Zitat
Womit genau das Problem genannt worden wäre. Deine Tochter ist kein Hund und eben genau das ist es, was die Menschen oft vergessen: Differenzieren zwischen einem Menschen und einem Hund.
Gäbe ich meinem Hund dauerhaft Aufmerksamkeit, hätte ich keine Sekunde mehr Ruhe.
Und diese "in einem Wolfrudel wird dies nicht und wird das nicht"-Thesen sind, sofern Du kein Verhaltensforscher mit langjähriger Erfahrung bist, auch nur Hörensagen ohne weiteren Wert.
Fakt ist: Ein Hund ist kein Wolf und keiner von beiden ist ein Mensch. Wenn Ignorieren eine Umstimmigkeit beheben kann (und das kann es) ist es eine geeignete Methode, die in jedem Fall Anwendung finden darf und sollte. Und, um mal bei deiner Aussage zu bleiben: "Ab aufs Zimmer" und "4 Wochen Hausarrest" schlagen übrigens in die gleiche Kerbe, Frau Wolfsforscherin.
Man sollte sich aber vorher überlegen, dass man dann mit einem seeehr mauligen Stinkstiefel die meiste Zeit des Tages verbringt...
Ignorieren... nun, generell erstmal ignoriere ich den Hund nicht. Fehlverhalten wird korrigiert, unterbunden,richtiges Verhalten gelobt fertisch.
Es sei denn, ich bin grad dabei, endgültig die Nerven zu verlieren und merke, dass die nächste Aktion meinerseits entschieden zu weit gehen würde. Dann ignoriere ich doch mal, hol tief Luft, denke nach und agiere dann.
Was mir aber immer wieder auffällt: Hundehalter neigen manchmal dazu, den Hund dauerzubespaßen und dauerzufordern.
Liegt der Hundewelpe iwo, kann man nicht umhin, ihn zu wuscheln, zu kraulen, ihn anzusprechen und ieine Reaktion von Hundi zu fordern.
Und da beginnt m.E.n. der Teufelskreis, vom Menschen auf die Bahn gebracht.
Und ich denke, M.R. hat genau das gemeint mit Ignorieren sie mal ihren Hund eine Woche lang.
Birgit