Beiträge von bonitadsbc

    Lustigerweise sind auch alle angebissenen Zecken auf Ally tot (= bewegen sich nicht nach dem Ziehen) und werden nicht groß. Die hat vor Jahren eine Bravecto bekommen. Sonst nie was chemisches.

    Sogar bei Raven waren schon manche tot. Und der ist gänzlich Chemiefrei.

    Teilweise dürften das schon Hammerchemikalien sein.

    Ich hab meine Katze mal fast getötet weil ich die Spot-Ons verwechselt hab. Die hatte sage und schreibe 7 Jahre danach die erste Zecke. Als Freigänger mit ausgiebigen Couch-Streicheleinheiten, also Zecken wären bemerkt worden.

    Mapeleca danke dir!

    Ich hab mich auch bis zum unerwarteten Schluss nicht damit angefreundet dass sie 'alt' wird. Ich sagte zig Mal zu meinem Freund 'die bleibt immer 5 für mich'. Und wenn sie mal am Heimweg auf meiner Höhe lief statt voraus (was rückblickend betrachtet eh ein Symptom des Tumors war, aber wer denkt da schon dran wenn der Hund sonst so fit ist eigentlich), meinte ich oft 'ich will net, dass sie älter wird'.

    Also für mich war das auch ganz schwer zu akzeptieren. Bis auf ihr Gesichtscrau war das auch alles scheinbar kein Alterssymptom..

    Und genau sowas macht mir einfach total Angst. Es kann jetzt noch alles in Ordnung sein und in 4 Wochen ganz anders aussehen....

    Mir auch.

    Deshalb meine mind. jährlichen Schalls. Luna verstarb ja auch an einem Tumor.

    Aber was soll man tun? Monatlich schallen ist auch nicht sinnvoll, je nachdem was es ist, kann man eh nix machen.

    Ich weiß auch nicht. Ich verbuchs unter 'Pech'.

    Meine Hunde sind, traue ich mich zu behaupten, spitze versorgt. Ich sorge vor, die werden top ernährt, bekommen regelmäßig Blutbilder, immer wieder mal ne Haaranalyse, werden trainiert und bewegt, Osteopathisch versorgt. Ich tu und mach und trotzdem 'hilfts nix'. Schwer zu akzeptieren.

    Die Haaranalyse im Dezember warf erstmals den Tumorverdacht auf. Meine TÄ meinte damals 'entweder da wächst was oder der Körper bereitet sich gerade drauf vor, dass bald was wächst'. Daraufhin waren wir beim Schall. Ohne Befund und haben halt den Körper bestmöglich unterstützt..

    Ich denke, wir hätten das mit Nichts abwenden können.

    Aber es ist einfach wahnsinnig frustrierend. Mein Hund wurde aus dem Leben gerissen obwohl sie eigentlich noch echt lange hätte haben können. Sie hatte körperlich keine großen Probleme, wir hatten alles im Griff, sie war lebensfroh und hatte keine Einschränkungen. Ich hab sie nie zu Hause gelassen weil 'das kann sie nimma'. Sogar ihre Blutwerte waren eigentlich super, bis auf die Anämie aufgrund des Tumors. Das macht mich immer noch grantig. Scheiß Tumor. Und keinem kann ich die Schuld geben. Weil einfach niemand dran Schuld ist.

    Montag wär sie 11 geworden. Für nen Hund ihrer Größe einfach kein Alter zum Sterben.

    Keep going ist für mich ein bestimmtes verbales Lobewort ohne weitere Belohnung. Klingt das richtig? Oder belohnst Du noch zusätzlich?

    Cool!

    Mmh sowohl als auch.

    'Früher' haben viele zwischen Click und Doppelclick am Clicker unterschieden (so clickere ich zB immer noch im Fitness) Click war das Feedback 'machst du gut, weiter so, Belohnung folgt', Doppelclick so viel wie 'Super gemacht, darfst auflösen, hier deine Belohnung'.

    Mein Keep Going ist der einfach-Click.

    Manchmal nur gesprochen mit Belohnung erst beim 2, 3 'Click'. Oder wirklich 'Markerwort' - Futter.

