Beiträge von ReallyRed

    Liebe Threaderstellerin,

    bitte nimm den Beitrag über meinen nicht ernst, denn das ist gequirlter Mist, der Deine Situation noch schlimmer macht.
    Ein Trainer ist sicherlich nicht umsonst, aber er kann genau sehen, welche Fehler im Verhalten miteinander gemacht werden und wie ihr alle wieder ein Team werdet und wieder Spaß am Zusammenleben haben könnt.
    Wenn Du Deine Situation schilderst, kannst Du ja evtl. Raten zahlen oder ähnliches.

    In einer Hundezeitschrift war neulich ein großer Artikel darüber, was es für Möglichkeiten gibt: Friseur, Bekleidungs- und Leinen-/Halsbandherstellung, Sitten, Hundekeksebäcker, Tierkommunikation... Allerdings waren alle "Ausführenden" verheiratete Frauen, die von dem eigenen Gehalt nicht leben könnten und das quasi aus Spaß an der Freude machen. Ohne ein richtiges Gehalt vom Partner kann man wohl in der Regel nicht unbedingt davon leben.

    Wie das im Bereich Erziehung aussieht, kann ich nicht sagen. Allerdings schießen Hundeschulen und Trainer ja wie Pilze aus dem Boden. Wenn man da nicht besonders durch Praxiserfahrung und sinnvolles Training glänzt, sehe ich da leider auch nicht viel Chancen.

    Bei uns wird auch schimmeliges Brot "verfüttert", liegt also irgendwo am Ufer. Was ist denn am sinnlosen Verteilen in der Natur besser als daran, dieses Brot in die Biotonne zu geben?
    Ich weiß, die alte Generation wirft kein Brot weg, aber im Prinzip machen sie es ja doch, einfach irgendwo in die Natur.

    Bei uns gibt es Physility in der Hundeschule, also verschiedene Übungen und Geräte aus dem Agility und z. B. Cavalleti-Stangen unter Aufsicht einer Trainerin und teilweise eineS Physiotherapeuten. Wir haben vor dem Kurs ein Seminar mitgemacht, indem Red vom PT "untersucht" wurde und dementsprechend bekamen wir Empfehlungen, welche Übungen besonders sinnvoll sind und welche wir vermeiden sollten.
    Abgesehen von der Gesundheit sind die Übungen sehr sinnvoll, um Impulskontrolle etc. zu festigen, da man die Übungen ja langsam und ordentlich durchführen muss. Auch wenn mein Panzer die Cavaletti-Stangen regelmäßig einfach wegbombt, statt seine Pfoten zu heben.
    Wenn es gesundheitlich geht, machen wir mit und es macht Red viel Spaß.

    Eine tolle Übung auch für zu Hause ist z. B. diese: Eine Aluleiter auf den Rasen legen. Der Hund soll/muss seine Pfoten über die Sprossen heben und sollte möglichst auch nicht neben der Leiter :hust: entlanglaufen.

    Zum staksigen Gehen: Bei Red sieht man an den Hinterbeinen ganz deutlich, wenn die Spondylose wieder ziept. Dann sieht sein Gang richtig steif aus. Nach der Physio kann man einen deutlichen Unterschied erkennen, dann läuft er wieder rund und geschmeidig.
    Wenn ein Hund häufig so staksig geht, würde ich damit auf jeden Fall mal zum TA oder zur Physio. Es muss ja nicht HD die Ursache sein, es reichen ja schon Verspannungen.

    Wenn es Red richtig gut geht, gehen wir so 3km, derzeit leider nur max. 300-400m.

    Und Red träumt sehr viel, so gesprächig wie im Schlaf ist er tagsüber nie (da erschrecke ich mich jedesmal, wenn er ausnahmsweise bellt, weil es klingelt. Man könnte glatt vergessen, dass er bellen kann.) Da wird zuerst geschnauft und dann gebellt, gewufft, geknurrt, gejammert und vor allem gelaufen.

    Frage:
    Reagieren Eure Hunde auch so extrem auf Anspannung? Wir haben am Sonntag zu zweit Wii gespielt und mussten dann abbrechen, weil Red auf unsere Spielspannung total unruhig reagiert hat und nur noch beschwichtigen wollte. Am Liebsten wäre er in uns beide reingekrabbelt. Ich glaube, wir müssen häufiger mal spielen und ihn dran gewöhnen.

    Wir haben uns damals einen Eurasier angeschafft, weil sie uns vom Optischen zusagten und eben als recht unproblematische Familienhunde gelten. IMHO sind sie das auch so ziemlich, sicherlich gibt es da auch Ausnahmen mit etwas mehr Jagdtrieb o.ä. Vom gesundheitlichen neigen sie zu Schilddrüsenunterfunktionen, deshalb wird da bei der Zucht inzwischen auch drauf geachtet.

    Zitat

    So. Jetzt stell ich mal ne politisch total unkorrekte Frage: Mir kommt s so vor als sei der Anteil von recht moppeligen und auch richtig übergewichtigen Leuten unter Hundehaltern höher als unter Nichthundehaltern. (Ich zähl mich zu dem moppeligen - obwohl mein bmi mich eigentlich schon als übergewichtig bezeichnet)
    Ich war mal auf nem Gassitreffen, das ein bisschen so aussah wie ein Weightwatchers Treffen mit Hunden.
    Ist das nur meine Wahrnehmung und wenn nicht, woran liegt's?

    Ich habe das Gefühl, bei Hundetrainern etc. ist das noch stärker ausgeprägt.

    Dann freue ich mich mal unbekannterweise mit Dir :smile:

    Unser Bekanntenkreis hat auch größtenteils nix mit Tieren am Hut, Familie sogar noch weniger. Da erzählen wir bei den wenigsten etwas über Red, schon gar nicht über die TA-Kosten usw...
    Aber IHR freut Euch drauf und niemand aus Eurem Bekanntenkreis muss die Pflichten für diesen Hund übernehmen. Dafür wird ihnen auch kein kleiner Welpe zärtlich auf den Händen rumknabbern und morgens um 6 Uhr mit seinem Lieblingsquietschie wecken (ja, auch darüber kann man sich freuen) um dann zufrieden eingerollt auf Euren Füßen einzuschlafen.