Zitat
Siehste und gerade wegen dieser "speziellen" Typen, die sich mit ihrem Geltungsdrang und mangelden Selbstbewußtsein im Verhältnis einfach viel häufiger als "normale" Familien für die Hunde dieser Rassen entscheiden plus der gefährlich wirkenden Optik, die ja ursächlich dür die Entscheidung der Spinner ist, ist es einfach schwer bis fast unmöglich eine sachliche Diskussion zu führen, um eine seriöse Lösung zu finden. Die meisten Menschen interessiert sich doch nicht dafür, sie sind froh dass es einen offensichtlichen Schuldigen, sprich die tickende Zeitbome Kampfhund gibt und deshalb wird sich keine einflussreiche Lobby für sie finden. Das was jetzt passiert ist doch das, was ein großer Teil der Bevölkerung befürwortet um sich sicher zu "fühlen"...dass Gefahren im Grunde von jedem Hund ausgehen können interessiert nicht und glauben viele auch nicht, schließlich können Retriever doch gar nicht böse oder gar bissig sein, sehen ja eh harmlos aus und sind schließlich Familienhunde. Welche Entscheidung ist also für die Politik richtig, eben diese die versucht die Haltung so unangenehm und schwierig wie möglich zu machen um sie langfristig ganz bzw. zumindest aus der Öffentlichkeit und den Städten verschwinden zu lassen...wer sich einen solchen Hund aussucht muss sich einfach bewußt sein gegen Windmühlen zu kämpfen und sich gesellschaftlich an den Rand zu stellen...am besten sieht man das wenn es darum geht mit so einem Hund eine vernünftige Wohnung zu finden, was wahrscheinlich nahezu unmöglich ist.
Ich persönlich mag sie zwar gerne aber allein aus all diesen Gründen würde ich mich nie für einen entscheiden, schließlich gibt es genug tolle Alternativen mit denen man sich nicht all diese Probleme gleich mit anschafft, was einem hier ja von vornherein klar sein muss.
mhhh, ich spinne das mal weiter.
angenommen, man rottet die 4 rassen aus und es gibt keine pits, staffs und bullys mehr... dann werden sich genau diese typen eben einen presa, einen kangal oder ne bulldogge holen und dann geht das spiel mit diesen rassen weiter. wenn dann alle bulligen rassen ausgerottet sind, dann kommen eben die restlichen großen hunde dran und und und...
ich denke, dass man dieses spezielle problem (kampfhund als ersatz für mangelndes selbstbewusstsein - egal ob im oberen oder im unteren teil des körpers) nicht mit rasselisten und auflagen in den griff bekommt. denn genau dieses klientel schert sich einen dreck um versicherungen, wesensteste und sachkundenachweise... die holen sich eben ne neue schw..nzverlängerung, wenn der hund beschlagnahmt im TH sitzt.
die letzten tragischen unfälle mit "kampfhunden" fanden im übrigen alle im häuslichen umfeld statt. also hätte man diese unfälle eigentlich überhaupt nicht verhindern können, ausser es gäbe diese hunde gar nicht. es passieren auch tödliche beißvorfälle mit anderen rassen, nur liest man die nicht in verbindung mit rasseverboten und gefährlichen hunden. da wird zumindest versucht, die ursache heauszubekommen. das ist das, was mich immer wütend macht. wenn ein staff oder pit zugebissen hat, hat man praktisch die bestätigung, dass es eben doch eine gefährliche rasse ist. wenn ein "normaler" hund (ich nenne hier extra keine rasse!) zubeißt, wird das als "ausrutscher" gesehen... und der rest der rasse ist lieb.
die ungerechtigkeit ist das was mir nicht passt. und da geb ich schon den medien die hauptschuld.
und solange das so ungerecht zugeht, werde ich versuchen zu kämpfen.
eine lösung wäre z.b. ein heimtierzuchtgesetz, welches die population regeln könnte, bis wir bessere verhältnisse in den THen verzeichnen können und die willkürliche vermehrungen ausschließen. eine art hundesachkundeschein könnte auch nicht verkehrt sein. wenn ich allein in den foren lese, mit welchen "grundkenntnissen" manche leute sich einen hund anschaffen... aber das würde jetzt zu weit führen.