Ich arbeite in einem gemeinschaftlichen Wohnen für psychisch erkrankte Menschen (früher hieß sowas Wohnheim) im Gruppendienst. Thorin und Puck dürfen mich abwechselnd 1-2x die Woche begleiten. Sie haben keine besondere Aufgabe und auch keine Ausbildung. Voraussetzung vom Arbeitgeber aus: gültige Haftpflichtversicherung welche das mitnehmen auf den Arbeitsplatz mit abdeckt. Und natürlich das die Hunde entsprechend gesundheitlich versorgt sind, dass sie keine Würmer oä. übertragen.
Die Hunde dürfen nicht im Dienstfahrzeug mitfahren, nicht zu Arztterminen mit und natürlich auch nicht anwesend sein, wenn PCR-Tests gemacht werden. Wenn dann kein Kollege da ist, der den Hund solange beaufsichtigt, kann keiner mit.
Auch, wenn ich überdurchschnittlich viel mit Medikamenten zu tun hab (Medikamente stellen, Ausgabe auf allen Gruppen im Früh-und Spätdienst), nehme ich die Hunde nicht mit.
Daher gibt es manchmal Wochen, wo die zwei nicht mitkommen.
Die Bewohner freuen sich, wenn ein Hund dabei ist und kommen z. T. extra vorbei, um sie zu streicheln. Egal ob Bewohner oder Kollege: wird bemerkt, dass ein Hund dabei ist, wird zuerst der Hund begrüßt. Und ich nur manchmal 
Für die Hunde ist es definitiv psychisch anstrengend, mit im Dienst zu sein. Auch das ein Grund, warum ich keinen Hund täglich mitnehmen würde. Bei mir ist im Dienst Alltag aber auch selten mal längere Zeit Ruhe, wo ich nicht aus dem Büro raus muss. Allein lass ich die Hunde nur selten im Büro, weil es auch von anderen Kollegen mirgenutzt wird.
LG Anna