Beiträge von Abessinierin

    Was macht Ihr vor eurer eigenen Haustür in puncto Tierschutz?

    Hier bei mir sieht es so aus, dass oft erklärt wird, warum der Hund nicht an Halsband und Flex bzw. noch schlimmer an Flexi geführt und zum Kauf eines vernünftigen Geschirrs geraten wird.

    Verpaarungen oft ausgeredet werden .... Bei Gina kam ich leider diesmal zu spät.

    Mit Futter ausgeholfen wird opder bei Probs mit dem Futter halt nach dem passenden Futter gemeinsam gesucht wird.

    Eingegriffen wird, wenn Hunde misshandelt und/oder vernachlässigt werden, notfalls auch über OA, Nothilfen, Amtsveterinär.

    Wenn das Gespräch nicht fruchtet und sich wirklich nichts ändert.

    Was macht Ihr so?

    Birgit

    Zitat

    Tut mir leid Birgit. Aber genau wegen solcher Halter bin ich für die Kastra von Hunden, auch wenn das hier in diesem Thread vollkommen OT ist.

    Hoffentlich muss die Hündin die Dummheit des Halters nicht ausbaden ...

    Da bin ich ja dran, nur leider ohne Erfolg.

    Und ich befürchte auch, dass es für Gina wieder verdammt eng wird.... wegen des Welpenwahn des Halters.... Die sind ja so niedlich und ... bringen Geld.

    Birgit

    Hmpf, ich krieg gerade einen Fön... Hab grad Gina ( Mischhündin in Yorki-Gröe) samts Halter getroffen.... Hochtragend, die Hündin ist fast 8, der Halter will unbedingt Welpen, zweimal war sie tragend, zweimal gab es eine Katastrophe, Welpen tot und Hündin fast. Danach konnt ich ihm das immer wieder ausreden... Diesmal hab ich ihn lange nicht mehr gesehen und nun das......

    Birgit, grad fürchterlich frustriert und sauer......

    Chris, wieviele Frühgeburten gibt es in einer Grostadt wie Hamburg, wo das Entbindungskrankenhaus leider nicht auf die Notwendigkeiten der Betreung eines Frühchens eingwestellt ist und was folglich ins nächste dafür ausgestattete KKH verlegt werden muss?

    Und das möglichst erschütterungsfrei?

    Birgit

    Falsch, Chris, nur bin ich der Meinung, man sollte nicht blindlings helfen sondern mit Überlegung und Plan.

    Vorallem aber sollte ich mir überlegen, was ich mit meiner Art zu helfen heraufbeschwören kann.

    Wie z.B. damit Hunde aus Griechenland, Zypern, Spanien, Italien , Rümanien, Ungarn, Russland, Polen etc. hierher zu holen. Denn neben der klimatischen Veränderung ( grad bei südlichen Ländern) schaffe ich auch noch einen neuen Absatzmarkt.

    Für jeden Hund, der da rausgeholt wird, rücken mindestens zwei neue nach, alldieweil der Absatzmarkt ist ja da und iwo in diesen Ländern verdient sich iwer am Tierleid eine goldene Nase.....

    Ich wollte helfen und hab nur größeres Leid geschaffen. Denn ich hab da iwo eine Hündin, die wie eine Gebärmaschine am laufenden Band neue Welpen produzieren muss. Welpen, die viel zu früh von der Mutter getrennt werden und auf obskuren Wegen iwo in einer Notstation landen um von da nach DE verschickt zu werden....

    Not my way.

    Birgit

    Zitat

    Ja, aber WO zieht man da die Grenze? Wo ist es gerechtfertigt, anderen Ländern zu helfen und wo nicht?

    Und was heißt, "vor der eigenen Haustür"? Das ist doch immer Auslegungssache. In Deutschland? Im eigenen Bundesland? In der eigenen Stadt? Ich sag dir was: Da wo ich helfen kann, werde ich helfen. Völlig egal, ob in meiner Stadt, meinem Bundesland, meinem Land oder im Ausland. Immer im Rahmen meiner Möglichkeiten und Fähigkeiten.
    Ein Lebewesen ist ein Lebewesen ist ein Lebewesen.

    Henrike, vor der eigenen Haustür, dann im eigenen Budesland, dann in ganz Deutschland und wenn es da überall stimmt, dann in den Nachbarländern, danach weltweit..... sofern ich dann noch finazielle Mittel dafür habe.

    Denn wenn ich all die Missstände in DE beseitigen möchte, dann wird die Bundesregierung wohl ganz schnell noch pleitiger sein als sie ohnehin schon ist....

    Birgit

    Stimmt, Schnauzermädel, und das Schlimme ist: Vor lauter "Wir müssen in anderen Ländern helfen" sind hier mittlerweile viele simple Dinge wie z.B. die Anschaffung eines Storchenwagens in Hamburg nicht mehr möglich weil ganz einfach die Mittel fehlen.....

    Und einheimische Hunde werden in einem speziellem TH in HH nur sehr ungern aufgenommen, da man regelmäßig Hunde aus Rumänien rettet....

    Die Kehrseite von " Wir müssen überall helfen"....

    Birgit

    Zitat

    Genau. Schafft die Hilfszahlungen für Katastrophengebiete im Ausland gleich mit ab. Sollen die Länder doch ihre Probleme selber lösen.

    Wo zieht man da die Grenze?

    Henrike und was ist mit dem Einsatz in Afghanistan? Läuft auch unter Hilfe, genauso wie Kampfmittelräumdienst im Irak, die Jagd nach dem guten Saddam und Bin Laden, ebenso wie mal eben schnell bei Katastrophen im Ausland der THW anrückt, das DRK, die Johanniter etc.pp. Ganz zu schweigen von den Hilfsgüterlieferungen.....

    Tierschutz fängt bei mir im eigenen Land und vor der eigenen Haustür an und sorry, ich seh es wie Akire.

    Birgit, die ähnliche Zustände im TH kennt...... grad bei einem speziellen in Hamburg.....