Beiträge von Abessinierin

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    Ich glaub mein Zwerg muss erstmal richtig erwachsen werden, bis ich so denke. Wie oft habe ich dieses Terriertier schon verflucht und mir einen Border Collie-Arschkriecher gewünscht. :lachtot:

    :D erwachsen... ein PRT???? Meiner ist jetzt fast 6 und hat manchmal noch Aussetzer im System......

    Mein Terriertier hab ich auch des Öfteren schon zum Mond gewünscht, aber andersrum hab ich in der Family auch ein Golden Retriever und sorry, aber der ist mir mit seinem Will to please ganz einfach zu anstrengend und zu klettig.

    Birgit

    Okay, ich wohne auch in einer Mietwohung, trotzdem hat mein Hund das Recht zu knurren oder zu bellen wenn jemand sich an meiner Haustür zu schaffen macht. Was bis jetzt zweimal geschah, nachts.....

    Kinder hab ich auch, im alter von 18 und 19 .... eines davon schwerbehindert und durch die Behinderung grenzüberschreitend teilweise. Auch hier hat mein Hund das Recht zu bellen oder zu knurren um ein zuviel an Nähe oder Schmuseeinheit anzuzeigen.

    Mein Hund hat übrigens von sich aus den Weg Weggehen gewählt, nur manchmal hält mein Kind ihn fest und dann reicht ein leises kurzes Knurren völlig aus und er wird losgelassen.

    Leinenrambo...... mein Hund ist angstaggressiv. Dementsprechend häufig neigt er zur Leinenaggro, vorzugsweise dann, wenn der entgegenkommende Hund hochkantquer in der Leine hängt und der Halter hilflos dahinter.

    Auch hier darf er zeigen, daß er Angst hat... macht er durch knurren und Aufbauen.

    Dann wird sein Verhalten durch Schaukommando und zügiges Weitergehen halt umgeleitet.

    Ebenso darf er mich warnen, wenn er etwas bemerkt, daß auf Gefahr hindeutet.

    Birgit

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    Das mag ja sein, daß wir das "nach innen orientierende Training" nicht kennen.

    Aber die "merkwürdigen Dinge, die wir hier äußern" sind anscheinend bei den meisten der Alltag.

    Da frag ich mich dann doch, bei wem ist´s "merkwürdig".

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Jap, Gaby, da<s ist das eine... das andere: Was bitte ist das nach innen orientierte Training? Worauf basiert es, was soll es beim Hund bewirken?
    Warum kein Kontakt zu Artgenossen?
    Was bringt es, einen Hund total auf den Halter zu fixieren?
    Und warum muss der Hund emotionslos sein? Bzw. toxisch lieb und nett?
    Was passiert mit seinen anderen Emotionen?

    Birgit

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    Bei uns kann man übrigens beobachten das dieses "Oh Gott der knurrt/bellt, der ist gefährlich, das darf er nicht" ein Problem der.. nennen wir es mal "jüngeren Gesellschaft" ist.
    Die Leute bei meiner Oma sind alle um die 70 Jahre rum und dort ist es für jeden normal, dass Hunde knurren, bellen, andere Hunde mal zurechtweisen, usw. Dort würde keiner auf die Idee kommen, ein Kind ungefragt zu einem fremden Hund zu lassen und keiner tatscht einfach mal so einen unbekannten Hund an.
    Schaut man sich nun die Leute an, die jünger sind (und gerade hergezogen sind), sieht es anders aus.. Da darf der eigene Hund kläffend an einem fremden Garten vorbei rennen und wehe der Hund - dessen Garten das ist - bellt zurück.. Der eigene Hunde darf ewig lang nerven und wehe der andere Hund erklärt dann mal, dass es nun reicht. Das kleine Kind rennt durch fremde Gärten (von denen die Eltern wissen, dass da Hunde drin sind) und es wird erwartet, dass die Garten- und Hundebesitzer das unter Kontrolle haben..

    Jap, ich darf alles.... Rücksicht und Regeln bitte nur die anderen....

    Und dazu dann Harmonie oder der Wunsch nach möglichst wenig Widerstand und gegenteiliger Ansicht oder Meinung.

