Beiträge von Abessinierin

    Zitat

    Es kommt immer drauf an, wie man "schlagen"und nen "Klaps" definiert.
    Mein Hund wird von mir körperlich zurecht gewiesen, das kann man dann Klaps nennen.
    Schlagen klingt mir zu brutal und das bin ich nicht.

    Mein Hund ist 10 Monate alt und weder gestört noch vertraut sie mir nicht.
    Allerdings finde ich kann man das auf gar keinen Fall für jeden Hund anwenden.

    Öhm, nö... Klaps oder Schlagen ist nur eine unterschiedliche Abstufung von körperlicher Gewalt.

    Birgit

    lotuselise hat Recht, lass bitte mal die Schilddrüse mit allen Werten überprüfen.

    Und schau Dir mal die Barf-Zusammensetzung an. Hast Du vielleicht was jodhaltiges mit einem Kraut kombiniert, dass den Stoffwechsel beschleunigt?

    Birgit

    Zitat

    dir ist aber bekannt, dass man Hunde nicht mit Kindern jeden Alters vergleichen kann oder?

    Deshalb schrieb ich Intellekt eines vierjährigen Kindes.

    Lächel, Byron.. was ich ich zu tun habe und was nicht, das dürfte für Dich sowas von uninteressant sein.

    Aber nur um Deine Neugier zu befriedigen: Quali zur Büas, Haushalt, zwei Kids, davon eins im Rolli, einen Hund und daneben noch diverse Hobbies und Freunde.....

    Wobei ich mal ganz provokant formuliere: Das Prob mit der Erziehung liegt nicht beim Hund sondern beim Halter und Ignoranz ist i.m.A. keine Erziehungsmethode sondern schlichtweg Bequemlichkeit vom Halter, der sonst agieren und sich auch mit sich selbst auseinandersetzen müsste.

    Birgit

    Zitat

    ganz ehrlich, was bringen einem solche Quellen nun hier im Thead?

    Die Möglichkeit zum Nachlesen?

    Ich komm mir zeitweise vor wie in den 30er und 40ger Jahren, wo man jungen Eltern empfohlen hat, ängstliche Kinder nicht zu beruhigen da sonst "verweichtliche" Angstkinder aus ihnen werden würde.

    B.F. Skinner kam u.a. auf diese sinnige Idee. Heute längst widerlegt ebenso diese These bei Hunden, denn genau auf Skinner und Konsorten geht dieses Ich ignoriere meinen Hund bei Angst zurück.

    Was mittlerweile ja auch durch Odendaal, Meintjes, Dreschel und Granger widerlegt wurde.

    Birgit

    Mal zum Nachlesen: Physical and behavrioral reactivity to stress in thunderstorm-phobic dogs and their caregivers_-Nancy Dreschel& Douglas Granger Animal Behaviour Sciene 95 Seite 153 bis 168

    und

    Neurophysicals correlates of affiliative behaviour between humans and dog- Odendaal& Meintjes, The Veterinary Journal 164 Seite 296 bis 301.

    Birgit

    Zitat

    Bitte nicht schon wieder!
    Du hast doch schon mal in einem anderen Threat seitenweise darüber lamentiert, wie falsch und dumm das Ignorieren in der Hundeerziehung ist, inkl. aller HH die es anwenden. Warum also die ganze Suppe noch mal aufwärmen? Sommerloch? Langeweile? Les doch einfach in dem Fred nach, das spart Zeit und Nerven.

    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?t=106463

    Hmm, in dem Fred So konsequent ignorieren von Liquid_Sky hatte ich es kurz angerissen allerdings nicht weiter ausgeführt wie jetzt hier und Nö, falsch und dumm würd ich nicht sagen. Allerdings ein anderer Blickwinkel und einige zusätzliche Informationen- das könnte durchaus sein und auch gewollt sein.

    Birgit

    Ignoranz, ein bewußtes Nicht-Wissen oder bewußtes Nicht-Wahrnehmen von etwas... so beschreibt es wiki....

    Immer öfter lese ich, das dies gern, oft und sehr unreflektiert in der Hundeerziehung eingesetzt wird.

    Der Hund zeigt ein unerwünschtes Verhalten? ES wird ignoriert.

    Der Hund hat Angst? Auch hier: Ignorier den Hund.

    Konditionierung via Clicker? Ignorier falsches Tun und belohne Richtiges....

    Selbst wenn wir davon ausgehen, daß der Hund einen Intellektuellen Stand eines vierjährigen Kindes hat, begreift er überhaupt, was wir da tun?

    Warum wir ihn grad bewußt nicht wahrnehmen?

    Oder, und da wird es richtig kompliziert, begreift er, dass wir ihn sehr wohl wahrnehmen aber sein Verhalten nicht?

    Und wenn wir sein Verhalten ignorieren, welches Signal setzen wir da eigentlich?

    Wissenschaftlich bewiesen ist mittlerweile, dass beim Hundestreicheln bspw. der Kortisolspiegel vom Hund defintiv nicht sinkt wohl aber der des Menschens.

    "Beruhigend" wirkt auf ängstliche Hunde nur die Anwesenheit eines zweiten und möglichst souveränen Hundes.

    Wohl aber steigt bei Beiden, Mensch wie Tier der Spiegel von Oxytocin, Prolaktin und Bet-Endorphin... allesamt Neurotransmitter und Hormone, die beim Wohfühlen und bei der sozialen Bindung eine Rolle spielen.

    Da wir das unerwünschte Verhalten bewußt nicht wahrnehmen reagieren wir auch nicht darauf und hoffen mit diesem Nicht-Wahrnehmen und Nicht-Handeln, dass der Hund es aufgrund des Entzuges von Aufmerksamkeit einstellt.

    Ist dem wirklich so oder signalisieren wir nicht viel eher:"okay, mach, denn ich seh das grad nicht"?

    Und wie ist es bei der Angst?

    Birgit