Beiträge von wollyfrauchen

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    Ganz einfach ... Hunde deren Beissattacken aus nicht krankhaften Ursachen ( Haltungsfehler, Erziehungsfehler, übersteigerte Triebe, etc. ) heraus stattfinden, sind zu 99% therapierbar ... Hunde deren Beissattacken aus gesundheitl. Störungen ( und dabei meine ich nicht ursächlich zu findende Krankheiten ) heraus stattfinden, sind nicht therapierbar.

    Oder anders ausgedrückt: Hunde, die *einen an der Klatsche haben*, und ohne Grund / herausfindbarer Ursache beissen, gehören eingeschläfert.

    Das wird auch so gehandhabt

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    Na klar ... ein Fachmann.
    Therapierbar oder nicht, ist doch in einem gewissen Zeitfenster herauszufinden.

    Nochmal: Nicht alle Hunde können gerettet werden.


    ich habe ja auch nicht behauptet, dass man alle Hunde retten kann. Dieses Zeitfenster ist eben manchmal sehr eng bemessen, weil alles Geld kostet und wir wissen ja alle wie leer diese Säckel sind.
    Deswegen bin ich auch dafür, dass in Fällen, wo Nachweislich der Halter dran Schuld hat, er finanziell zur Kasse gebeten wird.

    LG Susanne und Xena

    Liebe TS - glaube mir, ich sprech aus eigener Erfahrung , ein Hund, der auf Diät ist, der macht alles um auf sich aufmerksam zu machen.

    Gib Deinem Hundi mal getrocknete Lunge - ich hole immer einen Eimer für 4,99 Euro da sind 450g drin und pro Woche ist mein Eimer halb leer. Auch mit Paprika, Äpfeln und Möhren kannst Du den Hund etwas sättigen.

    LG Susanne und Xena , die fast 6 g abspecken mußte :headbash:

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    Doch gibt es.
    Z. B. Störungen im Gehirn, die nicht im EEG und / oder MRT nachweisbar sind. Deshalb idiopathisch.
    Mit anderen Worten ... keiner weiss, warum das Lebewesen so reagiert oder Dieses / Jenes hat.
    Ist natürlich sehr schwer vorstellbar, weil die Ratio des Menschen das nicht begreifen kann, aber nicht unmöglich.

    Eine bekannt von mir hatte so einen Hund mit idiopathischem Beissverhalten, das sich auch gegen die eigenen Halter richtete. Sie hat alles getan ... HT, Ärzte etc. ... letztendlich hat sie sich entschlossen, diese Tier einzuschläfern, weil trotz Training keine Besserung eintrat ... im Gegenteil.

    gut in diesem Falle war es die bessere Variante, aber es sind glaub ich gaaaaaaanz seltene Fälle.
    Ich kann verstehen, wenn man sich in so einem Falle zu diesem Weg entschließt, aber generell auf alle Hunde mit Beissvorfällen so zu reagieren wäre falsch

    LG Susanne und Xena

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    Hier geht es doch nicht um die Frage, ob man einen Hund *resozialisieren* kann, der aus bestimmten Gründen gebissen hat.
    Die Frage resozialisieren oder einschläfern bezieht sich doch auf solche Fälle, bei denen kein Grund ersichtlich ist, sprich bei idiopathischen Fällen.

    Ein Tier, welches grundlos ... und ja, soetwas soll' s tatsächlich geben ... gebissen hat gehört eingeschläfert, da es sich um eine tickende Zeitbombe handelt.

    Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es keinen Grund gab. Er war vllt. für den Menschen nicht ersichtlich, aber ohne einen Grund :???: - nein kann ich mir nicht vorstellen.

    Was nur mal als Bsp. genommen für mich eine Möglicheit wäre - ich hole mir einen Hund mit Vergangenheit, habe aber nur wenige Infos darüber - Hund hat schon in der Vergangenheit eine Situation erlebt, die er neg. verbindet und handelt jetzt dementsprechend. Also für uns unersichtlich - für den Hund eine Wiederholung der schon mal durchlebten Situation und nun ??????????? Hund einschläfern?????????????????

    LG Susanne und Xena

    ja es ist ein Aufgabe für`s Leben - und ganz wichtig ist immer dieses berühmte Fingerspitzengefühl.
    Was für mich vllt. unhändelbar ist, muß für einen anderen nicht genauso gelten, aber bevor so ein Hund zum Wanderpokal mutiert, bin ich dann eher für die endgültige Lösung und zwar immer im Hinblick auf beide Seiten.

