Konsequent? Und auch mal in der Lage zu lachen?
Birgit
Konsequent? Und auch mal in der Lage zu lachen?
Birgit
Grins, Nicky... eine eben über den Erdboden extrem beschleunigte Hinterhand hat da doch so ihren speziellen Charme..... und so lang anhaltend.
Ich stell mir gerade mal vor, ich würde genauso verträumt wie mein Hund meine Zunge in eine apart duftende Pfütze hängen um dann sabbernd, prustend und zähneklappernd unter einem Hormonschock zu leiden..... um dann die nächstbeste Stelle zu markieren und darauf zu achten sämtliche meiner Hinterlassenschaften möglichst weiträumig zu verteilen.
Mit der Nase im Gartenzaun zu hängen um die Herzallerliebste die Aufwartung zu machen.
Mich im Gras zu wälzen um anschließend mit sämtlichen Gerüchen dieses Fleckchens meine Hundekumpels und Kumpelinnen zu beeindrucken.
Den Gartenzaun zusammen mit Hundekumpel Hannes zu verteidigen...
Öhm, joaaaah.... Ich glaub, ich bleib da lieber Mensch....
Birgit
ZitatIch wollte dir nen Bömmel für den Beitrag schicken, aber ich darf noch nicht wieder.
Darum auf diesem Weg: Ich könnt dich knutschen für den Beitrag!!!
LG, Henrike
Dem schliesse ich mich doch mal glatt an... übrigens aus demselben Grund.
Auch von mir ein klares Nein.... Es ist nicht i.O. .
Ich bin ein Mensch, mein Hund eben ein Hund. Zwei verschiedene Spezies, die via Domestikation ihren Weg teils mit- teils aber auch nebeneinandergehen.
Innerhalb der 15.000 Jahre sollte der Mensch es doch allmählich gelernt haben mit dem Hund eine andere Kommunikationsebene abseits von Rudel- und Dominanztheorie zu finden.
Birgit
Grins, Bianca... wir gehören auch zur Knutsch- und Kuschelfraktion.
Gismo knutscht sooo gern und wir können sooo schlecht Nein sagen.
Genauso beim Kuscheln....
Birgit mit Knutsch- und Kuschel-Gismo
und ![]()
Wann gibt es denn Bilder von Deinem Dramteam?
Ich wünsch euch viel Spaß zusammen.
Birgit
[quote="susami"]
Ich finde einfach es ist unsere verdammte Pflicht uns die Mühe zu machen mit unseren Mitgeschöpfen so pfleglich wie möglich umzugehen.
Auch wenn es mal anstrengend wird, Geduld erfordert, Selbstbeherrschung und auch wenn's mal länger dauert.
Die Hunde konnten sich nicht aussuchen wo sie landen - wir haben sie zu unserem privaten Vergnügen (ganz selten auch mal zur Arbeitserleichterung) ins Haus geholt. Für mich ist es daher auch eine moralische Frage.[/quote]
Eben und das allein sollte Grund genug sein, den "längeren" Arbeitsweg zu gehen, bei dem man des öfter mal sich selbst begegnet und sich selbst hinterfragt als die "schnelle" und bequeme Knöpfchenlösung zu wählen!
Birgit
ZitatEs geht doch nicht drum, dass wir komunizieren müssen wie die Hunde- ich frag nur warum es abgesprochen wird dem Hund körperlich zu werden bzw. neg zuzufügen- wenns nun in der Hundewelt auch klappt.
Doch, genau darum geht es. Wenn wir auf "Hundeart" agieren, dann müssen wir auch den ganzen Ablauf mit Hinweisen, Verwarnen, Warnen, letze Warnung und körperliche Zurechtweisung einhalten.
Fangen wir mittendrin an oder Beschränken uns nur auf körperliche Zurechtweisung werden für den Hund unverständlich.
ZitatSicher sind wir keine Hunde in der Mimik und Gestik etc.....das ist wohl klar, aber klar ist auch, dass Hunde unter sich sich (auch)körperlich massregeln und zufügen und nur pos mit einander sind.
Schön, daß Du einsiehst, daß wir keine Hunde sind. Dies bedeutet, wir haben mit unseren Hunden eine ganz andere Kommunikationsebene als Hunde untereinander.
Aus obengenannten Gründen.
Birgit
Lächel, rein positiv arbeiten....
Sagen wir mal so, ich arbeite ohne körperliche Verweise a la Alphawurf, Schnauzgriff, Leinereissen, Klapperdose, Erziehungsgeschirr, Halti, Wasserpistole etc.pp.
Zieht mein Hund, dann bleib ich stehen, mehrfach... Allerdings zieht mein Hund konsequent, dann hole ich ihn konsequent ins Fuss und da bleibt er dann auch bis sein Gemüt sich beruhigt hat.
Da hilft übrigens ganz wunderbar der Abruf von Grundkommandos.
Hunde untereinander haben eine ausgefeilte Kommunikation, die hinweist, warnt, verwarnt.... Etwas, daß der Mensch nicht leisten kann.
D.h. agiere ich "wie" Hunde untereinander bin ich für meinen Hund aufgrund der fehlenden Nuancen der vorangehenden Kommunikation unberechenbar.
Vertrauensverlust und Meideverhalten sind die Folgen.
Und ehrlich ? Ich investiere lieber mehr Zeit und Arbeit ( vorallem an mir und dann erst an meinem Hund) und habe einen Hund der mir aufgrund meiner Souveränität und meines für ihn überlegtem Handels vertraut als einen Hund, der mir ins Meideverhalten abrutscht und sich resigniert aufgegeben hat und deshalb meine Kommandos "befolgt".
Birgit
Ich bin grad am Schmunzeln...
Flygoodspeed, die AL-Trainingsmethode gibt es m.E.n. wohl aber den AL-Trainingsweg individuell angepasst an Halter-Hund-Gespann.
Was bei Halter-Hund-Gespann A funktioniert als Weg, das muss bei Halter-Hund-Gespann noch lange nicht funktionieren, denn jedes dieser Gespanne setzt aus zwei völlig einzigartigen Charakteren zusammen.
Mit verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen, Eigenheiten, körperlichen Besonderheiten etc.pp.
D.h. C.v.R. ebenso wie jeder gute HT entwickelt aufgrund dieser Dispositionen zusammen mit dem Halter einen Trainingsweg.
Mir fiel die Frage auf Seite 5 nach der Zeit auf, flygoodspeed.... AL ist keine Hauruck- oder Knöpfchenaktion. Zeit sollte man einkalkulieren, ebenso Geduld und Arbeit... Arbeit in erster Linie an sich und dann erst am Hund.
Birgit