Beiträge von Snaedis

    Am Lustigsten fand ich bei Flip die Phase, wo er zwar schon auf Bett und Sofa springen konnte, aber nur, wenn er nicht darüber nachgedacht hat. Sobald er bewusst auf Bett oder Sofa springen wollte, traute er sich nicht :lachtot:
    Dann traute er sich immer nur an einer bestimmten Stell hoch und inzwischen hat er es ganz gelernt. Mit 5 Monaten wurde es auch langsam Zeit....

    Ich glaube:
    Wenn der Zwingername national schon vergeben ist, darfst du deinen nicht auch so nennen. Also, solange du auch im entsprechenden Verein unter dem VDH/FCI züchten magst.
    Ist der Zwingername in einem anderen Land vergeben, und auch dort nur national geschützt, darfst du den Namen verwenden.
    Willst du deinen Zwingernamen international schützen, dann darf der Name auch in anderen Ländern nicht vergeben sein...
    Die Rasse ist mWn dabei egal.


    LG Anna

    Hm? bei dem Video sieht man einen sichtlich angespannten Hund, weil Herrchen weg ist und Frauchen ihn mit der Stimme ja auch noch in seinem Verhalten/ seiner Unsicherheit bestärkt. Zittern bei Stress zeigen ja viele (Klein-)Hunde.

    Das Problem bei solchen Kleinhunden ist einfach auch, dass sie zu oft nur als "Accessoire" gehalten und behandelt werden. Nicht als Hund. Dementsprechend erklären sich viele Verhaltensweisen in solchen Videos.

    Bei Klein- und Kleinsthunden steht für mich daher im Vordergrund bei der Beurteilung: Wie sieht es mit der Gesundheit aus? Wie ist die durchschnittliche Wurfstärke? Sind Kaiserschnitte die Ausnahme (also ebenso selten wie bei andere Rassen)?

    Ob und wie fern so etwas gegeben ist, kann ich nicht beurteilen. Dazu beschäftige ich mich zu wenig mit solchen Rassen...

    LG Anna

    @Die Swiffer
    Das ist mir durchaus klar ;)

    Mir ging es eigentlich darum, dass Hunde ganz gut an ihre eigentliche Lebenswelt angepasst sind. Einem Hund mit viel Fell wird im Sommer eher warm sein (auch wenn das Fell eine isolierende Wirkung hat), als ein Hund ohne Fell/mit dünnem Fell. Nicht umsonst haben viele windhundeartige ein sehr dünnes Fell. Aber da sieht man eben auch die Unterschiedlichen Aufgaben: Ein Herdenschutzhund muss bei Hitze kein Hochleistungssport machen, ein Windhund schon.
    Dafür muss der Herdenschutzhund auch bei Sturm und Schnee draußen die Tiere schützen, während der Windhund bei solch einem Wetter durchaus vom Menschen entsprechend geschützt wird und mit ihm nicht zur Jagd gegangen wird.


    LG Anna

    Fehlende Zähne (die aufgrund der entsprechenden Kopfform fehlen resp. früh ausfallen), schön zu reden, mit "Das macht doch nichts, wozu gibbet Breichen!" ...

    Nur das DAS keiner geschrieben hat!
    Ich habe, mehrfach!!! geschrieben, dass Hunde trotz fehlender Zähne ein normales Leben, sogar verwildert, führen können.

    Genauso habe ich immer wieder betont, dass züchterisch auf einen guten Zahnstatus wert gelegt wird.

    Aber lieber vertret man hier den Leuten die Worte im Mund, damit einzelne Rassen Qualzuchten bleiben...

    Also irgendwo wurde heute geschrieben, dass HD kein Qualzuchtmerkmal ist, sondern eine Krankheit.
    Warum gilt das nicht auch für PL?
    PL haben eher kleine, HD eher große Hunde. Bei beidem gibt es Ausnahmen...

    Wozu braucht ein Hund seine Zähne? In erster Linie zum Festhalten der Beute und bei größeren Beutetieren zum Abtrennen von Fleischstücken. Hunde sind Schlingfresser und kauen ihre Nahrung nicht (und ja, ich kenne genug Hunde, die auch ihr Trockenfutter kauen und nicht runterschlingen). Beim Menschen ist das Kauen der Nahrung wichtig, da im Speichel schon Verdauungsenzyme sind, welche die Nahrung verwertbar machen. Das ist beim Hund nicht der Fall. Der Speichel des Hundes dient nur dazu, dass Futter "flutschig" zu machen, so dass es gut abgeschluckt werden kann. Die Zähne werden also gebraucht, die Nahrung in schluckbare Stücke zu teilen.

    Ein Hund in der Größe eines Chihuahuas hat Kleinnager als Beutetiere. Die kann er sogar ohne sie zu Teilen runterschlingen.

    Chinesische Schopfhunde würden wohl maximal noch Kaninchen erbeuten können, wenn überhaupt. In der Regel werden sie sich auch an Kleinnager halten. Beutetiere bis zu dieser Größe können auch mit fehlenden Zähnen (es fehlen ja nicht alle!) verspeist werden. Von Haltern großer Nackthunde habe ich gehört, dass diese auch problemlos fleischige Knochen vom Rind fressen. Auch das die Nackthunde verwildert in ihren Ursprungsländern leben, zeigt, dass sie trotz fehlenden Zähnen sehr gut überlebensfähig sind. Die Rassen sind mehrere Jahrhunderte (manche sprechen auch von Jahrtausenden) alt! Eine Rasse mit einem heftigen Defizit hätte gar nicht so lange überleben können.

    Zurück zum Thema Zähne: die Hunde würden alle in freier Wildbahn nicht verhungern, da sie sowohl dazu in der Lage sind Beute zu machen, als diese auch zu fressen. Und das ohne Schmerzen.

    Desto weniger Zähne, desto länger dauert es aber größere Beutetiere zu teilen und zu fressen. Ist der Hund dadurch gequält, weil er länger zum Fressen braucht?


    Keiner sagt deshalb, dass der Hund keine Zähne braucht. Und natürlich ist ein vollzahniges Gebiss besser. Daher achten seriöse Züchter eben auch auf den Zahnstatus. Aber ich wiederhole mich echt supergerne: Kein Hund leidet unter fehlenden Zähnen.


    LG Anna