Beiträge von Saltimbanco

    Also - etwas kurios ist es schon.

    Als ich beim TA war gabs ne allgemeine Kontrolle - alles super, Verhalten war ja nie verändert. Die hat dann unterm Mikroskop 2 Einzeller gefunden. Dann sollten wir jetzt Kot sammeln - und heute war ich wieder da. Giardientest negativ - Kokzidien (hoffentlich schreibt man das so) - negativ. Und auch sonst, nichts auffälliger im Kot. Haufen wieder ohne Blut und ohne Schleim, ebenso fest. Hund absolut normal.

    Das soll mal einer verstehen. Aber Gott sei dank, dass nichts ist, mir grauts ja vor Giardien und co.

    Zitat

    Das kommt auf den Einzeller an... aber es gibt zum Beispiel Erreger (die auch der Mensch kriegen kann, z.B. Cryptosporidium parvum), gegen die es noch keine wirksamen Mittel gibt und die bei guter Immunantwort von allein weggehen und maximal ner unterstützenden Therapie bedürfen.

    Giardien allerdings sind die Könige der einzelligen Darmparasiten, wie es scheint ;), das der Befall von alleine weggeht ist wahrscheinlich nciht zu erwarten. Allerdings ist ein wechselhafter Stuhlgang bei Giardien nciht ungewöhnlich.
    Meines Wissens gibt es sogar eine hohe "Dunkelziffer" Giardienpositiver Hunde, die einfach gar kein Problem mit dem Befall haben, solange nicht durch eine Schwächung des Immunsystems (z.B. zusätzliche Erkrankung, Stress o.ä.) eine starke Vermehrung der Giardien auftritt... naja, wie dem auch sei.

    Alles gute für Herrn Wuff! :gut:

    Also beim TA konnte die jetzt ohne dreitägige Kotproben nur ne allgemeine machen, da sagte sie, 2 Einzeller waren zu sehen, welche konnte sie da natürlich nicht sagen. Egal, alles in allem, keine tolle Story!

    Ich frage mich, können Einzeller wie Giardien auch von selbst wegggehen?

    Keine Sorgen, TA ist bereits aufgesucht, jetzt müssen wir leider erst drei Tage Kot sammeln für den Giardientest...und so lange muss noch abgewartet werden. Das ganze fing vor zwei Tagen an - Blut im Kot etc., viel Durchfall, aber jetzt ist es seit gestern wieder absolut normal, kein Blut mehr im Kot, kein Durchfall, Hund absolut normal. Also nicht, dass ihr mich falsch versteht, natürlich werden wir den Test in jedem Fall machen, das Tier wird bestmöglich versorgt - aber ich frage mich, ob das theoretisch auch sein könnte, dass sich das Problem von selbst erledigt oder ginge das gar nicht?

    Ich hatte auch ne schlaflose Nacht, Samson hat seit gestern Durchfall, heute auch mit etwas Blut am Ende. Ja toll, hat meine TA heute einfach frei.

    Naja, ich guck mal, ob er sich auf dem Mittagsspaziergang normal verhält, ansonsten muss ich heute noch in die Innenstadt rein und in die Tierklinik fahren, welch ein Traum...

    Blut im Stuhl kann aber doch bedeuten, dass bei dem enormen Druck des Durchfalles Äderchen geplatzt sind oder? Weil der Durchfall schon extrem stark war und ich es mir auch so erklären könnte.

    Naja, heute Abend ist erstmal fasten angesagt...

    Ach ja, was man noch anmerken sollte. Oft kommt das Argument, dass man sich mehr Gedanken um die Ernährung seines Hundes macht, als um die eigene. Es soll aber auch andere geben, die sich nicht nur mit der Ernährung des Hundes, sondern auch mit ihrer eigenen beschäftigen ;) Wahrhaftig, die gibt's ;)


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    Zitat

    Also an so manchen Tagen, an denen ich eh schlecht gelaunt bin, wünschte ich mir des Öfteren selbst vom Ordnungsamt zu sein und so manchen Leuten mal das ein oder andere zu geigen. Hier sehe ich nämlich oft, das man als 08/15 Mensch nicht wirklich ernst genommen wird.
    Aber daraus ernst machen würde ich nicht! Jeder macht mal Fehler, vergisst mal sein Kottütchen, oder man hat mal 1Sek die Augen nicht beim Hund und schon macht er Blödsinn. Sind halt Hunde - keine Maschinen. Klar, ärgere ich mich auch, wenn ich dann noch einen dummen Spruch gedrückt kriege, vom HH, dessen Hund SCHON WIEDER unangeleint und unerlaubterweise zu meiner angeleinten Hündin läuft und ich meine Nicht-vorhandene-Einverständnis äußere. Aber mein Gott, dann komme ich nach Hause, kotz mich bei Männe aus (oder unterwegs schon bei Maya) und dann ist auch gut.

    Genauso sehe ich das auch!

    Aber mal kurz nachgedacht, wie schnell würde ich dann ein Fall fürs Ordnungsamt sein? Samson ist der Typ - meine Straße, mein Block, meine Wiese etc. Und er meint auch, er müsste das Hund und Halter deutlich machen mit Nackenhaare aufstellen und ggf. knurren. Das wird zwar sofort von mir unterbunden, aber das letzte Wort möchte er natürlich trotzdem gerne immer mal wieder haben. Bei Samsons Leinenpöblerischen Verhalten (im Freilauf natürlich kein Problem mit keinem Hund!) könnte man als Fremder davon ausgehen, dass er vermutlich alles häkselt wenn ich ihn loslasse. Dem ist aber nicht so - aber weiß das mein Gegenüber? Von der Leine gelassen ist der Wuff nämlich so groß mit Hut! Mache ich natürlich nicht - aber das ist eigentlich ein gutes Beispiel. Samson hat hier zwei Todfeinde. Paulchen (Pudel) und einen Mischling Mickey, jedesmal wenn die sich sehen, präsentiert sich Samson wie die Sau - man könnte wirklich meinen, der ist gefährlich - wenn mich jetzt jedesmal wer melden würde, nur weil der Hund sich leinentechnisch wie die Sau benimmt, könnte ich mich vor Meldungen nicht mehr retten. Denn das ich mit dem Hund arbeite, dieses Verhalten versuche sofort zu unterbinden - DAS sieht natürlich keiner.

    Überaus gut, erklärt alles!