Huhu.
Meine Kröte und ich haben ihr Maul-Problem ja mittlerweile ganz gut in den Griff bekommen.
Anfangs wurde bei jedem Menschen, Hund oder Mülltonne ausgetickt und auf hart gemacht.
Menschen, Radfahrer, Jogger und bekannte Hunde werden mittlerweile sehr brav ignoriert, fremde Hunde aber nach wie vor angemotzt.
Früher hat sie das ja aus Unsicherheit gemacht, das haben wir aber in den Griff bekommen, indem wir sie hinter uns genommen haben und absitzen lassen haben bis die Personen vorbei waren.
Mittlerweile reicht ein "sitz" auf Zuruf (auch auf 15m Distanz) und sie sitzt brav ab und lässt Leute passieren.
Zu den 3, 4 bekannten Hunden hier im Ort darf sie hingehen, es wird kurz geschnuppert, getratscht und dann gehts weiter oder wir gehn gemeinsam noch weiter.
Jetzt is es glaub ich eher ne blöde Angewohnheit fremde Hunde anzumotzen, sie machts nämlich nur relativ kurz, gehn wir dann ein Stück zusammen oder unterhalten uns mit den Haltern, hält sie die Klappe.
Sprich folgende Situation:
Wir sehen einen fremden Hund, zuerst wird sich etwas aufgeplustert, dann geht sie an der Leine auf Zug, stellt sich wahlweise auf die Hinterbeine und fängt an zu bellen, anfangs "böse", später wirds eher ein fiepen und jammern. Würde ich sie hinlassen, gäbs Krach.
Was mach ich dagegen am besten?
Heut hab ich sie abgelegt und als sie dann still war, durfte sie auf und wir gingen ein Stück mit den Leuten mit (kannten die Leute ja, hatten nur den Welpen mit).
So ein richtig heftiges Abbruchsignal hab ich nicht, sie geht schnell ins meiden und wird schnell unsicher, deswegen hab ich eigentlich auf radikalen Abbruch verzichtet, weil sie von allem ablässt auf netten Zuruf, außer bei dem keiffen.
Ich wär wirklich dankbar für ein paar Tipps.
Das Problem is halt auch, dass wir hier kaum Hunde treffen, außer die 3, 4 uns bekannten. Sonst geht hier keiner Gassi. Sind wir wo anders unterwegs (Turnier, wandern etc.) is es ihr total egal ob uns ein Hund begegenet, darf ihr nur nicht zu Nahe kommen.
Danke im Voraus.
LG