Beiträge von Abessinierin

    Der Punkt ist doch, dass ich mir bei jedem Tier überlegen muss, wovon lebt es in der Natur eigentlich und wie sind seine Grundlagen in der Ernährung.

    Ich kann doch nicht nur weil es geht beschliessen, dass mein Kaninchen von Fleisch und mein Huhn von Gemüse und Getreide ernährt wird.

    Die Natur hat nun mal Fleisch- und Pflanzen- und auch Mischfresser hervorgebracht. Warum bitte soll ich das umkehren wollen?

    Sind wir Menschen wirklich so vermessen dies völlig außer aucht zu lassen oder so zu verändern, wie es uns in unserer verqueren Ethikvorstellung in den Kram passt, nur weil es via industrieller Möglichkeiten geht?

    Kurz, wir sind die Instanz next God und schalten hier und walten dort?

    Nicht wirklich, oder?!?

    Birgit

    Zitat


    wenn ich mir anschaue was meine oma auf ihrem bauernhof den hunden vor noch paar jahren gegeben hat und diese tiere 10, 12 und älter geworden sind. da wäre billigfutter luxus gewesen gegen.

    ´

    Da würd mich jetzt brennend interessieren, was die Hunde bekamen.

    Zitat

    Och, wenn man anderen Lebewesen die eigenen moralischen Konsequenzen - in diesem Fall den Verzicht auf Fleisch - aufdrückt, steckt da sogar ziemlich viel Egoismus dahinter.

    Nur versteckt sich dieser Egoismus dann hinter der Vokabel Ethik/Moral.....

    :smile: Als wir unser Köterchen bekamen, da kriegte er von seiner Vor-Besi Eukanuba mit..... er mochte es nicht und fraß es nur, weil er iwas fressen musste. Durchfall, Blähungen und Erbrechen war tgl.

    Also fütterten wir auf anraten eines uns bekannten Zoohändlers Rinti... war auuch nicht besser. Köterchen mochte es nicht, vertrug es auch nicht.

    Also Wechsel zu Bewi Dog. Immer noch häufiger mal Durchfall, Erbrechen, Blähungen und ich hatte einen durchstartenden Hibbelhund.

    Also Wechsel zu BF Banane. Verdauung, wurde besser, Hund erbrach sich nicht mehr und er wurde ruhiger. Allerdings, und das kann ich auch nicht verschweigen, er wurde davon nicht satt, nahm rasant ab und klaute wie ein Rabe essbares.

    Vor zwei Jahren dann die Umstellung auf Frischfütterung.

    Tja, und kommt es. Wir haben kein Durchfall mehr, der Hund erbricht sich nicht mehr, Blähungen sind sehr selten und Hund ist ausgeglichener aber auch wacher. Klingt doof aber ich weiß nicht, wie es sonst beschreiben sollte.

    Birgit

    Hund und vegetarische Ernährung... mal eine Frage: Warum fragst Du?

    Der Hund ist ein Canide und er braucht für seine Ernährung keine pflanzlichen sondern tierische Proteine in Form von Fleisch und Fisch.

    Anders als ein Herbivor, der sich ausschließlich von Pflanzen ernährt.

    Zudem sind die Verdauungssyteme von Carnivor und Herbivor unterschiedlich, sprich ein Carnivor leidet unter rein pflanzlicher Ernährung unter Mangelerscheinungen, da sein Verdauungssystem ihm die in der pflanzlichen Nahrung enthaltenen Vitamine, Spurenelemente und Co. nicht zugänglich machen kann.

    Außerdem gibt es im Gebiss Unterschiede, Carnivore reissen ihre Nahrung klein, Herbivore mahlen sie klein und schließen sie dadurch auf, was dem Carnivor ja durch das Reißen versagt bleibt.


    Birgit