    Weiterhin sollte man wissen, warum - ist es der Trieb, ist es falsche oder nicht vorhanden Erziehung.

    Ein Hund der wirklich seine Beisshemmung verloren hat, davon gibt es sicherlich einige, aber nicht alle sind unhändelbar. So ein Hund gehört auf jeden FAll in erstmal kompetente Hände, wobei hier ja auch wieder Kompetenz definiert gehört.

    Ich finde, wenn sich Leute so einen Hund holen wollen, dann sollte es sein, dass ein HT, der sowohl den Hund als auch mich ( als Interessent ) richtig einzuschätzen weiß, ein Leben lang auch Ansprechpartner bleiben sollte.

    Ich habe hier bei uns im TH schon des öfteren gesehen, dass bestimmte Hunde und ihre menschlichen Pfleger/ Besitzer immer wieder miteinander an den Baustellen gearbeitet haben. Ich find es einfach Klasse, denn das Suchen nach einem Trainer, der subjektiv die richtige Einschätzung geben kann, ist wirklich eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

    Es ist mit Sicherheit keine leichte Entscheidung - man sollte aber zumindest den Hunden eine Chnace geben. Das WiE, Warum und Weshalb darf da nicht ausser Acht bleiben.

    LG Susanne und Xena

    also ich kenn diese Probleme ja auch und ich muss sagen, dass meine Madame so ca. 5 -6 kg abspaecken musste :hilfe: - war ein riesen Theater, aber jetzt hab ich es im Griff.

    Meine DAme hat jetzt ca. 32 kg und erhält am Morgen ca 200g Dose und Abends gekochtes ( entweder Mägen, oder Flügel oder,oder ) immer mit Möhren und etwas KH.
    Wenn der Hunger zu groß wurde gab es rote oder gelbe Paprika. Auch getrocknete Lunge hilft bei uns weiter. Sollte Madame aber Abends auch Dose erhalten, dann gibt es nur 1,5 Dosen, sodaß ich ein Drittel weniger fütter als vom Hersteller angegeben.

    LG Susanne und Xena

    Ich weiß nicht, ob es einen Mangel an Plätzen gibt, aber ich glaube viele stellen es sich einfach zu leicht vor.
    Das nächste und vorallem größere Problem sehe ich in der falschen Informationstechnik.
    Man sollte auch immer bedenken, habe ich Kinder im Haushalt, wo wohne ich und bin ich wirklich 1000%ig bereit alles aber auch wirlich alles auf so einen Problemhund abzustimmen, denn letztendlich läuft es darauf hinaus. Ich muß als Halter, eines solchen Hundes nämlich meine Umwelt vor einem erneuten Übergriff schützen.

    Natürlich kommt es auch darauf an, reagiert Hund wirklich so, wie bei Abgabe beschrieben oder ist er unterfordert gewesen, gibt es für alle Baustellen eine Lösung und inwieweit bin ich in der Lage ein solches Tier zu beaufsichtigen und zu führen. Für mich ist es oft der Mensch, der diese Problematik provoziert, ob nun bewußt oder unbewußt - ab einem gewissen Punkt muß ich erkennen, hier gibt es ein Problem und da brauch ich professionelle Hilfe.

    Dann kommt die Suche, nach einem Trainer, der mir wirklich helfen kann, der nicht handelt, dass es mir die Fußnägel hochrollt, bei dem ich lernen kann, der für mich ein Ansprechpartner ist und auch mir die Fehler vor Augen hält, der mich dabei trotz allem nicht als Fachidiot behandelt, es muss halt alles stimmig sein.

    Nun es wird mit Sicherheit nicht leicht werden, aber ich glaube es ginge oftmals, wenn Mensch nicht immer schnell aufgeben würde.

    LG Susanne und Xena

    Die Rüden laufen teilweise sehr weit, wenn sie die Spur verfolgen können, auch bleiben sie oft vor Ort, also bitte meldet das allen möglichen Stellen, nicht das dem Hund noch was passiert. Und vorallem, wenn er wieder da ist - kauft ein Geschirr, welches passend ist, denn sonst kann es sein, dass dies immer wieder passiert.

    Dort wo er Euch entwischt ist, ist es immer gut, wenn ein Gegenstand von Dem Besitzer liegt, denn eigentlich kehrt ein Hund immer wieder an den Ort zurück, das kann aber eben doch sehr lang dauern und vorallem wenn die Hormone durchgehen.

    Viel Glück

    LG Susanne und Xena