Wichtig ist dabei auch zu bedenken, dass ein Welpe eben erstmal ein zusätzliches Kind ist, dass nicht gleich funktioniert, sondern zusätzlich viel Aufmerksamkeit braucht und viel Arbeit macht. Unser Junghund kann (noch) nicht allein bleiben und von daher müssen wir uns bei Terminen oft aufteilen. Sicherlich wird das später anders sein, aber das ist eben auch ein wichtiger Faktor, der viele Ressourcen in Anspruch nimmt.
Beiträge von ReallyRed
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Was ich etwas schwierig finde, ist das es dort so easy aussieht einen Hund zu bekommen.
Ja, es gibt solche TH!! Aber es gibt halt auch andere und ich wuerd schaetzen, dass es einfacher ist, wenn da 'Ruetterleute' anfragen.
Versteht man was ich meine?
Und der andere Punkt:
Wer schaut denn deutschlandweit in TH nach dem passenden Hund, faehrt da hin um den Hund kennenzulernen und zu testen, ob er passt? Keiner..
Ich habe einen Radius von gut 200km gehabt und dann aufgegeben. Bei vielen Heimen sind ja einige Besuche notwendig und mindestens dreimal 5 Stunden pro Strecke fahren, um einen Hund zu besuchen, kann ich nebenbei nicht unbedingt.
In diesem Radius habe ich übrigens einen Hund gefunden, der bei uns gepasst hätte (Viel Hundeerfahrung, müsste mit ins Büro, Kleinkind im Haushalt). Alle anderen hatten ein ordentliches Päckchen, das ich mir nicht zugetraut hätte. Oft war es Ressourcenverteidigung und/oder Beißvorfälle. Das war echt schade und mir taten die ganzen Insassen sehr leid. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für alle das richtige Zuhause gibt.
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Und ich hab fast das Gefühl es gibt hier nix was man nicht in der Tierhandlung bekommt.
Königspythons, diverse Vogelspinnen, Axolotl, Kronengeckos, Tausendfüßler, Gottesanbeter, Skorpione, Springspinnen, Schildkröten von Moschus über die üblichen bis zur Landschildkröte ( wobei die glaub nur Zuschauer Attraktion sind), Boas, Kornnattern, Chamäleons, Leguane,...
Alles schon gesehen.
Dann geh mal bei Zajac durch... 🤢
Der Norbert hatte da seinen Privatzoo und sich an den "Aahs" und "Oohs" ergötzt. Aus aquaristischer Sicht sind viele Geschäfte ebenfalls eine Katastrophe. Die Tiere kosten nix, kaum einer kennt sich richtig mit den verschiedenen Arten aus und die Leute wollten meist nur eine bunte Tüte für 20€, aber auf gar keinen Fall Beratung. Klingt sehr bitter, aber ist leider selbst gemachte Erfahrung.
Genau wie bei anderen Tierarten. Selbst wenn man die Menschen beraten will, es wird abgelehnt oder einfach ignoriert.
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Ich habe gerade eine Hündin im Tierheim Hildesheim gesehen, die könnte Reds Zwillingsschwester sein.
Jetzt laufen mir hier ein paar Tränchen im Büro.
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Ich habe nach der Elternzeit von einem Jahr die Elternzeit+ mit meinem Mann drangehangen und wir beide haben nur 30 Stunden gearbeitet. Ich arbeite seit der Zeit wieder Vollzeit. Einen Krippenplatz habe ich zwei Wochen nach der Geburt für ab dem ersten Lebensjahr beantragt, die Kita kann man erst nach dem zweiten Geburtstag beantragen. Die Plätze sind mehr als knapp, vor allem die Vollzeitplätze. Der alleinerziehenden Mutter von Wuslons Freundin hat man einen 5 Stunden Platz angeboten... wonach die Stadt hier Plätze verteilt, weiß niemand. Wahrscheinlich Vitamin B und dann Würfeln.
