ich sehe es ähnlich - nur wenn wir uns unsere heutige Gesellschaft anschauen, da darf Hund fast nix mehr, er darf nicht bellen, er darf seinen Anlagen nicht mehr nachkommen, er muss sich verhalten, wie die Gesellschaft es von ihm erwartet und da ist eben ein Konflikt, den nur der Halter beseitigen kann. Ein Hund wie z. B. ein Kangal, Ovtscharka usw. in der Stadt geht in keinem Falle, ein Hund der andere Möglichkeiten hat seinem Trieb nachzukommen, der läßt sich da schon eher händeln, aber wenn man vom Ursprung ausgeht, nämlich wozu er einst überhaupt gezüchtet wurde, da dürfte heute wirklich kein oder nur noch sehr wenige Rassen einen Lebensanspruch haben.
Die sog. Modehunde, egal ob Mops, Dalmi, Collie usw. - man hat einen Film gesehen, hat sich gesagt ohhhhhhhh so einen will ich auch und hat dann oft festgestellt - oje der ist ja ganz anders als im Film gezeigt und schon zeigt sich wie willig der Mensch wirklich ist. Diese ganzen Probleme, die sich in der heutigen Zeit auftun, haben leider viel zu oft mit dem Unwillen und der Faulheit zu tun sich Problemen zu stellen und daran zu arbeiten. Wenn s zuviel wird, gehört leider oft das Tier zum Wegwerfartikel
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Ich würde es bevorzugen, wenn sich der Mensch, bevor er sich ein Tier anschafft, alle Konsequenzen seines Tuns und Handelns bedenkt und doch lieber von seiner Wahl abweicht, falls er feststellt, ok. passt doch nicht ganz so zu mir.
Bei einem Mensch/ Hund - Team, welches trotz aller Anstrengung doch nicht zueinander findet, ist es für mich eine Alternative nach passendem Umfeld und Leuten zu suchen.
Einen schwierigen Hund oder Rasse - so kann man es eigentlich gar nicht sagen, denn wenn Hund und Halter zusammen ein Team bilden, dann schaffen sie auch auftretende Problembewältigung.
Liebe Grüße