dafür, dass es so heftig knallt, dass ein TA benötigt wird oder nachher einer der Beteiligten tot ist, gibt es ja immer. Wenn es nicht Hündinnen sind, können es Futter, Menschen, Ruheplätze, Spielzeuge etc. sein. Und wenn eine ansich verträgliche Rasse solche Ressourcen-Geschichten nicht halbwegs zivilisiert (also ohne dass mehr als ein paar Löchlein passieren) lösen kann, dann liegt vmtl. durchaus eine größere Antipathie der Beteiligten zugrunde. Letztendlich war ich bei keinem der Kämpfe zugegen, ich kann also nicht sagen, was jeweils der Auslöser war. Aber in beiden Gruppen gab es auch noch andre Rüden, mit denen das Zusammenleben problemlos möglich war. Also denke ich, dass die Ursache in einer Antipathie der jeweiligen Individuen zueinander lag und diese dann aufgrund irgendeiner Ressource explodierte.

    die Kombi Welpe und erwachsener Hund finde ich wegen den unterschiedlichen Bedürfnissen persönlich anstrengender als zwei Junghunde auf einmal.

    Bei meiner Art der Hundehaltung/meiner Rasser gibt es gar nicht so große unterschiedliche Bedürfnisse zwischen Welpen und adultem Hund. Sookie hab ich die ersten Wochen im Ort getragen (ansonsten hätt ich die Leinenführigkeit vmtl. komplett versaut), aber außerhalb lief sie - so wie Jin auch - frei und die Rundenlänge war auch nicht so anders als ohne Welpe. Ich saß halt vielleicht öfters mal wo rum, aber beide Hunde waren im Freilauf und konnten sich austoben, wenn sie wollten.

    Im Grunde hat Jin mit Sookies Einzug sogar mehr Bewegung als vorher erhalten, weil sie dann endlich täglich einen Spielpartner hatte.


    Meine beiden haben einen Altersunterschied von 8 Jahren. Ist ziemlich groß, aber mMn absolut in Ordnung. Grundsätzlich würde ich immer warten bis der jüngste Hund der Gruppe ordentlich erzogen ist. Die gucken sich eh viel Quatsch voneinander ab, aber zum jetzigen Zeitpunkt (Sookie ist 1 Jahr alt) würde ein Welpe Sookie wohl wieder zu sehr viel mehr Unfug anstiften. Jin nutzt Unaufmerksamkeiten meinerseits (weil Aufmerksamkeit bei Welpe/Junghund) einfach nimmer so krass aus, aber Sookie findet, dass Lücken zum Ausnutzen da sind.

    Da Jin deutlich lieber Hündinnen mag, hätte ich zu ihr niemals einen Rüden genommen (ganz abgesehen davon, dass mir eh kein Rüde ins Haus kommt). In jungen Jahren dachte ich auch, ein Rüde würde besser passen, weil Jin etwas schwierig mit fremden Hunden ist. Aber mittlerweile hat sich deutlich heraus kristallisiert, dass sie mit Hündinnen sehr viel einfacher zu vergesellschaften ist als mit Rüden (also Gassibekanntschaften), sie mag Hündinnen einfach mehr.

    Was ich nie geglaubt hätte war, dass Jin nach 8 Jahren Einzelprinzessin (zwar 7 Jahre davon im gleichen Haushalt wie die Hunde meiner Schwester, aber es war doch deutlich, dass diese meiner Schwester gehören) es so sehr genossen hat, dass ein Zweithund hier eingezogen ist. Jin war zu keinem Zeitpunkt beleidigt oder eifersüchtig. Nur blöd war, dass sie nach wenigen Wochen entschieden hat, dass ich für die Erziehung zuständig bin und zu mir kam, wenn Sookie sie genervt hat - dabei kann Jin eigentlich wunderbar erziehen. Nunja, als Prinzessin aber vllt tatsächlich nicht ihre Aufgabe xD

    Wobei ich halt auch den Eindruck hab, wenns knallt dann mit Hündinnen untereinander am heftigsten. Rüden untereinander kriegt man ( sofern da jetzt nicht grad n Konkurrenz Dingens dahinter steht oder sich totale Unverträglichkeit entwickelt) doch besser wieder in die Spur, sollte es kriseln.

    Halte ich eher für ein Mär bzw. kann es in deinem Umfeld durchaus so sein, aber heißt nicht, dass das tatsächlich so ist. Ich habe in meinem Umfeld bislang zwar gelegentlich Streitigkeiten zwischen Hunden - egal welchen Geschlechts - mitbekommen, aber dass es gar nicht mehr geht nur in einem Fall: zwei Wurfbrüder, einer bezahlte mit seinem Leben. Und einmal, dass es nur mit Daumen drauf ging und trotzdem hin und wieder zu Beißereien kam - auch hier waren's zwei Rüden. Beide Male waren es geschlechtsgemischte Gruppen, wobei im zweiten Fall Hündinnen nach der ersten Läufigkeit immer kastriert wurden (oder kastriert aus dem TS übernommen wurden).

    Jin hatte sich mit ihrer bei der Züchterin lebenden Wurfschwester auch schon gelegentlich in den Haaren. Trotzdem können wir die Züchterin weiterhin besuchen und ich brauch kein besonderes Auge auf die beiden zu haben, sie bleiben mal zusammen unbeaufsichtigt bei der Züchterin und wir stecken sie auch (für Autofahrten) gemeinsam in eine Box. Ebenso geht gemeinsames Frisbee-Hetzen.

    Die Hündin einer Freundin hat bei einem Besuch bei uns entschieden, dass sie Jin scheiße findet und hat sie attackiert. Jin hat die Hündin auf den Rücken gedreht und stand zähnefletschend über ihr - das war der Moment, in dem ich Jin nach oben raus gehoben haben (im Nachhinein hätt ich es vllt laufen lassen sollen, war eher ein Kommentkampf, denk ich - aber ein Kippen in einen Ernstkampf wollte freilich niemand riskieren). Nach einem gemeinsamen Gassi war die Stimmung zwischen den beiden zwar nicht super, aber auch nicht mehr so, dass wir jederzeit mit einem Angriff rechnen mussten. Wir sehen uns ca. 1-2x/Jahr und auch hier müssen wir kein besonderes Auge mehr auf die beiden haben.

    Natürlich leben die Hündinnen aus meinen Beispielen nicht zusammen, aber sie zeigen, dass Hündinnen nicht gleich durchdrehen, nur weil sie sich mal in den Haaren hatten. Ich denke, es kommt sehr viel mehr auf den individuellen Charakter, denn auf das Geschlecht an. Wobei freilich manche Rassen eher zu Unverträglichkeiten und andre Rassen mehr zu Harmonie neigen.

    Ich glaube, dass es viel auf den Hundetyp und das Individuum ankommt. Bei vielen Windhunden ist die Mehrhundehaltung absolut üblich und ebenfalls Altersabstände von 1-2 Jahren. Probleme gibt's in Windhundhaushalten selten. Wobei es da auch rassebedingte Unterschiede gibt. Derweil man Whippets recht problemlos "stapeln" kann, hört man von Azawakhs durchaus auch größere Probleme bzw. dass sie teilweise nur einzeln haltbar sind.