Beiträge von bonitadsbc

    Ich hab noch ne relativ heftige Story, die ich hier glaub ich noch nicht erzählt habe.
    Handelt auch um nen "schwarzen Mann", allerdings keinen Schatten sondern real.

    Eine Freundin von mir verbrachte immer schon viel Zeit alleine zu Hause. Als sie so um die 13 war und ihre ältere Schwester um die 17, fiel ihnen das erste Mal gegenüber vom Haus in den Büschen und Bäumen ein dunkel gekleideter Mann auf, der direkt durch die Fensterfront in das Haus blickte. Ohne sich zu bewegen.
    Die beiden haben natürlich ihre Eltern angerufen die auch bald nach Hause kamen. Naja, dann war er natürlich weg.

    Ihre Schwester begann natürlich immer häufiger auszugehen und sie lud sich immer häufiger Freunde ein, eben weil der Typ jeden einzelnen Abend vor dem Fenster stand. Ich war auch mal da, ich schwörs auch, das war so furchtbar. Irgendwo in nem Haus umgeben von Wäldern und Wiesen, allein mit 14 und da steht ein dunkel gekleideter Mann vorm Fenster. Wir uns also im Wohnzimmer eingeschlossen und gewartet bis ihre Eltern kamen, das ganze Haus beleuchtet. Immer wenn ihr Hund anschlug (Kettenhund.. |) ) zuckten wir zusammen. Horrornacht.

    Eines Abend haben sie und ihre Schwester dann Tischtennis gespielt, auf der Terasse - wieder allein daheim. Plötzlich bellte Bennie wie wild los, als sie runter schauten stand ungefähr 10cm von seiner Schnauze entfernt der Typ und hat einfach nur rauf gestarrt. Das unheimliche dran: Bennie hatte ne unendlich lange Leine, also sicher so um die 20 Meter, da er ja immer angeleint war und er sich wenigstens etwas "frei" bewegen können sollte. Und der Typ wusste haargenau wo er sich hinstellen muss damit ihn der Hund nicht erwischt - sagt viel darüber aus wie er das Haus ausgespäht hat...
    Dass sie reingerannt sind, das Haus verrigelt haben und ihre Eltern gerufen haben muss ich wohl nicht sagen..

    Irgendwann hörte das anscheinend auf, erzählt hat sie zumindest nie mehr was.

    Jein.
    Klar hätt ich gern nen Hund den ich bei Hundebegegnungen einfach ableinen kann und die drehn gemeinsam ne Runde. Oder einen, den ich nicht akribisch beobachten muss wenn sie sich jemandem nähert, weil ihre Stimmung von jetzt auf gleich umschlagen kann.

    Ansonsten: Ich hab gelernt, mit den Problemen die wir haben richtig umzugehen. Bonnie wird ihre Probleme nie ganz ablegen (wurde gebissen = Misstrauen bis Angst gegenüber Hunden und von Anfang an ziemliche Angst Menschen gegenüber. Beides ging bis zur Angstaggression mit ziemlich heftigem Ausmaß = versucht auch zu schnappen wenn sie die Möglichkeit bekam, naja 1x).

    Wir freuen uns also, wenn wir an Leuten vorbei kommen, ohne große Aufregung. Klar, etwas erregt wird sie meist immer noch, aber kein Kamm stellen, kein keifen und vor allem kein hinfahren mehr = sehr gut! Ich will ja gar nicht dass sie sich anfassen lässt.
    Daran, dass wir an allen Hunden vorbei kommen ohne Stress arbeiten wir noch, was aber ziemlich schwer ist da wir kaum Begegnungen haben. Begnen wir Hunden, die wir kennen, kann sie da auch wirklich ohne Leine hinlaufen, spielt zwar nicht sondern begrüßt kurz und streunt dann zusammen herum = super! Gemeinsam spazieren gehen, uA auch offline, können wir mit sehr, sehr vielen Hunden (ja, sie ist schwierig und kompliziert..)

    Was ich aber mega toll an ihr finde:
    - abrufbar bis zu nem gewissen Punkt von Allem! Klar, übersehen darf ichs net aber das ist klar..
    - sie verlässt unser Grundstück nicht, egal ob das Tor offen ist oder nicht
    - sie jagd nicht, zumindest sucht sie nicht nach Möglichkeiten
    - in Situationen, in denen sie sich sicher ist, ist die der Hammer! Absoluter Traumhund..


    Also meine Einstellung (mittlerweile): Nicht auf ein bestimmtes Ergebnis versteifen und das unbedingt erreichen wollen, sondern im Rahmen des Hundemöglichen bleiben.
    Hab ich von meiner Trainerin, verstehen vermutlich nur Leute die selbst Angsthunde besitzen... und deren Probleme und Ausnahmesituationen miterlebt haben.


    Am Anfang war das bei mir übrigens komplett anders. Ich war am Boden zerstört weil sie absolut nicht das war/ist, was ich mir unter MEINEM ersten eigenen Hund vorgestellt habe. Allerdings hab ichs nie bereut vom Border Collie vom Züchter abgesprungen zu sein und dafür die Angstkröte durch Zufall bekommen habe.

    Zu Nico gibts nix zu sagen, der is so ein "Ich kann alles, ich mag alles, ich mach alles" Hund ;)

    Zitat

    ja das mit den tierischen nebenerzeugnissen und dann 4% Lamm war auch ne aufs trockenfutter osndern auf die yummez leckerlies bezogen.. und da war ich bissl stutzig geworden was denn mit dem rest ist...

    aber dankeschonmal für eure schnellen antworten und empfehlungen und AnjaNeleTeam: die seite sieht gut aus, danke. ist vllt was für uns dabei :)

    Schon klar, wollts nur als Beispiel nennen weil sowas ja leider auch durchaus bei TroFu vorkommt..


    Rinti Chiccos (heißen die glaub ich) gäbs auch noch. Das ist Trockenfleisch, gibts auch vom Huhn.

    Schweinefleisch sollte in gutem Hundefutter ja sowieso keins drin sein.

    Normalerweise müsste in den hochwertigen Futtersorten (Wolfsblut, Platinum, Orijen - ich schmeiß jetz einfach welche rein ohne erst alle Zusammensetzungen zu studieren) wirklich nur das drauf stehen was drin ist.
    Und da findest auch keine Deklaration wie "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (4% Lamm)". Da steht dann schon drauf "Hühnerfleisch" etc.
    Platinum Chicken zB?
    Bei Nassfutter das gleiche. Real Nature, Terra Canins, Hermanns etc. haben bestimmt Dosen ohne Rind.

    Leckerslies: Wie wärs mit Chewies? Die gibts in verschiedenen Sorten.
    Terra Canis hat auch gut deklarierte Leckerlies.

    Bonnie vergräbt alles wenn sie die Möglichkeit dazu hat.
    Und irgendwann buddelt sies wieder aus, frissts und es folgt eine "lustige" Nacht.
    Also kriegt sie kein Kauzeugs mehr unbeaufsichtigt ;)

    Und mit Knochen is sie wie gesagt fiepend im Haus auf und ab gerannt und wusste nix damit anzufangen. :???: