Beiträge von Snaedis

    Auf welchem Stern lebt denn die? Mit 5 ist n Hund (gut, meine Rasse sind eher Spätentwickler) doch grad im besten Alter angekommen: Junghundeflausen sind vorbei, Grunderziehung sitzt, der Körper noch fit und jung....

    Zum Thema junge Hündin zu Rentner: mit Mitte 60 sind inzwischen viele Menschen noch fit und auch lang genug noch fit genug um einem Hundeleben gerecht zu werden. Trotzdem hoff ich ein bisschen für dich, dass es bei ihnen nicht passt...

    LG Anna

    Ganz ehrlich? Ich hab meine Wohnung noch nichtmal "welpensicher" gemacht. Und gerade bei einem erwachsenen Hund ist es doch eher unwahrscheinlich, dass er an Kabel, Schuhe, etc geht.

    Auch Pflanzen würde ich erstmal nicht aussortieren.

    Meine Hunde Bande bekommt regelmäßig Essensreste. Da sie gewürzte Speisen gewohnt sind, vertragen sie diese. Ist genauso, wie wenn du nach Indien fliegst und da ganz normal mit isst - wenn du die dortige Gewürze und Schärfe nicht gewöhnt bist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du Magen-Darmprobleme bekommst. Bist du das Essen gewöhnt, wirst du es vertragen. Salz und Zucker sind nicht per se schädlich für den Hund. Die Dosis machts. Genauso, wie beim Menschen. Es gibt allerdings ein paar Lebensmittel, die tatsächlich giftig für Hunde sind. Kakao zb. Da gibt's aber ganz gute Listen im Internet.

    Versicherung: am wichtigsten ist eine Haftpflichtversicherung. Denn auch ein kleiner Hund kann einen Schaden anrichten. Und sei es, weil ein Radfahrer den Hund übersieht und stürzt...

    Kranken-oder OP-Versicherung muss man sich überlegen, ob es Sinn macht. Je nach Alter des Hundes und was die Versicherung an Kostenübernahme ausschließt (bei Kleinhunde wird zb selten eine PL-OP übernommen)...

    Wie bereitet man sich gut auf einen Hund vor? Zu viel Theorie lässt einen zu kopflastig werden und man zerdenkt zu viel. Was helfen kann, ist schonmal nach einem guten Hundetrainer zu gucken, damit man im Bedarfsfall nicht lange suchen muss (https://www.trainieren-statt-dominieren.de/). Und: wenn man mag sich Hundevereine oder -Schulen in der Nähe anschauen, ob man Lust hat, da was mit dem Hund zu machen (auch da gucken, dass die gewaltfrei arbeiten, nicht mit Leinenruck, kneifen, runterdrücken...)

    LG Anna

    Also bei dem, was du von der Züchterin erzählst, ist es gut, dass es nicht "klick" gemacht hat. Wie schafft es eine Züchterin, dass ihre 5-Jährige Hündin keine fremden Kinder kennt? Bei jedem Welpenwurf wird doch mindestens eine Familie mit Kindern dabei sein? Gesamt, hört sich die Hündin eher schlecht sozialisiert an. Ist sicher ne Aufgabe, so ne Hündin....muss man wollen.

    Ich drück fest die Daumen, dass es mit der jüngeren Hündin besser passt!

    LG Anna

    Ich bin mal gespannt, wie es bei uns wird. Ich will die Hunde nicht aus dem Bett schmeißen. Baby soll aber auch mit rein dürfen. Ich mach mir da eher Gedanken wegen der Kater. Die sind Trampel und legen sich auch gern mal auf einen drauf. Fürs Baby wär das alles andere als gut...

    LG Anna

    Ich lese hier auch schon eine Weile mit. Wenn dein Freund so fasziniert von Unterordnung ist und auch leichtes Interesse an Vereinsarbeit signalisiert hat, dann schaut doch mal, ob es bei euch in der Nähe einen Schäferhundverein gibt, und fragt, ob er mal zum zuschauen vorbei kommen kann. Nur schauen. Den eigenen Hund daheim lassen. Einfach, dass er sieht, wie die Hunde auf dem Platz gearbeitet werden. Vielleicht kann auch jemand aus dem Forum einen guten Platz in der Nähe empfehlen...oder die Trainerin. Und dann vielleicht nicht nur 1x zuschauen sondern öfter.

    Ich glaube schon, dass dein Freund in der Lage ist, sich und seine Sichtweise zum Thema Hundeerziehung zu ändern. Er kann natürlich noch nicht ganz aus seiner Haut, aber er fängt ja an (er hat die Situation verlassen, die ihn frustriert hat). Vielleich schaut er auch nochmal das Video, welches auf der 5. Seite des Threads gepostet wurde an: dem Mann geht es nämlich wie ihm: der Hund meidet ihn, weil er Angst hat.

    Ich persönlich würde auch empfehlen, dass er den Hund so gut wie möglich ignoriert, aber Leckerchen in der Tasche hat, welche er fallen (nicht in Richtung Hund werfen, einfach fallen lassen) lässt, wenn er am Hund vorbei laufen muss (auch wenn es nur grob die Richtung ist).

    Futter darf er ruhig weiter geben, solange er davor nichts vom Hund fordert. Und: sollte der Hund anfangen, frech in der Futtersituation zu werden: dann soll er sich drüber freuen, weil der Hund anfängt ihm in der Situation zu vertrauen. Ab da, sollte ihm dann der Trainer helfen, wie er nett erklärt, dass Akita ihn nicht anrempelt oä.


    LG Anna