Hallo Leute,
mich würde eure Meinung interessieren, natürlich kenn keiner mich, meinen Hund und unsere Situation persönlich, aber der Gedanke das meine Bekannten meinen Hund für unerzogen halten beschäftigt mich in letzter Zeit sehr!
Ich wohne in einer WG in der Innenstadt, habe Camillo (Spitz/ (wsl auch Aussie) Mischling, 5 Jahre alt) von mir daheim mitgebracht und kümmer mich hauptsächlich um ihn. Meinen Mitbewohner akzeptiert er mittlerweile, ignoriert ihn aber größtenteils.
Lange Zeit haben wir die Hundeschule (zum Spaß) besucht, er hat die BGVP mit mir abgeschlossen und die darauf folgenden Leistungskurse bis Silber. Wir machen Agility und probieren oft neue Sachen aus (Flyball,Dummy,Longieren, usw.).
Ich kann ihn im Alltag fast überall frei laufen lassen, er folgt sehr gut und läuft auch nicht weg.
Er geht super an der Leine, im Café legt er sich unter meinen Stuhl und ist brav. Ich kann ihn überall mit hinnehmen!
ABER, er hats nicht so mit Besuch/Menschen.
Wenn viele unterwegs sind (Stadt usw.) ist er super entspannt, aber das dumme kontrollieren/bewachen kommt in der Wohnung ziemlich durch. Bei meiner Mum hat er immer ununterbrochen gebellt wenn er draußen ein Geräusch gehört hat, wenn Besuch da war ebenso. Kommt der Besuch auf ihn zu hat er Angst (droht aber).
Er hat auch schon 2-3 Mal geschnappt/gebissen ( in die Hose ), was ich natürlich nicht geduldet hab!
Hier in der Wohnung bellt er mittlerweile kaum noch, eigentlich nur wenn jetzt ein großer "gruseliger" Mann kommt oder wenn ihm jemand suspekt vorkommt. Ich schick ihn auf den Platz und unterbinde jegliches Bellen, der Besuch lässt ihn ihn Ruhe! Das klappt soweit auch super, teilweise kommt er dann sogar neugierig auf den Besuch zu und ist ganz lieb.
Jetzt darf ich mir aber immer öfter anhören das mein Hund unerzogen ist, weil er sich bei Besuch so verhält! -.-
Ja ich reagiere empfindlich, aber ich neige eben bei sowas zu Selbstzweifeln...
Von wegen ich verzieh meinen Hund usw....ja ich habe nie Wert drauf gelegt das mein Hund jeden und alles liebt (was sicherlich auch nicht in seinen Genen liegt) und dadurch das er aus dem TH kommt und schon schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat (Schubsen, schlagen, anschrein) ist er da einfach ein wenig eigen.
Ach ja, andere Leute ignoriert er übrigens (draußen) total, er hört nur auf mich und ein bisschen auf meine Mum.
Wäre es hier vllt ein weg gezielt daran zu üben das er auch andere als Autoritätsperson wahrnimmt?
Ich hab das Gefühl das er sie nicht ernst nimmt!
Wenn jemand Selbstbewusst auf ihn zugeht ist es meist kein Thema, da ist er erstmal beeindruckt.
Soo...lange Rede kurzer Sinn, ich bin schon still! 