das Sexualverhalten meines Hundes.
Es geht ja soo schnell, kaum war unser Hund noch Welpe schon ist er ein pubertierender Junghund mit erwachenden Frühlingsgefühlen.
Aus unserem kuscheligen tapsigen Welpen wird ein kleiner Macho oder eine kleine Zicke, die andere Hunde ( meistens gleichen Geschlechts ) nicht mehr mag und anpöbelt, dafür aber vom anderen Geschlecht magisch angezogen wird und auch noch anfängt Gegenstände, andere Hunde oder gar Menschen zu bespringen.
Nicht zu vergessen, daß wir mit einem Mal aufmüpfig werden oder testosteron- oder östrogengebeutelt plötzlich wie paralysiert durch die Gegend schießen.
Wir Hundehalter reagieren darauf pikiert, peinlich berührt und vorallem: Wir schämen uns angesichts des Verhaltes unseres vierpfotigen Begleiters mit Hormonüberschuss.
Schnell denken wir an Hormonchip oder Kastration. Wollen nur Eines, daß de Spuk endlich aufhört und wir unseren anhänglichen Welpen wieder haben.
Tja, warum eigentlich? warum erschreckt es uns, wenn unser Hund seine Sexualität entdeckt und eine autonome Persönlichkeit entwickelt?
Und warum meinen wir das Recht zu haben, diesen Vorgang zu unterbrechen oder via Kastration zu eliminieren?
Die Abessinierin