kenn ich, wenn ich sag, dass mein erster Hund ein Whippet wird, fragt auch jeder was das ist und wenn ich dann sag "ein (englischer) Windhund" dann kommt wahlweise "Die sind aber groß, oder?" / "Die brauchen aber viel Bewegung!" /... wahlweise auch alles zusammen ![]()
Beiträge von l'eau
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zu 1.:
An deinem Verhalten!
Für einen Hund ist es absolut "normal" sein Futter zu verteidigen - das hat nichts damit zu tun, wer der "Chef" ist.zu 2.:
Natürlich muss man seinem Hund trotzdem mal - zu dessen Wohl - etwas (aus Hundesicht) Essbares abnehmen können.
Das würde ich persönlich zweigleisig trainieren:Zum Einen lernt der Hund bei mir, dass er sein Futter vor mir nicht zu verteidigen braucht, da ich ihm nichts wegnehme.
Bei einem Hund der sein Futter schon meint vor mir verteidigen zu müssen, würde ich dem etwas besonders Leckeres geben, wenn er gerade schon am Fressen ist - dabei aber immer darauf achten, dass man das aus einem Abstand macht, aus dem der Hund sein Futter noch nicht verteidigt, sonst belohnt man ihn u. U. für das Verteidigen.Zum Anderen würde ich Tauschgeschäfte trainieren. Anfangs mit etwas, was in der Wertigkeit des Hundes nicht sehr weit oben ist, das tausche ich gegen etwas Höherwertiges, schaue mir das kurz an und gebe es wieder zurück.
So lernt der Hund, dass nichts schlimmes passiert, wenn er mir mal was abgibt.
Nur in "Notsituationen" (also, wenn Hund etwas giftiges/gefährliches im Maul hat) nehme ich es ihm ganz ab.lg
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irgendwie habe ich mir eingebildet, du hättest einen Dackel
*Ecke zum Schämen suchen geh*
Ich entschuldige mich bei Freddy in aller Form - oder noch besser, sags ihm einfach nicht weiter
lg
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Ich versuch auch grad bei meiner Sitterhündin einen IMMER und auch SCHNELL funktionierenden Rückruf zu etablieren, bei dem sie auch nach erfolgtem Rückruf kurze Zeit bei mir bleibt (also nicht angerannt kommen und wieder weiter) - aber ich trainier mit ihr nur ca. 1x pro Woche (manchmal öfter, manchmal weniger oft), wenn ich mit ihr alleine (also ohne ihrer Besitzerin) spazieren geh; da muss ich mit mini Fortschritten zufrieden sein - aber langsam seh ich die
Ich hab Anfangs zu jedem Berühren meiner Hand mit der Schnauze mein späteres Abrufwort gesagt, dann direkt gelobt und belohnt (zum Glück ist sie sehr leicht über Futter motivierbar), das hab ich gaaaanz lange gemacht, dann auch wenn sie auf mich zugelaufen ist oder zu mir gerannt ist, anfangs erst, wenn sie sowieso schon fast bei war; mittlerweile bin ich soweit, dass ich bei kaum bis keiner Ablenkung abrufen kann und sie meist auch ohne Ermahnung (dann war ich zu langsam) bis zu meinem ok bei mir bleibt.
Von meinem Ziel sind wir also noch gefühlte Lichtjahre entfernt - auch weil ich hin und wieder die Ablenkung unterschätz
Das wäre vielleicht auch noch eine Anregung für dich - gut, deine Hand berühren dürfte für einen Dackel etwas schwer sein
, aber du könntest dein Abrufwort sagen und Loben, wenn er gerade neben/bei dir ist.lg
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hm, ja, wenn man es so versteht, dass der Hund sonst kein Spielzeug hat, dann ist das echt fies - aber ich meinte, dass du EIN Spielzeug für ihn zum "Super-Spielzeug" machst, das restliche "langweilige" Spielzeug, kann er ruhig den ganzen Tag über zur Beschäftigung haben.
Nur zum Anfangstraining musst du evtl. kurzfristig seinen Zugang zu Spielzeug einschränken.
ok, Zergel-Spiele könnten dann auch gestrichen sein; weiß ich jetzt grad leider nicht und ich weiß auch nichtmehr, wo genau ich das gelesen habe 
Ich "lade" meine Lobwörter (fein, supi,...) übrigens auf, indem ich mich oft mit Kira mitfreu, wenn sie ihr Spielzeug schüttelt, bzw. wenn sie es (wenn ich es geworfen habe) findet.
Wenn ich mit Kira Zergel-Spiele spiele, feuere ich sie übrigens auch noch mit an (z. B. indem ich mitknurre) - so macht das ganze (uns beiden) viel mehr Spaß
Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Erfolg beim Training!
lg
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Zitat
Also spielen würde er wenn überhaupt in Form von Zergeln und das vllt 1-2x am Tag für 3 Minuten, dann hat er genug. Und das auch nur, wenn er will, ansonsten ignoriert er das Spieli komplett.