    Birgit

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    Murmelchen du weisst wie deine hunde ticken und hast ahnung, wie du in bestimmten situationen reagieren musst. viele hundehalter wissen das nicht.
    zu hause, auf der hundewiese bin ich wohl schon als keifende Tussi verschriehen, da ich ständig hunde blocken muss, die keifend auf uns zurennen und uns anpöbeln wollen. die besitzer sind nicht in der nähe oder rufen "helmut, komm her, na los komm bitte!" naja und helmut interessiert das nicht, der geht weiter nach vorn und keift uns an. das nervt mich total und manchmal denke ich mir, jetzt lein ich meinen hund ab, ich hab die schnauze dermaßen voll........

    ich frag mich, warum das in der stadt alles so kompliziert ist oder mache ich es mir kompliziert :???:

    Grins, ich bin auch dann wohl eine keifende Tusse, denn ich handle genauso wie Du.

    Und ähnlich wie susam darf mein Hund mir auch draußen zeigen, wenn er bspw. einen anderen Hund nicht mag oder Angst vor ihm hat.

    Auch durch Bellen oder Knurren.

    Auf die Idee, deshalb den Spaziergang abzubrechen, bin ich noch nicht gekommen. Warum auch, ich mag doch auch nicht jeden Menschen... und versuch mir aufdringliche Menschen vom Leib zu halten.

    Und manchmal hab ich auch einfach nur schlechte Laune, bin nervös und reagiere deshalb gereizter........

    Hat mein Hund nicht denselben Anspruch?

    Birgit

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    Und ich finde es auch nicht normal, dass der Hund knurren darf wenn ich ihn wo anfasse wos ihm gerad (wegen einer verletzung) weh tut. Denn was macht Ihr dann wenn ihr eurem Hund erste Hilfe leisten müsst? Wollt ihr euch dann stundenlang ankurren lassen?
    Meine Hunde erlernen das Vertrauen, dass sie wissen ich tu ihnen nichts, selbst wenns weh tut- will ich nur ihr bestes.
    Ich merk einfach in Euren Beiträgen (zB wer das macht- Aggro untersagen- vermenschlicht seinen Hund), wirklich, sorry, Ihr kennt einge Wege noch nicht, die sich lohnen mal ein Auge drauf zu werfen. Zumindest für einige.
    Ihr urteilt viel zu pauschal und seid scheinbar unwissend. Schade.

    Nun, im Notfall würde ich unwisssende Userin erst einmal eine Behelfsmaulschlinge basteln um meinen Hund bei
    erste-Hilfe-Maßnahmen am eventuellen Beißen zu hindern.

    Empfiehlt sich übrigens grad im Umgang mit fremden Hunden bei der Erstversorgung.....

    Birgit

    Grins, jap Kaninchen knurren und Trommeln mit den Hinterläufen ist die letzte Warnung... auch ich kenn es.

    Weniger Platz ist eine Ursache, die andere Ursache ist wohl, daß wir den Hund nicht als Hund sondern als Partnerersatz, Kindersatz oder Sportgerät sehen und ihm so ganz nebenbei ihm seine eigenen Emotionen, Impulse, Instinkte und sein eigenes, wenn auch eingeschränktes, Denken und daraus resultierendes Handeln absprechen.

    Eine perfekte "Marionette" unserer Wünsche, die uns zu Tode erschreckt, wenn sie sich nicht unseren Erwartungen ersprechend verhält.

    Birgit

    muss mein Hund toxisch lieb sein?

    Eine Frage, die bei mir immer wieder auftaucht, wenn ich so manchen Beitrag lese oder so manchen Hundehalter höre.

    Der Hund darf nicht knurren, nicht bellen und auch nicht warnen, weil das ist ja aggressiv und aggressiv darf unser Hund nicht sein.....

    Ein Territorium verteidigen, wenn jemand ungefragt sein Grundstück betritt, mon dieu....geht gar nicht, denn das ist ja auch aggressiv und Ressourcenverteidigung.

    Einem anderen Hunden zeigen, daß man ihn nicht mag? Er soll sozialisiert sein und genau dies nicht tun sondern schön spielen.

    Knurren oder grummeln, weil Hund in Ruhe fressen möchte und herumspringende Kinder ebensowenig schätzt wie die Hand, die das Futternapf wegnimmt, weil Herrchen oder Frauchen muss gerade demonstrieren, daß man Chef ist? Auch hier unterstellt man dem Hund Aggression gepaart mit Dominanz....

    Manchmal frage ich mich, ob wir Menschen mit unserer Harmoniesucht nicht entschieden zu weit gehen und uns auf einen Grund begeben, den wir überhaupt nicht einschätzen können und auch nicht einschätzen wollen.

    Andersrum gehen wir davon aus, daß jeder Hund pauschal schon mal die Weltherrschaft übernehmen möchte, wenn wir nicht grad glauben, unser Hund hat ein Wolf ohne Zähne zu sein....

    Was bitte machen wir da eigentlich?

    Birgit