Beiträge von Saltimbanco

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    Und davon, dass man nunmal damit leben muss, dass man - wenn man einer Minderheit angehört - nicht Allen bzw. der "Mehrheit" mit seinem Tun gefällt?
    Das liegt doch nunmal in der Natur der Sache - und wenn ich mein "Minderheiten"-Ding gern mache, dann muss ich mir eben eine etwas dickere Haut anschaffen, was die Meinung der "Mehrheit" angeht, bzw. ich muss mir überlegen, wo und wann ich meine Dinge auslebe, wenn ich nicht angesprochen/kritisiert werden möchte

    Falls Du mich meinst - ich will kein "Minderheiten-Ding" machen, ich möchte nur genauso respektiert werden wie ein Nichthundehalter auch. Ich wüsste jetzt auch nicht, welche Dinge ich "auslebe" - es geht lediglich um Respekt. Mein Omi Bespiel passt doch gut. Wir saßen auf dem Weg, just als wir die Dame sahen, wollten wir ihr selbstverständlich mit unseren Hunden direkt Platz machen - sie hätte lediglich einen kleinen Ticken langsamer fahren müssen und wir hätten ordnungsgemäß den Weg freimachen können. Aber nö, stattdessen schreit man und wird beleidigend - genau sowas meine ich und das ist respektlos und muss nicht sein.

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    Nebenbei sollte man sich auch noch vor Augen halten, dass in Deutschland nur ungefähr 10 % der Bevölkerung (falls es noch aktuell ist ?) einen Hund halten - man also in der Minderheit ist und sich zwangsläufig ein bißchen anpassen / Rücksicht nehmen muss.

    Also von mir kam das "unterdrücken" zwar nicht, aber die Userin hat doch gleich geschrieben, dass ihr nur kein besserer Begriff eingefallen ist. Und bezüglich der Minderheit hast Du doch das von oben geschrieben. Ich finde nicht, dass das so sonderlich falsch zu verstehen ist.

    Darüber hinaus glaube ich nicht, dass Du es so extrem gemeint hast ;) Trotzallem gibt es hier viele, die glauben, sie müssten sich was auf ihre zahlenmäßige Überlegenheit einbilden.

    Ich fands halt vor allen Dingen blöde, weil ich zu 99% sagen kann, dass mein Hund nicht in so einer Situation sein wird. Zwar kann ich nicht ausschließen, dass jemand mal was fallen lässt neben meinem Hund, aber ich werde immer dabei sein und ggf. eingreifen (ihn beispielsweise sofort aus der Situation nehmen). Aber davon abgesehen, in bald 3 1/2 Jahren war Samson noch nie wo angebunden und es wurde auch noch nie was neben uns fallen gelassen :) Kinder begegnen wir zwar, aber ich bin bisher gut damit gefahren direkt zu sagen, dass der Hund bitte nicht angefasst oder bedrängt wird.

    Aber nun gut, mein unsicherer Hund strotzte vor Souveränität, ein Grund für mich wirklich glücklich zu sein! Und gleichzeitig eine riesen Belohnung für intensives Training! Nehmt es mir nicht übel, dass ich hier so einen Ausbruch an Schwärmerei vollziehe, aber hätte mich vor ner Woche jemand gefragt, ob Samson sowas mitmacht, ich hätte nicht geglaubt, dass wir sowas schaffen können!

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    Aber nur weil ich einer Minderheit angehöre heißt das doch nicht, dass ich mich stets anpassen muss. Überspitzt, nur weil es weniger Schwule und Lesben gibt als Heteros, heißt das doch nicht, dass ich mich deswegen mehr anpassen muss? Vielleicht hab ich das jetzt auch falsch verstanden, aber so sehe ich es definitiv nicht.

    Der Respekt war nicht komplett auf das Bellen bezogen, sondern insgesamt auf Begegnungen zwischen Hundehaltern und Nicht Hundehaltern. Und mit Bellen war auch nicht 24 Stunden gemeint, sondern, dass Bellen nicht direkt als Störung empfunden wird.

    Darüber hinaus, wie ich oben schon sagte, ich verstehe, dass nicht jeder gute Erfahrungen mit Hunden hat (vielleicht auch Angst), heißt aber nicht gleichbedeutend, dass man sich daneben benehmen darf. Gegenseitiger Respekt wäre schön. Was nicht heißt, dass es das gar nicht gibt.

    Sicherlich hilft ein dickeres Fell...man muss sich aber auch nicht alles gefallen lassen. Was nicht heißt, dass man sich auf gleiches, respektloses Niveau begibt.

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    Also wir wurden beim Kartenkauf explizit darauf hingewiesen, dass der Hund lediglich in der Bahn geduldet ist und er auch keinen extra Platz beanspruchen darf...Aber seit wir unser Auto haben werde ich mich hüten mir und meinem Hund das nochmal anzutun.

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    Das steht für gar nicht zur Diskussion. Mir ist klar, dass es Menschen gibt, die Hunde nicht so großartig finden wie ich. Auch akzeptiere ich, das jemand Angst hat und versuche mich dementsprechend zu verhalten. Aber für mich versteht es es sich sowieso, dass mein Hund zu keinem Fremden hingeht.

    Das mit den ländlichen Gegenden kann ich nur bestätigen. Zweimal die Woche fahre ich ins Bergische. Da hat wirklich jeder Otto einen Hund, das Bellen stört keinen, der gegenseitige Respekt ist deutlich größer.

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