@binbin: Früher hielten wir Asbest für etwas ganz tolles, Kanada tut das heute noch. Es gibt aber seit 1900 Studien, die nachweisen, dass Asbest gesundheitsschädlich ist. Sollen wir es trotzdem verwenden, nur weil wir es früher auch taten?
Es gibt Leute, die machen Dinge schon seit 20-30 Jahren so wie sie es jetzt immer noch tun. Das heißt aber nicht, dass sie es richtig machen. Sehe ich in der Aquaristik viel zu oft. Da wird aber nicht hinterfragt, weil "man das schon immer so gemacht hat."
Klar, Du siehst vielleicht die Hunde, die irgendwie hören. Aber weißt Du auch, ob es immer nur bei Klapsen geblieben ist? Und wie das Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Besitzer ist? Ist der Hund glücklich und entspannt? <= Für mich die zentrale Frage. Was nützt mir ein Hund, der Angst hat?
Du willst den Hund nicht vermenschlichen. Gerade deshalb musst Du für ihn vertrauensvoll sein und derjenige, der Situationen entscheidet! Wenn Dein Hund sich nicht auf Dich verlassen kann, weil er Dein Verhalten nicht einschätzen kann, wird er Dinge selbst regeln. Und das ist für alle Seiten Streß und führt zu Problemen.
Und er wird Dir nur vertrauen, wenn Du ihn nicht für ihn grundlos und viel zu überzogen strafst.
Wenn Du ihn als Hund behandeln willst, warum beschäftigst Du Dich dann nicht mit entsprechender Literatur über Hunde, die Dir hier bereits mehrfach vorgeschlagen wurde? Erst dann kannst Du doch wirklich entscheiden, ob Deine Art der Erziehung sinnvoll ist.