Beiträge von kimoury

    So ich war jetzt eine Weile nicht mehr online. Danke noch für deinen Beitrag, Steffi, das trifft es sehr genau!

    Wir haben den Platz sowohl daheim, als auch im Büro geändert. Daheim hat er jetzt außerdem eine Box.
    Drauf geachtet wird auch, dass er mir nicht immer hinterherspurtet und uns auch nicht immer im Blick hat. Das war anfangs nicht so leicht, aber mittlerweile hat er das sehr gut akzeptiert und wirkt sich auf den Alltag positiv aus.
    Mir ist auf jeden Fall klar geworden, dass da die Rangordnung definitiv für ihn noch nicht so klar war. Nun ist es um einiges besser. Und die meisten Probleme haben sich in Luft aufgelöst :)
    Ich bedanke mich also nochmal herzlich bei euch Allen!

    Danke Judith und Silvia :) Solche Beiträge helfen mir wirklcih weiter! Dann werde ich mal schauen, dass wir den Platz im Büro optimieren. Zu Besuch darf er auch nicht, da lass ich ihn dann auch angebunden (weil ich muss ja aufstehen und kann mich neben Besuch nicht noch auf Hund konzentrieren, aber sonst klappt das mit dem Platz wirklich gut).
    Das mit dem über mich beugen und das als Gefahr sehen macht für mich wirklich Sinn, danke, das hilft mir da einen Sinn hinter zu verstehen.
    Was wäre für dich eine souveräne Anleitung was er in so einer Situation zu tun hat? Oder meinst du damit nur auf seinem Platz liegen und sich ruhig verhalten?

    Nein das geht jetzt in die falsche Richtung. Es geht ihm nicht um seinen Platz. Es ist auch an beiden Orten nicht so, dass sich da jemand vorbeiquetschen müsste oder ihn in die Enge treibt. Es geht nur um die Situationen wo sich quasi jemand zwischen ihn und mich "quetscht", dann will er das korrigieren (also sich wieder dazwischen stellen), "jammert" dann und zwickt eben auch. Ivh würde mal sagen das ist dann in der Situation wo er weiß, dass er auf seinem Platz bleiben muss (Kommando Platz kennt er ja). Also es geht ihm definitiv um die Position der Leute.
    Mit einer Box ist bei einem großen Hund nicht so einfach... Er kennt ja, dass er auf seinem Platz liegen bleiben muss. Er darf natürlich auch mal rumlaufen wenn es die Situation erlaubt und ich spiele auch mal mit ihm. Aber gerade im Büro schläft er halt einfach viel auf seinem Platz, da geht er auch gerne hin.
    Also es ist nicht so, dass ich meinen Hund einfach mal machen lasse, ganz und gar nicht. Mir geht es wirklich nur drum zu verstehen was die Motivation dahinter ist... ich will seine Reaktion verstehen.

    Aaronima: Ich glaub das trifft es ganz gut, aber WAS regelt er denn da? Und seinen Platz daheim haben wir schon etwas zur seite verschoben. Aber er steht dann durchaus auch auf und versucht sich quasi wieder dazwischen zu schieben, bzw will sich dann neben mich legen (auf die andere seite). Im Büro wirds schwieriger. Da ist auch kein Durchlaufverkehrt. Nur mal meine Chefin die mal rüberkommt (und die er auch gut kennt). Er liegt geschützt unter einem Tisch, jede andere Position wäre ungeschützter und auch von mir noch weniger beeinflussbar...

    YorkieFan: Ich werde nicht nur aufs Forum basierende Aussagen nehmen, aber mich interessiert einfach mal was andere erfahrene Leute dazu sagen. Die Hundeschule hat jetzt eher beraten wie wir reagieren sollen und, dass er es eben nicht darf, aber das ist ja eh klar. Ging da auch drum, dass wenn wir da nicht aufpassen er irgendwann meinen Freund nicht mehr in die Wohnung lässt (also wenns ausartet).

    @Fusselfilz: Schnappen.... er beißt, aber ohne fest zu zu beißen? Meist auch eher in die Luft. ich glaube das trifft es am Ehesten. We meinst du "sonst in der jeweiligen situation"? Knurren habe ich ihn noch gar nicht gehört. Eben eher dieses jammertönige. Bellen tut er nur wenn er Angst hat oder ein Hund vorm Fenster vorbeiläuft...
    Er liegt eigentlich erstmal einfach auf seinem Platz, schaut niemand an, ist angespannt, "jammert", Ohren leicht nach hinten...

    Schwierig ein guten Betreff zu finden, Entschuldigung schonmal im Vorraus ;)
    Ich bin relativ neu hier, hatte vor einiger Zeit aber schonmal Fragen gestellt und hoffe ihr könnt mir helfen.

