Zum Hauptthema:
Meine Mutter wollte Shira von Klein auf das Knurren verbieten - ich war allerdings strikt dagegen!!
Ein Hund, der nicht "sagen" darf, dass ihm Unwohl ist, dass er Angst hat, sich Bedrängt fühlt...dem bleiben kaum andere Möglichkeiten als heftigere Reaktionen. Schnappen, Beissen, ... Und letzteres möchte ich auf garkeinen fall!!
Shira knurrt sehr sehr selten, das ist bei ihr schon eine sehr hohe Stufe, ihr Unwohlsein zu zeigen. Davor steht rückwärtsgehen, abwenden, weglaufen, kurz bellen... Also Knurren ist bei ihr schon wirklich ein ernst zu nehmendes Zeichen (ist es bei jedem Hund, ich weis!)
Dass sie das darf, hat sich letztens bezahlt gemacht, als meien Mutter besuch von einer Bekannten mit 4jährigem Sohn hatte. Der Kleine hat Shira einfach nicht in Ruhe gelassen, ist immer hinter ihr her obwohl sie weggelaufen ist. (Dass die Mutter ihn nicht davon abhalten konnte, möchte ich lieber nicht anfangen zu diskutieren, sonst werd ich unsachlich....)
Jedenfalls hat Shira irgendwann angefangen zu knurren, da wurde der Kleine dann doch flott entfernt.
Hätte sie in dieser Situation nicht diese Äusserungsmöglichkeit gehabt, hätte ich für nichts garantiert. Das weis die Mutter des Kleinen übrigens und wir halten Hund und Kind strikt voneinander fern.
Das war bisher das erste und letzte Mal, dass Shira geknurrt hat.
Kurzfassung: Knurren ist bei Unwohlsein VÖLLIG okay, solang es angemessen ist.
Unangemessen wäre für mich z.B. die Sofa-Situation. Da dürfte sie zwar Knurren, würde aber wohl runtergeschickt werden. Auch Futter, Spielzeug, Wasweisich mit Knurren gegen MICH verteidigen - da würde ich wohl auch in irgendeinster Weise handeln. Gottseidank macht sie sowas nicht und spuckt mir sogar das Lieblingsleckerchen ohne Wenn und Aber wedelnd in die Hand.