Beiträge von Abessinierin

    sara, ich werde nicht persönlich... wie das aussieht, weißt Du und da bin noch meilenweit von entfernt.

    Ich denke, ich werde hier keine Antworten auf das Phänomen Ignoranz in der Hundeerziehung finden, denn das, was bisher auftauchte an Argumenten waren mit viel guten Willen Stammtischparolen aber keine fundierten Erklärungen oder Einlassungen.

    Aber nun gut....


    Thema wäre für mich durch, da 7 Seiten nur heisse Luft aber keine nachvollziehbaren Argumente kamen noch wissenschaftlich belegte.

    Birgit

    Zitat

    Wo wird Beachtung eines Hundes "so verteufelt"?

    Es gibt Konstellationen, da geht es einem Hund mit seinem Verhalten darum, Aufmerksamkeit seines Halters zu bekommen. Kennste nicht? Dann beobachte mal zB die Köterchen, die ihr Herrchen besonders gut erzogen haben. ;)

    Ein Hund versteht Ignorieren, weil es eine Form der negativen Bestrafung ist - Vorenthalten der gewünschten Aufmerksamkeit.
    Außerdem ignorieren Hunde auch Verhalten von Artgenossen, es ist zudem also eine Kommunikation, die dem Hund nicht fremd ist.

    Lächel sara... mehr nicht? Überhaupt nicht erzogene Hunde als Antwort, die ihren Besitzer durch die Wel´tgeschichte führen anstatt umgekehrt?

    Oje....

    Hunde ignorieren doch auch... Hallo, ich bin Mensch kein Hund und schnüffel auch nicht als erstes am Hintern meines potenziellen Gesprächspartners. Davon mal ganz abgesehen, Hunde kommunizieren übe4r Körpersprache... will heißen ein Kopfwegdrehen heißt laut Hundeknigge "Ich mag nicht"... und davon gibt es noch Steigerungen....

    Schau mal genau hin sara.... wirst erstaunt sein....

    Zitat

    Dann tu´s doch :roll: ! Dein Selbstversuch klappt ja scheinbar auch, du agierst und fragst immer weiter "warum warum warum" und wir alle reagieren und antworten brav. Hätten wir keine Lust mehr, würden wir´s einfach ignorieren das Ergebnis erzielen, dass irgendwann nicht mehr "warum warum warum" kommt :lol:

    Keine Antworten?

    Nun, das war zu erwarten....

    Also doch Bequemlichkeit der Halter und erst dann Aktion, wenn das Benehmen des Hundes unangenehm bei Dritten auffällt..... Siehe das Anspringen...

    Wobei, der Hund ist ja ein Rudeltier, hochsozial... fällt eher unter Negativstrafe auf psychischer Ebene, bei Menschen auch unter Psychoterror bekannt... oder mobbing

    ;) öhm, ja, Der Mensch kann nicht Nichtkommunizieren Paul Watzlawick.

    Und das ist der Punkt, während viele nämlich meinen, sie ignorieren den Hund und tun nichts, kommunizieren sie via Körpersprache doch munter weiter mit dem Hund.

    Das ist das eine.

    Und das andere, wenn ich das schon tue, warum agiere ich dann nicht bewußt und eindeutig für den Hund, sodass es für den Hund einen Sinn ergibt und er versteht?

    Birgit

    Zitat

    Ich als Mensch behalte mir vor, zu reagieren wann ich das möchte. Das bedeutet, das ich nicht jederzeit sofort aufspringe nur weil Hund grad Laune hat. Das betrifft übrigens auch Menschen, da springe ich auch nicht sofort, nur weil einer meint das müsse aber so sein.

    Und wie gesagt meiner Erfahrung nach ist es oft nachhaltiger, wenn der Hund durch eigenes Denken lernt.

    Interessante Äußerung in Teil 1, Teil 2, wir haben schon schwierigkeiten damit zu akzeptieren, dass der Intellekt eines Hundes ungefähr dem eines vierjährigen Kindes entspricht, dass, was Du da verlangst TanNoz setzt strukturiertes Denkens voraus mit Konsens Handlung und daraus resultierende Konsequenz und dazu ist der Hund nicht wirklich in der Lage.

    Zitat

    Wenn man das Reagieren richtig einsetzt, kann es ebenso sinnvoll sein, wie ein Ignorieren.

    Aber unablässiges Reagieren ist genauso unsinnig, wie das Ignorieren jeglichen Fehlverhaltens.
    Es gibt genug Hunde, denen bereits ein Wegschicken Belohnung genug ist, und die sich ganz schnell eine Verhaltenskette basteln. Und dann steht man wieder am Anfang. ;)

    Sara, okay, dann erkläre mir Dein letztes Post bitte mal!

    Birgit