    Folgendes Problem: Seit ca. 2 Monaten haben wir ein neues Familienmitglied, ein Schäferhund-Mix-Rüde (ca. 6 Monate alt). Es läuft soweit alles ganz ok, dank Hundeschule.
    Nun gibt es aber ein Problem, welches mich auch etwas stuzig macht, soll heißen ich verstehe da seine Motivation nicht so ganz.
    Er beschwert sich (kein knurren, eher so ein jaul-gemecker) wenn jemand zu meinem Büroplatz kommt. Egal ob daheim oder im Büro. Wenn man nicht reagiert wird durchaus auch geschnappt. Anfangs war es nur daheim, hat also vorallem meinen Freund betroffen. Das klappt mittlerweile recht gut. Aber nun fängt er es auch im Büro an. Sein Platz ist bei beiden Bürotischen mehr oder weniger neben mir (also am Weg den die Leute zurücklegen).

    Gestern hat er allerdings auch nach meinem Pferd geschnappt, weil dieser an meinem Korb zugange war, wo Brot drin war. Da gehe ich davon aus, dass es ums Futter ging. Das war auch schon gegen mich Thema, also, dass ich ihm zb im Biergarten nicht erlaubt habe etwas vom Boden zu fressen und er dann nach mir geschnappt hat.

    Na gut, soll jetzt auch nicht zu lange werden. Es geht mir vorallem darum zu verstehen was die Motivation dahinter ist. Also geht es ums "hüten" oder ums "nicht dulden"?

    jetzt muss ich dochmal....fragen wie geht ihr mit so Pöblern um?

    Ich find ja es klappt mittlerweile echt gut, er hört zu 90% und ist auch in der Wohnung meistens ruhig. Ich schau grad, dass ich bei dem Wetter auch mehr Zeit bei ihm im Garten verbring. Und allein bleibt er auch mal ohne Probleme, genauso muss er nicht mehr ganz so oft raus, das "Halten" klappt also auch recht gut.
    Soweit so gut, das einzige Problem ist noch die Zieherei an der Straße und ja die hat sich auch schon gebessert. Denn Anfangs musste ich wirklich jeden Schritt stehen bleiben. Nun bleib ich die ersten 100 meter alle paar schritte stehen und dann wirds immer besser bis wir ganze strecken durchmaschieren können.

    Dennoch werd ich tatsächlich täglich von irgendwelchen Fremden angemacht, was ich da mit dem Hund tu. In diesem konkreten Fall eine ältere Frau, die jeden Vormittag am Fenster hängt. Sie hat mich heut zum zweiten Mal angemacht, warum ich denn den Hund so zieh. Ich hab ihr erklärt, dass er mich zieht und was ich ihrer Meinung nach denn anders machen soll. Ihr Antwort "ihn laufen lassen", ich hab ihr gesagt, dass ich ihn schlecht auf die Straße rennen lassen kann und er das macht weil er das noch nicht kennt, daraufhin gab sie mir den grandiosen Tipp ich soll mit ihm Schritt halten. Und wenn ich das nicht schaff muss ich eben woanders langlaufen, wo es ihm nichts ausmacht.

    Ich weiß, dass es Blödsinn ist, hab ihr auch gesagt, dass sie keine Ahnung hat und abgewunken. Trotzdem macht mir es eben was aus angepöbelt zu werden. Wie geh ich am Besten damit um?
    Ich hab ihr auch gesagt, dass es nicht mein Hund ist, daraufhin meinte sie, dann dürfte ich ihn erst recht nicht ziehen.

    Nochmal zum Klarstellen, ich zieh in gar nicht (also noch nicht mal der Ruck an der Leine der durchaus auch üblich ist), ich bleib wirklich nur stehen, sag "langsam" oder "bei mir" warte bis er ruhig ist und marschier weiter. Wenn er brav läuft wird durchmaschiert, wenn nicht, eben alle paar schritte stehen geblieben.

    Heute ist er schon ruhiger, lag jetzt auch ein paar Mal ne stunde an meinen Füßen und hat gepennt.
    Die Blätter sind natürlich immernoch absolut unwiderstehlich, versuch sein Gehabe dann so gut wie möglich zu ignorieren und einfach weiterzulaufen (was bei der Zieherei schon recht schwierig ist). Wenn er ein Blatt erwischt lass ich ihn einfach, weil ich denke ich machs nur noch interessanter wenn ich es ihm immer wegnehm.
    Ansonsten ignorier ich es wenn ich arbeiten will und er Aufmerksamkeit möchte, das stachelt ihn sonst nur an. Nur eben Dinge wie aufs Sofa springen oder an mir rumknabbern kann ich schlecht ignorieren, die werden unterbunden. Wenn er dann nich ruhiger wird, wird er kurz angebunden, wenn er ruhig ist wieder los.
    Ich denk viel wird sich in der Woche nicht ändern, bin schon froh, dass er es heut schon ein paar Stunde am Stück aushält Ruhe zu geben. Draußen ist auch nur halb so schlimm, weil das nur eine kleine Strecke ist wo er wirklich zieht. Im Park ist er der absolute Traumwelpe ;)

    Gruß

    Hihi die Erinnerung, dass ich ihm keine Rundumerziehung geben brauche war gut... muss ich mir öfters mal in Erinnerung rufen.

