Beiträge von Abessinierin

    Zitat

    erstens komm meine den gansen tag rauzs und erst abends rein.
    Bis auch Dracko der kommt erst raus wen der andere rüde drin ist.

    Anette, ich versteh was Du meinst.

    Naja, wenn sie den ganzen Tag draußen sind, dann brauchen sie doch gar keinen Stachler. Da reicht ein ganz einfaches Geschirr oder ein Lederhalsband.

    Da gibt es doch richtig schicke und hippe. Die mehr hermachen als so ein schnödes Korallenhalsbanderl...

    Ach Dracko und die anderen Rüden vertragen sich nicht? Wieviel sind es denn und was trifft sich da so im Rudel?

    Birgit

    Wieso hole ich mir einen Hund? Tja, Tanja, die
    Frage, die hab ich mir bei so manchem Hundehalter gestellt.

    Weil es grad in ist, weil man sonst allein ist, weil der Hund die Sozialkontakte ersetzen oder auch ermöglichen soll?

    Und dann kollidieren die Vorstellungen, wie der Hund denn sein soll ganz heftig mit dem, wie der Hund sich verhält.

    Er knurrt, er bellt, er schnappt auch mal, er zerrt an der Leine, er bringt Dreck ins Haus, stubenrein ist auch nicht.....

    Und damit haben wir dann alles beisammen, wo die meisten was verkehrt sehen.

    Anstatt nämlich zu shen, das der Mensch hier gefragt ist und auch mal einen Fehler gemacht hat kommt dann: Der Hund ist schuld. Weil dominant, respektslos, distanzlos u.s.w. u.s.f.

    Und man sucht die Knöpfchenlösung. Wo zum Henker ist der Knopf, der den Hund bitte wie gewünscht funktionieren lässt???

    Die Lösung bieten dann Gestalten wie Schlegel, Milan, Grewe, Baumann und auch Rütter, Geb-Mann und wie sie denn alle heißen.

    Du bist weder blauäugig noch naiv oder sonstiges, nur hast Du gemerkt, das es eben die Knöpfchelösung nicht gibt und man für ein Gemeinsam mit dem Hund andere Wege gehen muss. Den Hund eben nicht als Feind sondern als Partner in Hunde-Mensch-Team sieht und dementsprechend mit ihm umgeht.

    Birgit

    Tanja, ich kenn es auch.

    Entweder ist der Hund anmaßend, respektslos oder so dominant, dass er ganz schnell kastriert werden muss :headbash:

    Ja, nur das, was ich dann sehe, das ist ein verunsicherter Hund, ein ängstlicher Hund, ein gestresster Hund weil grad mit der Situation völlig überfordert oder ein schlichtweg unerzogener Hund ohne souveräner und verläßlicher Führung.

    Unter Druck setz ich mich schon lange nicht mehr. Warum auch?

    Ich will Spaß haben mit meinem Hund, gern mit ihm zusammenleben und sehe ihn nicht als meinen Feind an, sondern als meinen Partner mit dem ich im Team arbeite.

    Vertrauen ist da eine ganz wichtige Basis und nicht Willkür oder Angst vor meinem eigenen Hund.

    Denn ich glaub, dass ist es schlussendlich. Angst vor dem eigenen Hund, gepaart mit Überforderung und Unverständnis oder Nichtwissens, was denn da am vorderen Ende der Leine so rumkaspert.

    Nur das mag keiner zugeben. Da kommt man mit Dominanztheorie und auch Rudeltheorie wesentlich bequemer weiter... als Mensch.


    Birgit

    Hund putzt sich, neben euch liegend oder auch nur im selben Raum befindend, die Genitalien

    1. Er pflegt ganz normale Körperhygiene

    2. Er zeigt klares Dominanzverhalten und euch, wer der Chef ist.

    3. Er kontrolliert euch :D

    1. und wie gut, das ich nur einen kleinen Hund habe..... soll beim Putzen nicht so laut sein wie die großen...

    ;) jaja, auch Rütter hat es ganz gern mal mit der Dominanztheorie und der These, dass Hunde ja nur allzu gern die weltherrschaft an sich reißen würden.

    Birgit

    Zitat

    Keiner, der Martin Rütter zustimmt:

    " Wenn ein Hund einen anspringt, wenn man nach Hause kommt, ist es NIE Freude." ????

    Nö, warum sollte ich?

    Wenn ich nach Hause komme, Hundi am Fenster sehe, wie er angestrengt die Straße nach mir absucht, mich erkennt und anfängt zu wedeln, zuerst zughaft, zuletzt wedelt der ganze Hund, ich in den Flur komme und ermich wedelnd anspringtr, absaust und mit seinem Spielie in der Schnauze wiederkommt und erzählend vor mir herläuft, mit strahlenden Augen und wedelnder Rute, was ist das denn sonst?

    Und Tanja, ja jetzt kann ich Dich verstehen, und wie!

    Fühl Dich mal umärmelt,

    Birgit

    Na, dann nehmen wir doch mal Deine Beispiele:

    Hund springt Euch an, wenn Ihr nach Hause kommt:

    1. er freut sich 2. er pöbelt Euch an, maßregelt Euch, will Euch kontrollieren

    3. er ist einfach aufgeregt


    Ihr macht Euch fertig zum Gassi-Gehen, Hund hibbelt um Euch rum, winselt, springt rum...

    1. er will Euch dazu antreiben, endlich mal hinne zu machen, sagt Euch also, was Ihr tun sollt

    2. er freut sich, daß es raus geht

    3. er ist einfach aufgeregt

    Euer 3 Monate alter Welpe rammelt Besuch und/oder seine Decke:

    1. er ist aufgeregt, hat Streß, sucht ein Ventil 2. er ist dominant, will sich behaupten

    3. er ist hypersexuell

    Nur, FräuleinWolle, weshalb fragst Du?

    Bzw. was geht Dir genau im Kopf rum?

    Birgit

    Genauso wie Marion es formuliert schaut es aus.

    Dein Hund hat mit seinem Hundeführer die Begleithundprüfung gemacht und die Beiden waren eingespieltes Team.

    Du musst Dir diesen Platz als Führender beim Hund erstmal erarbeiten.

    Denn so sieht der Hund nicht, warum er deine Kommandos befolgen sollte.

    Also ab zum Züchter und mit ihm gemeinsam das erarbeiten.

    Birgit