    Also zB im Heel: Ich möchte Position und Ausdauer belohnen. Also bekommt er während er heelt sein Markerfeedback, teilweise mit Keks, teilweise eben erst beim 2., 3. Marker den Keks. Wichtig dabei ist: er macht weiter. Er verlässt nie seine Heel Position, schluckt zB den Käse und bleibt dabei in Position, auch in Bewegung. Auf den Eventmarker hin darf er, weils ja Auflösemarker ist, die Position verlassen und bekommt seine Belohnung, auf welche Art auch immer.

    Raven konnte das zwischendurch auch ganz gut, also Aufmerksamkeit einfordern auf Teufel komm raus.

    Das ist sehr mühsam auszusitzen.

    Schau dass die Grundbedürfnisse gestillt sind. Das heißt sie war Klo, Fütterzeiten normal und ihr wart eine kleine Runde draußen so dass sie sich bewegwn konnte. Idealerweise Freilauf ganz entspannt, kein Rennen, Üben, Spielen etc. Sondern ganz 'normale' Bewegung.

    Dann in die Wohnung und ihre Aufregung bzw. zwanghafte Aufmerksamkeitsheischerei ignorieren.

    Egal was sie tut, schau sie gar nicht an.

    Logisch hast du dann auch fixe Zeiten, wo du was mit ihr übst und sie kuschelst, zusammen spielst! Du sollst den Hund jetzt nicht komplett ignorieren und sozial isolieren. Sie soll nur merken 'wenn nix passiert chill ich' und nicht 'wenn nix passiert, mach ich halt was dann springt Fraule schon'.

    Ich arbeite übrigens auch mit Box und Auslauf. Kein Welpe hat sich hier jemals reingesteigert ins 'in der Box' sein. Gewöhnung, Aufbau und Nutzen liefen hier immer parallel.

    Und bei allen Hunden hat sich die Box als Ruheort etabliert. Egal wo wir sind, mit Box sind sie zu Hause. Dabei is egal ob offen oder geschlossen.

    Die war also in eurem Fall wahrscheinlich der Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

    Keine Ahnung wie ihr das angegangen seid, also was der Trainer empfohlen hat. Tür auf, Welpe rein, Klappe zu is natürlich etwas too much zu Beginn.

    Meine alte Hündin hatte nen Keep Going und einen Event zum Auflösen.

    Ob dann Futter oder Spiel war egal.

    Ich mag den Zusatzeffekt, der Hund weiß was ihn erwartet und läuft zB zum ausgelegten Spieli statt Futter bei mir zu erwarten weil er aufgrund des Markers weiß welche Belohnung ihn erwartet. Die Unterscheidung trainiere ich ja auch.

    Beim ersten Hund den ich ausgebildet hab hätt mich das voll überfordert.

    Da hatte ich nur einen Marker für alles.

    Jetzt hab ich nen Keep Going, 2 Event und ein Auflösekommando.

    Meine Hunde spielen alle ohne zu bellen miteinander.

    Gebelle ist bei meinen das Anzeichen, dass sie eigentlich über den 'guten Modus' draußen sind und aufgeregt werden.

    Ich genieß es, wenn die Hunde leise sind.

    Ich hasse bellen.

    Sich gegenseitig angebellt und angeknurrt wird hier eigentlich nur im Kontext von Alltagskommunikation bzw. Grenzen setzen untereinander.

    Ich glaub Ally grummelt wenn sie mit Raven zergelt, muss ich mal drauf achten.

    Ich habs jetzt als Belohnungszonen verstanden.

    Je nachdem welchen Hund man arbeitet und was man bestätigen will, kann man verschiedene Belohnungszonen nutzen.

    Bei mir variiert das zwischen hochhüpfen dürfen zum Futter, Spieli von vorne/nach vorne weg, Futter in Position, Futter nach hinten weg, Futter nach vorne weg. Futter/Spieli ausgelegt und dann hinschicken.

    Alles abgesichert mit entsprechenden Markern und Signalen.

    So ca. mach ich das.