    Also bei den Blättern ist das halt schon so, dass er heftig zieht, d.h. wenn ich da weitergeh muss ich ihn mitziehen... Bisher bin ich eben stehen geblieben bis er einigermaßen ruhig ist, allerdings zieht er natürlich gleich wieder Richtung Blatt wenn ich wieder los geh. Deshalb bin ich teilweise auch einfach weiter (was dann natürlich nicht so schön aussieht). Also einfach nur ignorieren wird wohl nicht so einfach gehen... Würdet ihr ihn auf dem Gehsteig die Blätter ins Maul nehmen lassen?

    Mit anderen Hunden spielen wird schwierig, zum Einen weil ich hier niemanden kenn und zum Anderen, weil er Geardien hatte und auch wenns anscheinend jetzt gut ist, sollte man da keine Risiken eingehen...

    Stubenreinheit ist ok, wie gesagt vorhin hat er mir nen Haufen reingesetzt, war aber aauch Durchfall, ich denk das war die Aufregung, denn wir waren ja erst ne Stunde zuvor groß draußen.

    Ballspielen macht er, ich denk das müsste man auch mal draußen an der Ausziehleine probieren, damit er gar nicht auf die Idee kommt, dass die wohnung zum Toben da ist.

    Kauknochen hat er dabei und eben anderes Spielzeug, aber so wirklich zum kauen nutzen tut ers nicht

    EDIT: So wir waren ja vorhin nochmal ne große Runde, dabei haben wir doch einen Spielkameraden getroffen, das hat richtig gut geklappt. So wirklich Ruhe geben will er jetzt allerdings nicht. Hätte halt gern rund um die Uhr Aufmerksamkeit.

    Danke schonmal für die Antworten!

    Ihr seid also auch der Meinung, dass ich ihn anbinden soll bis er ruhig ist und dann Leine wieder ab??
    Dazu muss ich sagen, dass er jetzt ruhig in der Ecke liegt, halb schlafend zumindest. Davor ist er vor sich hinjammernd durch die Wohnung. Er verliert aber grad auch Zähne, da fühlt er sich bestimmt auch nicht so toll..

    Also min. 3 Mal am Tag 30min und dann vllt noch en paar Mal zwischendrin kurz bächlein machen gehen und sonst schauen, dass er ruhig liegt, zur Not mit Leine?

    Was sagt ihr zum Blätter hinterherjagen? Was ist die beste Methode, dass er da sein Interesse verliert?

    Ich hab schon en paar Themen durchgeschaut und auch schon ein paar Ideen. Aber ich bräuchte trotzdem noch weitere Tipps.

    Ich hab mich darauf eingelassen einen 5 Monatigen Schäferhundwelpen für eine Woche aufzunehmen. Nun ist er seit ein paar Stunden hier und ich bin jetzt schon fertig *seufz* Ich denk das es sich über die nächsten Tage bessert, aber Hilfe könnte ich eben gebrauchen...

    Er ist halt sehr aufgedreht, ok verständlich neue Umgebung usw, aber nachdem seine Besitzerin schon gemeint hat, dass er total überdreht ist und wir ihn am besten immer Anleinen sollen (also auch in der Wohnung) was mal gar nicht geht... Brauche ich eben Beschäftigungen für ihn, damit er so ausgelastet ist, dass er ruhiger wird.

    Wir waren seit heut Mittag schon 2 mal draußen. Einmal 1,5 Std (wollte gar nicht so lang, aber an der Straße zieht er extrem (vorallem Laub hinterher auf die Straße) und da bleib ich immer stehen bis ich wenigstens halbwegs seine Aufmerksamkeit wieder habe. Dh. ich brauche für kurze Strecken sehr lange, sobald wir auf der Wiese sind ist gut. Nur eben die "Stadt" ist super spannend und aufregend und man merkt auch das es ihm nicht ganz geheuer ist. Nachdem er eine stunde nach dem Spaziergang immernoch nicht ruhiger geworden ist und mir einen Haufen in die Wohnung gesetzt hat (ich denk aus Aufregung), bin ich eben nochmal raus. Nicht weit, nur an der Straße lang, damit er gucken kann und sich dran gewöhnt. Prompt hält eine Autofahrerin an und fragt was ich da eigentlich tu. Ich hab freundlich geantwortet, dass ich versuch im beizubringen nicht zu ziehen, vorallem den Blättern hinterher auf die Straße. Daraufhin meinte sie, dass Hunde links von einem gehen müssen und das wüsste man wenn man wenigstens ein bißchen Ahnung von Hunden hätte. Ok ich bin kein Spezialist, aber wenn der Hund zieht (und vorallem Richtung Straße) dann behalte ich ihn doch lieber auf der Seite weg von der Straße, oder etwa nicht???

    Ansonsten hab ich nichts gemacht, außer immer wieder stehen zu bleiben und zu warten bis er aufhört mit Ziehen. seine Besitzerin meinte ich soll ihm eins auf die Schnauze geben wenn er einem Blatt auf die Straße hinterherzieht, aber das mach ich lieber nicht.

    Was die Frage angeht: Warum lass ich mich auf sowas ein? Ich hab einfach die Hoffnung das der Hund hier ruhiger wird, wenn er den ganzen Tag Leute um sich rum hat und nicht soviel allein ist. Und ich kann halt schlecht "nein" sagen...

    Sorry für die Länge....