Die Eingewöhnung lief überraschend problemlos. Wir hatten das Glück, in einer Inklusionsgruppe zu sein, so dass weniger Kinder und mehr Fachpersonal da waren. Die Kita ist allerdings katastrophal, pädagogisch wie bei vielen Personen menschlich. Wechseln ist aber unmöglich und das würde ich meinem Kind nicht zumuten, da sie sehr gute soziale Kontakte geknüpft hat.
Ich war froh, als es mit der Krippe losging, weil ich gemerkt habe, dass ich dem Wuslon nicht gerecht werden konnte, trotz Kinderbespaßungskursen, Ausflügen etc. Und ich konnte einfach mal wieder durchatmen. Unterstützung haben wir ja auch überhaupt keine. Meine Mutter konnte im ersten halben Jahr noch ab und zu einen Spaziergang mit der Karre machen, aber das hörte dann auch schnell auf.
Außerdem gehe ich sehr gerne zur Arbeit. Mit Babys und Kleinkindern kann ich einfach nicht so wahnsinnig viel anfangen. Das Wuslon ließ sich ja auch nie ablegen oder ähnliches, was es sehr anstrengend machte. Jetzt, wo sie älter wird und wir einfach mehr machen können, macht mir das Elternsein viel mehr Spaß.
Bei uns läuft es gerade sehr gut, unsere Beziehung ist soviel entspannter. Ich kann das Wuslon wieder regelmäßig ins Bett bringen und sie möchte sogar zur Kur mit mir fahren (das war bis vor ein paar Wochen noch eine Horrorvorstellung für sie). Wenn ich denn irgendwann mal eine Praxis erreiche, werde ich die Anträge dafür stellen.
Wie es nach der Einschulung im Sommer weitergeht, weiß ich noch nicht. Mein Mann und ich können jeweils maximal zwei Tage Home Office machen, also bleibt mindestens ein Tag übrig. Aber ich hoffe mal, dass bis dahin das Dorf ein wenig weiter gewachsen ist.
Insgesamt ärgert es mich so wahnsinnig, dass die Politik immer noch so in en 60ern hängen geblieben ist und Mütter von Kleinkindern oft gar nicht die Wahl haben, ob sie (Vollzeit) arbeiten gehen wollen oder nicht. Als ich 2015 noch im Stadtrat war, sollten trotz vieler syrischer Flüchtlinge und expandierenden Baugebieten tatsächlich die Schulzüge verkleinert werden, weil die nächsten beiden Geburtsjahrgänge, die eingeschult werden sollten, recht klein waren.

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Nassfutter: Lukullus und Wolf of Wilderness. Und eine Kotprofil C. Hoffentlich finden wir die Gründe für den Durchfall raus.
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Ich freue mich sehr darauf, mit "Die Feinde der Zeit" von Adrian Tchaikowski zu beginnen. Der dritte Teil seiner Zeit-Trilogie und die ersten sind grandios.
also kann der zweite Teil mit dem ersten mithalten? Den fand ich großartig, habe aber über Band 2 tatsächlich bisher nur Schlechtes gehört und mich daher noch nicht rangetraut

Der zweite Band ist etwas schwächer und hat einige Längen, aber ich mag die Geschichte und die Entwicklung darin sehr. (Will jetzt nicht zuviel spoilern.)
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Ich finde seine (Hör)bücher teilweise auch sehr durchwachsen (allerdings hat er auch einen ziemlich starken Output). Aktuell warte ich noch auf den dritten Teil von Möbius.
Obwohl ich bisher nur "Die Störung" und jetzt eben "Die letzte Kosmonautin" kenne, deckt sich das mit meinem Eindruck.
Dass es sich um hard Science-Fiction handelt, finde ich zusätzlcih faszinierend. Allerdings fand ich bei Die letzte Kosmonautin gerade am Ende auch faktische Entwicklungen nicht ganz plausibel, allerdings nicht aus dem Bereich der Physik.
