Ich arbeite als Pferdepflegerin in einem Reitverein. Die beiden Kolleginnen dort bringen ihre Hunde vormittags mit, wenn noch kein Betrieb herrscht, nachmittags bleiben die Jungs zu Hause. Ich hab meine Bibi mitbringen dürfen unter der Voraussetzung, dass das mit den anderen beiden klappt. War kein Problem, also geht sie mit. Egal wann, auch wenn der größte Trubel herrscht, alle kennen sie und lieben sie. Sie freut sich über jeden, der kommt.
Das war nicht immer so, sie war anfangs total unsicher und ich hab mir nie Gedanken machen müssen, dass sie beim Gassi zu Fremden hinläuft oder an jemandem hochspringt. Meine Mädels im Stall haben sie ganz schön verzogen, sie kriecht jetzt jedem, den sie sympatisch findet, auf den Schoß, hüpft an den Großen hoch und freut sich nen Keks
Muss aber sagen (auch wenn ich mich nun öfter mal entschuldigen muss, weil sie wieder jemanden angesprungen hat), lieber so und einen fröhlichen aufgeschlossenen Hund, der sich freut, als einen, der total unsicher ist und sich verkriecht. Ich freu mich wahnsinnig über ihre Wandlung. Auch mit "behinderten" Kindern geht sie ganz toll um, wäre sicher ein guter Therapiehund geworden *g*
Wenn sie mal nicht mit in den Stall darf (nach ihrer OP 1 Woche Stallverbot) ist sie richtig gefrustet, es fehlt ihr total. Sie ist für den Stall wie gemacht, baut sich ihr Bettchen im Stroh und verschläft da auch die Zeit, die ich dann mit Reiten beschäftigt bin. Ich glaub, sie mag meinen Job ![]()