Beiträge von MiLu94

    @Beaglelilly: Mit dem Ref gebe ich dir Recht, den Rat hattest du mir ja schonmal gegeben. Ich bin im Moment auch sehr zwiegespalten. Momentan bin ich noch auf Wohnungssuche, leider darf ich meine Mädels nicht mitnehmen. Ich werde aber auf jeden Fall in der Nähe bleiben, sodass ich wenn ich Lust habe auch täglich zum Gassi gehen kommen kann.
    Es war aber immer mein großer Traum endlich meinen ganz eigenen Beagle zu haben, wenn ich ausgezogen bin. Denn ich weiß jetzt schon, dass ich es wahnsinnig vermissen werde nicht dauerhaft einen Hund um mich zu haben. Jetzt im Ref bin ich zumindest eine sehr übersichtliche Anzahl von Stunden außer Haus und kann mir meine Arbeitszeit zu Hause selbst einteilen. Ich weiß, dass die Zeit wahnsinnig stressig wird, andererseits weiß ich aber auch, dass gerade die Zeit nach dem Ref es auch nochmal in sich hat, wenn dann die erste eigene Klasse auf einen wartet. Deshalb stelle ich mir die Frage, ob ich dazu bereit bin nochmal 2 Jahre oder mehr zu warten oder die Sache bald schon angehe und dann selber eben so weit zurück stecke, dass ich dem Hund gerecht werde.
    Vielleicht wird es auch ein erwachsener Rüde oder zumindest kein ganz kleiner Welpe mehr. Ich wünschte ich hätte ihn schon vor dem Ref einziehen lassen können, aber meine Eltern wollten hier keinen dritten Hund haben, was ich verstehe und finanziell war es mir leider auch nicht möglich.

    Die kurzen Beine, schwere und oft faltige Köpfe kommen häufig aus den östlichen und amerikanischen Zuchtlinien. Diese sind tatsächlich momentan in Deutschland immer mehr im Kommen. Ich mag lieber die englische Linie, etwas feiner gebaute Hunde, die wirklich noch 'fit for function' sind. Wobei es natürlich auch aus oben genannten Linien tolle Hund gibt, aber eben vermehrt doch einige "Klopper".

    Und Haaren, oh man... Das ist echt einer der größten Nachteile vom Beagle. Meine Eltern haben ein Polstersofa, das muss eigentlich täglich gesaugt werden und ist innerhalb kürzester Zeit wieder voll mit weißen Stichelhaaren. Ich nehme morgens auch immer die Fusselrolle mit in die Schule. Denn die Haare sind überall, auf meinem Autositz, in meiner Jacke, bei meinem Freund fliegen auch total viele rum, obwohl die Hunde noch nicht mal bei ihm in der Wohnung waren... :ugly:

    Ich habe auch keinen Vergleich zu anderen Rassen, daher kann ich es auch nicht so richtig sagen. Einiges ist mit Sicherheit einfacher mit anderen Rassen, weil sie nun mal nicht auf Selbstständigkeit sondern für die Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet wurden. Allerdings kommt das aber auch immer auf das Individuum an und man lernt mit der Zeit dazu und kennt die Beaglemacken. :D Mia war eine härtere Nuss als Molly und ist es auch immer noch. Sie ist auch viel nasenorientierter und geht gerne mal ihren eigenen Weg.

    Naja und "Zuchtbeagle" sind beide, beide etwa 36cm hoch und 10,5 bzw. 12kg schwer. Also eher zierliche Vertreterinnen der Rasse, aber eine normale Hündinnengröße. Eine Tendenz zu größeren Hunden kann ich im Moment auch erkennen, die meisten Hündinnen sind heute tatsächlich eher 38cm oder sogar bis 40cm hoch. Bei den Rüden wird im Moment auch bis 42cm zur Zucht zugelassen. Finde ich tatsächlich schade, aber andererseits kommt es auf die paar Zentimeter auch nicht an, da sind gesundheitliche Aspekte wichtiger. Riesig sind sie aber sicher nicht, da sind meist die Hunde aus "Feld- und Wiesenzucht" doch deutlich größer.

    Nein, bei mir leider nicht, aber bei einigen befreundeten Züchtern. Tja, jetzt ist allerdings die große Frage, ob ich mir einen Welpen im Referendariat antun möchte oder lieber warte. :ka:

    Mögt ihr mal etwas über eure Beaglemäuse erzählen (wie alt,...)? =)

    Unser erster Beagle Lucy zog ein als ich 6 Jahre war, seitdem bin ich der Rasse total verfallen. :cuinlove:
    Mia ist die Ältere und wird diesen Sommer 10, die grauen Haare werden immer mehr und stehen ihr ausgesprochen gut. Bei meinem Michen wird der Dickkopf von Jahr zu Jahr größer und sie schaltet die Ohren mittlerweile öfter auf Durchzug. :roll: Sie liebt Agility und Mantrailen, aber leider kommen wir zu zweiterem mittlerweile kaum noch und wenn dann nur, wenn sich mal jemand so zum Verstecken bereit erklärt.

    Molly ist fast 5 und gefühlt der liebste Beagle auf Erden. :nicken: Sie ist zwar immer noch ab und an mal echt frech, aber sie ist super menschenbezogen und hat draußen immer Angst mich zu verlieren. Daher darf sie viel und oft ohne Leine laufen. Sie ist super verschmust und wird immer für einen Welpen gehalten. Molly mag jeden und alle mögen Molly. :laola:

    Ich denke auch, dass du dir zunächst nochmal bewusst machen solltest, dass du die Person sein wirst, die für den Hund verantwortlich ist. Hast du zusätzlich am Tag mind. 2 Stunden Zeit mit dem Hund raus zu gehen plus zusätzliche Beschäftigung und Erziehung?
    Ich stelle mir deine Situation so schon sehr anstrengend vor, alleine mit drei noch recht jungen Kindern und einem Jungen, der nun mal mehr Aufmerksamkeit benötigt. Sicher können dich deine Kinder unterstützen, aber letzten Endes wirst du die meiste Arbeit haben.
    Daher plädiere ich auch dafür mich zunächst schlau zu machen, ob es eine Möglichkeit gäbe regelmäßig einen ausgebildeten Besuchshund zu treffen. So könnt ihr auch alle gemeinsam noch mehr über Hunde und ihre Bedürfnisse lernen und vielleicht klappt es dann eines Tages mit dem eigenen Vierbeiner.