Beiträge von Abessinierin

    Buroni, mich wundert es auch.....

    Mir ist auch mehr als bewusst, dass mein Hund mich beißen könnte weil erschrocken und panisch oder verletzt oder eben im Eifer des Kampfgetümmels Frauchens Arm mit Gegner verwechselt.

    Ja und? Ich hab einen Hund an der Leine und kein Steifftier. Mein Risiko als Hunde-Besi.

    Wooni, ich hoffe, dass Deine Freundin und Sani wieder zueinanderfinden.

    Verhaltensänderungen aber auch Einschränkungen werden die Folge des Hirnschlages sein.

    Liebe Grüsse,

    Birgit

    Mhmm, kommt mir bekannt vor.

    Bei uns sind es ein ziemlich runder Parson und ein alter Schäfi-Mix, bei denen Hundi versucht völlig frei zu drehen.

    Es reicht der Geruch vollkommen aus, damit Hundi es versucht.

    Er wird dann eben eingebremst und ins Fuß genommen. Schicht im Schacht.

    Birgit

    Nur setzt das beim Hund strukturiertes Denken voraus und das in Dimensionen, die ein Hund nicht bewältigen kann.

    Die Hand, die Dich füttert beißt man nicht... nun, genau das ist sehr menschlich gedacht.

    Wir haben hier aber Hunde vor uns, domestizierte Raubtiere, die auch mal beißen können.

    Birgit

    Zitat

    in eigentlich fast jedem trofu sind futterzusätze enthalten. diese sind synthetisch hergestellt worden. ich denke, dass gerade wenn diese künstlichen zusätze ein gegenargument darstellen, muss man eigentlich frisch füttern bzw. kochen.

    Eben, genau das tun die Barfer und Frischfütterer ja.

    Für mich war einer der ausschlaggebenden Punkte, dass mir die Zusätze synthetischer Zusätze erstens zu obskur sind ( mein Hund ist doch keine wandelnde Apotheke) und zum anderen die Dosierung mir viel zu hoch vorkam.

    Dazu kam halt noch, dass Hundi von seinem Futter nicht satt wurde und klaute wie ein Rabe.

    Also Umstellung und uns beiden geht es gut damit. Hundi strotzt vor Gesundheit und ich weiß, was so in meinen Hund wandert und was auch nicht.

    Birgit

    Zitat

    Du kannst aber nicht früher und heute vergleichen und dabei wichtige Punkte auslassen... Das sind ja keine unwichtigen Punkte, sondern eben sehr wichtige Sachen im Bezug auf Hundehaltung..

    Schon richtig Kathrin, nur sollte der Fred in Richtung was war damals in Sachen Hund so Fakt in Punkto Anschaffungszweck, Aufgabenbereich, Auslastung, Umgang mit ihnen bzw. Stellung des Hundes in seinem Aufgabenbereich und dem daraus resultierenden Umgang mit ihnen laufen und nicht in Richtung früher hat man aber Welpen ertränkt und den Hund geschlagen.

    Birgit

    :D okay, es ist simpel gestrickt und das ist auch so beabsichtigt.

    Ebensowenig interessiert mich, was früher an Erz8iehungsmethoden angewandt wurde und auch was mit Welpen geschah, die eben nicht den Leistungsanspruch genügten, interessiert mich wenig.

    Mir geht es vielmehr um den verwendungszweck und den Aufgabenbereich den die Hunde früher hatten und heute haben.

    Was früher von den Hunden erwartet wurde und wonach sie gezüchtet wurden und wie es heute sich verhält.

    Wie der allgemeine Umgang mit Hunden früher war und wie er heute ist.

    Wie man die Hunde früher einschätzte und was da an Verhaltensweisen normal war und wie sich das heute verhält.

    Birgit

    Ich würd gern mal einen Vergleich anstellen zwischen der Hundehaltung früher ( so in der Zeit um den 1 und 2 W ) und heute.

    Dazu stell ich mal ungeprüft folgende Thesen in den Raum:

    1. Hundehaltung früher: Die Hunde hatten feste Aufgaben, wurden dementsprechend gezüchtet und von ihren Besitzern ausgewählt. Geschaut wurde nicht auf Schönheit sondern auf Leistung.
    Auch der Umgang war dementsprechend. Der Hund war Arbeitsgerät und Arbeitspartner. Demzufolge war dann auch seine Ernährung. Er bekam das, was grad verfügbar war, angepasst an seine Lebensumstände und Aufgaben.

    2. Hundehaltung heute: Der Hund wird nach Aussehen und Ausgefallenheit angeschafft. Es ist völlig egal, zu welchem Zweck er früher mal gezüchtet wurde, heute hat er Kindermädchen, Spielzeug, Sportgerät, Kind- oder Partnerersatz zu sein.
    Futter heute, nun ja, es gibt ein Überangebot an Futter und man hat die Qual der Wahl.

    Hundehaltung früher und heute, was ist denn nun besser für den Hund?

    Birgit

    Zitat

    Ja, ich denke schon, dass Hunde oft eine Rolle spielen müssen, denen sie nicht gewachsen sind. Dazu kommt, dass man Hunde verdummen lässt und auch oft nicht richtig erzieht. Früher musste ein Hund arbeiten, um sein Futter zu verdienen. Außerdem hatte er ganz andere Jobs. Das, was vor rund 40 bis 100 Jahren noch normal war, ist heute unerwünscht.

    Dazu kommt, dass wir in einer Wegwerfgesellschaft leben. Passt was nicht, kommts eben weg.

    :gut: kann ich nur unterschreiben!

    Birgit