Beiträge von Evemary_Pablo

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    Ich hab meinen Freund auf eine gute Idee gebracht. Er arbeitet im Moment bei einer Zeitung und soll selber überlegen, über was er im Moment schreiben könnte. Ich meinte, wir könnten ja mal zusammen über dieses Gesetz schreiben. Gesagt getan,morgen oder übermorgen gehen wir ins ortsansässige Tierheim, wollen dort fragen was sie dazu sagen und eventuell ein gutes Foto mit einem Listenhund knipsen. Außerdem einige Leute befragen die ihre Hunde jetzt reintheoretisch kastrieren lassen müssten.Da er ziemlich Meinungsfrei schreiben muss, müssen wir das gut verpacken damit man merkt in welche Richtung das geht.

    hey, das find ich super!!!

    kannst ja mal weiter berichten.

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    Ich habe eben mehrfach versucht auf der Seite ein Kommentar zu schreiben. Immer wenn ich auf "Senden" geklickt habe, wurde ich wieder zurück geleitet und es hieß ich solle alle Felder mit * ausfüllen. Dies habe ich getan und trotzdem wurde mein Kommentar nicht eingestellt. Mal sehen ob es Morgen zu sehen ist, andernfalls wächst in mir ein ungutes Gefühl heran. :hust:

    in mir wächst es mit... :sad2:

    ich krieg leider keine guten nachrichten, was das neue gesetz in thüringen betrifft.... leider noch nichts konkretes.

    eine strafanzeige wurde gegen die halterin der hunde gemacht, weil sie einen wurf welpen getötet hat... mal sehen, was dabei rauskommt.

    bitte nicht aufgeben und weiter schreiben... viel mehr kann man leider nicht machen

    ich weiß eigentlich eh nicht, wie der bullterrier in diese rasselisten gekommen ist. optisch, wie auch charakteristisch ganz anders als pit und staff... meines wissens war auch noch kein bully in einen tödlichen beißvorfall beteiligt...

    @ ocarina

    ist deine züchterin dem vdh angeschlossen? dann dürfte es keine probleme geben, wenn der mini "übers ziel" hinaus schießt. so ist es zumindest hier in hessen.

    aber ne ganz andere frage: macht deine züchterin was, um dem kommenden gesetz entgegen zu wirken? ich vermisse so ein wenig die züchter bei dieser ausrottungsgeschichte.

    neben niedersachsen dürfte es ja (noch) in thüringen auch einige züchter geben... wo sind die`? wehren die sich?

    bitte nicht als angriff verstehen, ich kriege es hier in hessen am ende auch gar nicht alles mit, was getan wird.

    habt ihr schon eure meinung in dem blog geäussert? bis jetzt kann ich da nur geniale kommentare lesen und ich hoffe, dass dies dem herrn prof. dr. huber irgenwie zu denken gibt

    @ byron

    darf ich mal fragen, was du für einen hund hälst (nur rein interessehalber)

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    Siehste und gerade wegen dieser "speziellen" Typen, die sich mit ihrem Geltungsdrang und mangelden Selbstbewußtsein im Verhältnis einfach viel häufiger als "normale" Familien für die Hunde dieser Rassen entscheiden plus der gefährlich wirkenden Optik, die ja ursächlich dür die Entscheidung der Spinner ist, ist es einfach schwer bis fast unmöglich eine sachliche Diskussion zu führen, um eine seriöse Lösung zu finden. Die meisten Menschen interessiert sich doch nicht dafür, sie sind froh dass es einen offensichtlichen Schuldigen, sprich die tickende Zeitbome Kampfhund gibt und deshalb wird sich keine einflussreiche Lobby für sie finden. Das was jetzt passiert ist doch das, was ein großer Teil der Bevölkerung befürwortet um sich sicher zu "fühlen"...dass Gefahren im Grunde von jedem Hund ausgehen können interessiert nicht und glauben viele auch nicht, schließlich können Retriever doch gar nicht böse oder gar bissig sein, sehen ja eh harmlos aus und sind schließlich Familienhunde. Welche Entscheidung ist also für die Politik richtig, eben diese die versucht die Haltung so unangenehm und schwierig wie möglich zu machen um sie langfristig ganz bzw. zumindest aus der Öffentlichkeit und den Städten verschwinden zu lassen...wer sich einen solchen Hund aussucht muss sich einfach bewußt sein gegen Windmühlen zu kämpfen und sich gesellschaftlich an den Rand zu stellen...am besten sieht man das wenn es darum geht mit so einem Hund eine vernünftige Wohnung zu finden, was wahrscheinlich nahezu unmöglich ist.