So oder so freue ich mich aber darauf, noch mehr Bücher von ihm zu lesen. Alleine die Grundideen beider von mir gelesener Romane finde ich spannend und gut und bin neugierig, was er sich noch so ausgedacht hat.
Allerdings bin ich dabei von meinen Online-Bibliotheken abhängig, die leider nur ganz wenige Bücher von ihm haben bisher.
Ansonsten lese ich mich gerade quer durch Kathy Reichs Serie mit Temple/Temperance Brennan. Die Bücher gefallen mir gut, am Anfang interessant zu lesende Krimis, die im späteren Verlauf auch kräftig spannend werden und zumindest für mich nicht vorhersehbar sind.
Zwischendurch musste ich jetzt aber Pause machen (mit Herrn Morris eben), weil mir das Strickmuster der sich am Ende immer in idiotisch gefährliche Situationen begebenenden Protagonistin auf die Nerven ging. In den frühen Büchern der Reihe ist das noch eher nachvollziehbar als in den späteren, in denen sie das Ganze schon x-Mal durchlebt aber keinen Piep klüger/vorsichtiger/vorausschauender geworden ist, jedes Mal erneut in Lebensgefahr gerät und in letzter Minute gerettet wird. Jetzt habe ich via Vormerkung aber endlich Band 1 der Serie ergattert, da habe ich das Problem jetzt nicht.
Ich habe seine Bücher auch über die Onleihe gelesen und einige Hörbücher über Audible gehört (ein paar aus der Proxima-Reihe).
Da hielt sich die Dummheit der Protagonisten eigentlich in Grenzen.

Ich freue mich sehr darauf, mit "Die Feinde der Zeit" von Adrian Tchaikowski zu beginnen. Der dritte Teil seiner Zeit-Trilogie und die ersten sind grandios.
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Brandon Q. Morris - Die letzte Kosmonautin
Hm, ein nettes Buch, aber irgendwie ein bisschen halbgar. "Die Störung" von Morris hatte mir sehr gefallen. Dieses Buch wirkt auf mich irgendwie unrund. Das Setting in der DDR im Jahr 2029 finde ich super und ist ein großes Highlight des Buches. Leider mir sind die Charaktere – bis auf einen Nebencharakter – etwas fremd geblieben.
Vielleicht dümpelte das Buch deshalb gefühlt für mich hin, die Handlung brauchte viel Zeit, um in Gang zu kommen, bzw. um bei mir Spannung zu erzeugen. Im Nachhinein war der Alltag der Charaktere fast interessanter, als die weitere Entwicklung.
Die Auflösung kommt nach dem langen Aufbau ziemlich fix und komplett und das Ende ist ein sehr offenes. Ich dachte zuerst, da fehlen noch ein, zwei Kapitel.
Wäre ein perfektes Buch für eine Arbeitswoche gewesen, in der man etwas Nettes lesen möchte, was einen aber nicht zu sehr fesselt und man dann auf Kosten des Schlafes weiterweiterweiterliest.
Ich finde seine (Hör)bücher teilweise auch sehr durchwachsen (allerdings hat er auch einen ziemlich starken Output). Aktuell warte ich noch auf den dritten Teil von Möbius.
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Hab ja auch ein relativ neues Auto gekauft im August, den Spurhalteassistent hab ich ausgeschaltet

ich lese das Wort immer nur und frage mich immer, wie sich das anfühlt. Was macht der denn, dieser Assistent? Piepsen? Vibrieren? Selbst das Lenkrad korrigieren? Ich glaube, ich würde mich mit meinem Auto streiten.
Das ist eine unverschämte Funktion, die erst rot im Bildschirm angezeigt wird und leicht im Lenkrad vibriert und sich dann anfühlt, als würde jemand leicht das Lenken korrigieren. Da ich sowas gar nicht abkann (Ey, ich fahre hier keine Schlangenlininen und gucke, was ich mache!), schalte ich das durchaus auch mal ab. Wie das bei anderen Autmarken ist, weiß ich nicht.