Ich würde versuchen ein Spielzeug zu etwas ganz besonderem zu machen; anfangen würde ich damit, dass ICH ausgelassen mit diesem Spielzeug spiele - der Hund darf nicht dran. Zwischen den Einheiten wird das Spielzeug weg gepackt.
Nach ein paar Tagen würde ich dann während ich damit spiele KURZ mit dem Hund zusammen zergeln.
Wichtig ist, dass du nicht so lange zergelst bis dein Hund keine Lust mehr hast und auch, dass der Hund normalerweise keinen Zugriff zu diesem Spielzeug hat; und natürlich auch, dass sonst nicht mehr mit ihm gezergelt wird.
So solltest du dann eigentlich Zergeln gut als Belohnung einsetzen dürfen.Du könntest auch das Rückrufwort immer zu/kurz vor einer (für deinen Hund) tollen Situation sagen, z. B. wenn es Futter gibt, wenn du mit ihm zergelst, wenn ihr zusammen kuschelt, wenn ihr zusammen rennt/spielt ...
Dadurch lernt dein Hund, wenn du (z. B.) "Hier" sagst, passiert was tolles, womit der erste Schritt des Rückruf-Lernens ja schon gemacht wäre.lg
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Also Kira hat dieses Verhalten bis vor einiger Zeit auch gezeigt; ich bin wann immer möglich einfach weitergelaufen, waren wir so nah am Fremdhund, dass ich anleinen musste, damit sie nicht hinstürmt, hab ich angeleint; bei Hundefreunden habe ich sie einfach laufen lassen.
Zum Teil bin ich auch einfach einen Bogen um den Fremdhund gelaufen (Kira folgt mir, manchmal auch eher zögernd), ich muss dabei natürlich auf den Abstand achten, ist dieser zu klein rennt sie hin (ist mir zum Glück bisher nie passiert).
Für richtiges Verhalten (bei mir bleiben, etc.) lobe ich mit ruhiger Stimme und manchmal auch mit Leckerchen (nimmt sie dann aber nicht immer).
Mittlerweile schleicht Kira nur noch und legt sich nicht mehr hin, zudem ist der Abstand schon deutlich geringer geworden indem sie losstürmt (bzw. ich sie anleinen muss) und ich kann öfter loben.
Ich gehe davon aus, dass ihre Besitzer das ähnlich handhaben.Da bei dir Anleinen und Weiterlaufen nicht geht, würde ich zu Bögen laufen tendieren - und möglichst bei bekannten Hunden leinenlos hinlaufen, mit kleinerem Bogen, um ihr das richtige Verhalten zu verdeutlichen, sowie natürlich richtiges Verhalten loben.
lg
Edit: bei Kira entsteht das Verhalten übrigens aus Unsicherheit
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Patricia McConnel hat einer Hündin mit Gewitterangst für jeden Donner ein Leckerchen gegeben, immer total freudig . Also würde ich versuchen die Knallerei schön zu füttern, also bei jedem Knall "ui, ein Böller" und super leckeres Leckerchen (am Besten etwas, was der Hund sonst nicht bekommt) in den Hund rein. Geht natürlich nur, wenn der Hund noch Leckerchen annimmt...
Bei einem noch nicht "vorbelasteten" Hund würde ich das wohl ähnlich machen, falls er reagiert - reagiert er nicht, würd ich auch nicht reagieren

lg
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Weihnachtsfeier in einem Gasthaus, als wir gehen, geht auch eine Frau mit ihrer gelben Schäferhund-Mischlings-Hündin.
Ich schau der Hündin hinterher, meine Kollegin: "Den kannst du nicht mitnehmen."
Ich: "Die ist schon süß ..."
Mein Chef schaut etwas sparsam.
Ich: "Ja, eigentlich sind Schäferhunde nicht so meins ..."
Chef: "Ach! Sie meinen den Hund."
öh, ja?
Der dachte, ich hätt die Besitzerin gemeint, dabei hab ich auf die gar nicht geachtet
Nun ja, meine Kolleginnen hatten was zu lachen
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ohne Hund, aber eine bemerkenswerte Leistung:
Im Textverarbeitungsunterricht:
Lehrerin: "Wir machen jetzt erstmal eine 10-Minutenabschrift."
Schülerin: "Wie lange dauert das?"Anmerkung: Wir sind im zweiten Lehrjahr und haben in TV schon einige 10-Minutenabschriften (= wir haben 10 Minuten Zeit so viel wie möglich (möglichst fehlerlos) von einem Text abzuschreiben) geschrieben.
Mit Hund:
Neulich beim Spaziergang mit "meiner" Kira haben wir einen Franzosen mit seiner Großen Schweizer Sennenhund-Hündin "Annelie" getroffen; die Hündin tingelt so ca. 20 m von uns entfernt durch die Gegend.
Der Mann möchte sie abrufen: "Annelie, Gäse!" Dabei wedelt er mit einem gut 2 cm großen Käsestück über seinem Kopf.
Annelie schaut müde und wendet sich wichtigerem zu.
Er erklärt mir, dass sie Rettungshund beim Roten Kreuz sei und ihn normalerweise führt, daher sei sie es nicht gewohnt auf Kommandos zu hören.