    Ich persönlich mag sie zwar gerne aber allein aus all diesen Gründen würde ich mich nie für einen entscheiden, schließlich gibt es genug tolle Alternativen mit denen man sich nicht all diese Probleme gleich mit anschafft, was einem hier ja von vornherein klar sein muss.

    mhhh, ich spinne das mal weiter.

    angenommen, man rottet die 4 rassen aus und es gibt keine pits, staffs und bullys mehr... dann werden sich genau diese typen eben einen presa, einen kangal oder ne bulldogge holen und dann geht das spiel mit diesen rassen weiter. wenn dann alle bulligen rassen ausgerottet sind, dann kommen eben die restlichen großen hunde dran und und und...

    ich denke, dass man dieses spezielle problem (kampfhund als ersatz für mangelndes selbstbewusstsein - egal ob im oberen oder im unteren teil des körpers) nicht mit rasselisten und auflagen in den griff bekommt. denn genau dieses klientel schert sich einen dreck um versicherungen, wesensteste und sachkundenachweise... die holen sich eben ne neue schw..nzverlängerung, wenn der hund beschlagnahmt im TH sitzt.

    die letzten tragischen unfälle mit "kampfhunden" fanden im übrigen alle im häuslichen umfeld statt. also hätte man diese unfälle eigentlich überhaupt nicht verhindern können, ausser es gäbe diese hunde gar nicht. es passieren auch tödliche beißvorfälle mit anderen rassen, nur liest man die nicht in verbindung mit rasseverboten und gefährlichen hunden. da wird zumindest versucht, die ursache heauszubekommen. das ist das, was mich immer wütend macht. wenn ein staff oder pit zugebissen hat, hat man praktisch die bestätigung, dass es eben doch eine gefährliche rasse ist. wenn ein "normaler" hund (ich nenne hier extra keine rasse!) zubeißt, wird das als "ausrutscher" gesehen... und der rest der rasse ist lieb.

    die ungerechtigkeit ist das was mir nicht passt. und da geb ich schon den medien die hauptschuld.

    und solange das so ungerecht zugeht, werde ich versuchen zu kämpfen.

    eine lösung wäre z.b. ein heimtierzuchtgesetz, welches die population regeln könnte, bis wir bessere verhältnisse in den THen verzeichnen können und die willkürliche vermehrungen ausschließen. eine art hundesachkundeschein könnte auch nicht verkehrt sein. wenn ich allein in den foren lese, mit welchen "grundkenntnissen" manche leute sich einen hund anschaffen... aber das würde jetzt zu weit führen.

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    Ich denke sicherer "fühlen" würden sich Menschen bestimmt.

    könnte gut sein. aber zwischen "fühlen" und "sein" ist ja auch noch mal ein unterschied *grins*

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    Und ich hab es schon öfter erlebt, dass selbst Boxer oder Französische Bulldoggen als "Kampfhunde" abgestempelt wurden. Aber gerade bei den Staffs und Pits seh ich da doch nochmal ne Steigerung.

    ich habe einen dogge-labbi-mix und mir passiert es auch öfter, dass ich angesprochen werde, ob mein pablo ein "kampfhund" wäre. meine schwester hat nen cattle dog und wird auch ständig angesprochen, weil viele niagara für einen bitterbösen kampfhund halten... selbst hundehalter kennen sich nicht unbedingt mit allen rassen aus (so wie ich z.b.). aber wo soll man da die grenze ziehen? alle bulligen hunde... das sind einige.

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    Ich hab z.B. die letzten Tage die Anzeige hier durch Zufall gesehen und ich kann Menschen ohne Hund verstehen die unruhig werden, wenn sie so einem Hund begegenen. Und ich muss zugestehen, wenn ich die Anzeige insgesamt lese und die Bilder sehe, hab ich auch Klischees im Kopf. Da versucht man in meinen Augen die Elterntiere speziell auf dem 1. und 3. Bild schon sehr martialisch zum Ausdruck zu bringen oder findest du nicht?

    http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…5f4f06eb137a544

    jau, da bin ich ganz bei dir... und das sind genau die anzeigen, die die typen anziehen, die uns alle ein dorn im auge sind.

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    Für mich spielt es inzwischen genauso eine Rolle für die Rassewahl, wie Jadgtrieb, Fellpflege, Temperament usw. ob der Hund im Alltag einigermaßen akzeptiert wird oder ob ich hier mitten in Berlin vielleicht nicht mehr entspannt über die Straße laufen kann, weil jeder auf Grund des Erscheinungsbildes denkt "man der Kampfhund muss aber Gefährlich sein" und man nirgends mehr rein kommt. oder die Leute ihre Kinder zur Seite reißen. Daher fallen diese Rassen für mich persönlich genauso raus, wie z.B. ein Herdenschutzschutz nicht in mein Leben passen würde. Ich glaube die Optik der Hunde trägt schon nicht unerheblich ihren Anteil und man selbst macht sich, wie bei der Anzeige oben auch nicht immer völlig frei von Vorurteilen.

    in bezug auf das wohnen in einer großstadt geb ich dir auch zum großteil recht. ich durfte das auch vor kurzem am eigenen leib erfahren. als ich mit pablo in frankfurt gewohnt habe (wie gesagt, ein dogge-labbi-mix) hatten wir auch diese erlebnisse, dass mütter ihre kinder lieber auf die strasse geschubst haben, als an uns vorbeizugehen. hundekontakte = null. mir isses ziemlich schnuppe, was die leute über mich denken, aber für pablo hat es mir schon leid getan, dass keiner seinen hund zu uns gelassen hat.

    ich konnte glücklicherweise schnell wieder aufs land ziehen und da ist alles entspannt. keiner flüchtet, pablo hat genug hundekontakte und alles ist prima.