also den hundeführerschein an sich fänd ich auch nicht schlimm, aber er wird nicht zur gefahrenvorbeugung nutzen. schon gar nicht, wenn ihn nur halter bestimmter rassen machen müssen.
das schlimme ist, was die medien daraus machen. sie schüren die ängste der menschen, in dem sie bestimmte beißvorfälle (eben die, mit "besonders gefährlichen" hunderassen) bis ins kleinste detail zerschlachten und andere beißvorfälle mit "ungefährlichen" rassen unter den tisch kehren.
hat irgendwer mitbekommen, dass letzte woche ein labrador einem 11-jährigen kind ins gesicht gebissen hat (weil die mutter nicht da war und erst nach dem beißvorfall alkoholisiert nach hause kam).
ich such es euch gerne raus.
das, was ich in klammern gesetzt habe ist der "grund" warum dieser beißvorfall überhaupt stattfinden konnte. ich möchte nicht wissen, wie der artikel geschrieben worden wäre, wäre es ein pit gewesen.
eine weitere schlagzeile war vor einiger zeit: pit bull biß frau den kopf ab.
hört sich schrecklich an. im text las man dann, dass die frau schon mehrere tage tod gewesen sein musste und der hund am verhungern war...
das was jetzt in österreich passiert, hat hier vor 10 jahren auch stattgefunden und die folgen sind ja hinlänglich bekannt. an den beißvorfällen hat sich seit dem aber nicht viel geändert. weder an den rassen noch an der häufigkeit der vorfälle