Beiträge von bonitadsbc

    Hab heute meinen Blower ausgepackt und ausprobiert.

    Handling absolut easy, selbsterklärendes Teil.

    Leicht genug Leistung für den Border, auf niedrigster Leistung genug um direkt bis zur Haut durchzublowern, auch an den dichtesten Stellen.

    Da der aber ziemlich leergehaart ist aktuell, werd ich ihn zuerst bei Stockhaar testen, das Herderli haart nämlich grad.

    Beide meiner Rüden hatten einen Chip und bei keinem von Beiden habe ich diese allseits gefürchtete „Erstverschlimmerung“ gemerkt. Ich halte das nach wie vor für ein Märchen.

    Wohl Raven hatte das 1-2 Wochen lang, also so zwischen der 5. und 7. Woche des Chips irgendwo.

    Aber keine Aggression oder so, nur einfach noch hirnloser im Kontakt mit Hündinnen, egal ob kastriert oder unkastriert. Also richtig mit leerem Deppenblick, bei unsrer eigenen kastrierten Hündin wohlgemerkt.

    Beim Morgenspaziergang wurden beide Hunde von Radlern gelobt weil sie sich zur Seite in die Ablage haben schicken lassen.

    Danach gabs eine völlig anstandslose Hundebegegnung von Raven und eine gut erduldete von Ally ohne größere verbale Entgleisung.

    Am Nachmittag war Raven noch mutig und tapfer mit am SUP und hat auf 2m Distanz einem tobenden Goldi gnadenlos ignoriert beim anschließenden Flusswandern, 2x.

    Danach wurde er noch zum ersten Mal im Leben trockengeblowert.

    Ein aufregender Tag für den Riesencolliezwerg und ein guter Tag für das Herderli.

    Insgesamt waren beide Wuffs superduperbravsi letzte Woche bei den jeweiligen Sittern.

    Viel helfen kann ich auch nicht, aber ich habe Mio bewusst kastrieren lassen als der Chip noch nicht ausgelaufen war. So waren die Hoden noch klein und er hat nicht erst wieder einen Testosteronschub bekommen.

    Das wäre, sollte er mal kastriert werden, auch mein Plan im Absprache mit dem TA.

    Raven hat seinen Chip jetzt 7 Monate. Er verhält sich völlig normal, er leckt keine Pipistellen, er schnattert nur bei Urin läufiger Hündinnen, er rammelt und umflirtet nicht. Er hat etwas gesteigerten Jagdtrieb aber das führ ich aufs Alter zurück und nicht auf den Chip. Er ist jetzt 2.5 Jahre alt.

    Ich hab dem Hund beigebracht 100% entspannt alleine zu bleiben.

    Damit läuft es okay.

    Ich hab kein schlechtes Gewissen mehr, den Hund zuhause zu lassen, der bei nem Ausflug zB massiv Stress hätte.

    Gewisse Situationen manage ich, aber ich verzichte nicht auf alles, nur weils der Hund nicht packt.

    Wenn sie nen schlechten Tag hat und ich keine Nerven damit umzugehen, lass ichs sein. Das heißt ich dreh beim Spaziergang zB wieder um und gut ist für den Tag. Ohne böse auf sie zu sein aber dennoch so, dass ich mir das gönne quasi.

    Dann gibts halt Kuschelzeit. Ich versuch sie auch nicht mehr zu verbiegen, erwarte mir aber ein Mindestmaß an Hirn an auch in Stresssituationen. Man darf laut sein bei absoluten Überforderungssituationen aber sich nicht winden oder mich tackern. Damit leben wir so gut, dass sich einige Leute in unserem Freundeskreis gar nicht vorstellen können wie sie wäre, wenn sie überfordert ist. Also läufts gut soweit.

    Meine Tante hat nun seit letztem Sommer einen schwarzen Labradorwelpen (Rüde) gesucht und nun endlich einen gefunden. :herzen1: Also zieht am Sonntag der 10 Wochen alte Mailo ein. Da wir direkt nebenan wohnen hibbel ich logisch total mit und bete jetzt schon, dass die Zusammenführung mit meinem Hund gut verläuft, da Ruby nicht wirklich verträglich ist. Habt ihr vielleicht einen Tipp worauf wir unbedingt achten müssen bei der Zusammenführung?

    Maulkorb am Althund. Klare Regeln im Umgang mit dem Welpen, striktes schwarz-weiß.

    Sichere Zonen für den erwachsenen Hund, eventuell auch mit Gittern abtrennen zwischendurch, oder Boxen.

    Alles Gute für die Zusammenführung :)