Beiträge von Benny2009

    Hallo Staffy,
    hallo meckmeck,

    erstmal vielen Dank für eure Hilfestellungen.

    staffy
    Habe heute bereits von Ellen Friedrich eine Antwort bekommen und muss sagen, es gefällt mir gut was sie schreibt. Wir werden uns auf jeden Fall mit Ihr zu einem gemeinsamen "Beschnuppern" treffen.
    Und danke dir für deine ausführliche Erklärung. Ich kann mich Lanny nur anschließen. Du hast Ahnung von deinem Tun ;)
    Meines Erachtens ist Benny grundsätzlich bei uns. Das zeigt uns allein schon das Schleppleinentraining. Er ist selten weiter als 2 Meter von uns entfernt und bei jedem Richtungswechsel ist er sofort wieder bei uns. Es gibt dabei lediglich zwei Ausnahmen: Wie bereits mehrfach geschildert das Erscheinen anderer Hunde, sowie ab und an Fremde Leute, die direkt auf Ihn zukommen und anstarren. Wobei letzteres eher eine Ausnahme ist.

    meckmeck
    Das Angebot klingt super. Ich möchte erstmal den Termin mit der o.g. Trainerin abwarten, aber dann werden wir ganz bestimmt auf dich zukommen.
    Bin mir nur nicht ganz sicher, wo du meinst. Ist es evtl. das Gelände der alten Ziegelei?

    Gruß
    Kai

    Hey Staffy,

    wo du Recht hast, hast du Recht :headbash: Also wenn wir weniger als 1/2 Jahr bräuchten, um das in den Griff zu bekommen, wäre genial! Die beiden Trainer meinten beide - unabhängig voneinander - das kann mehrere Jahre dauern.

    Habe Frau Friedrich auch bereits eine E-Mail geschrieben. Bin mal auf Ihre Antwort gespannt.

    An sich haben wir schon sehr strikte Regeln mit dem Umgang in der Wohnung. Zum Beispiel essen wir vor ihm, er darf nicht auf die Couch, Bett, etc., wir gehen immer zuerst aus der Tür, bevor es raus geht muss er sitz machen, usw.

    Zu Hause ist Benny auch ein völlig anderer Hund. Wir können faktisch alles mit Ihm machen. Auch gehorcht er super. Draußen an sich auch... solange keine Ablenkung kommt.

    Vertrauensübungen machen wir auch. Z.B. laufen wir viel mit der Schleppleine. Funktioniert super! Auf Richtungswechsel reagiert er sofort und ist auch immer in unmittelbarer Nähe.
    Beim Slalomlauf braucht er meist mal nen Moment, aber dann klappt das auch.
    Kannst du mir aber kurz erklären, was du mit "dass sich der Hund an euch orientiert" meinst? Denn da möchte ich beinahe sagen nein... aber weiß nicht genau, was du damit meinst.

    Gruß
    Kai

    Hallo zusammen,

    wir haben schon sehr viel mit unserem Benny versucht, doch so wirklich fruchten konnte bisher nichts.

    Zu unserem Problem:

    Immer wenn Benny einen anderen Hund sieht oder auch nur wittert, fängt er lauthals an zu bellen und reagiert auf gar nichts mehr. Er wird regelrecht hysterisch.

    Zu Benny:

    Benny haben wir nun seit Juli 2009. Er ist laut Pass 6 Jahre alt und kommt aus Spanien. Wir haben ihn aus dem Tierschutz und ist Mischling. Aus was, kann man nur sehr schwer sagen. Wir vermuten, es steckt was von Dackel und Labrador drin. Zu seiner Vorgeschichte können wir nur sagen, dass er von seinen eigenen Haltern in Spanien zur Tötungsstation gebracht wurde. Von Santorini ist er dann nach Deutschland und schließlich zu uns gekommen.

    Da wir absolute Anfänger sind, haben wir uns auch gleich einen Hundetrainer gesucht, mit dem wir den Umgang gelernt haben. Grundsätzlich hat das auch gut funktioniert. Grundlegende Dinge wie "sitz", "platz", "hier" und "bleib" hat er schnell gelernt. Doch immer wenn er auf andere Hunde trifft, rastet er völlig aus. Laut unserem Trainer sollten wir dann immer versuchen ihn ins "sitz" zu bekommen und zu bestätigen, wenn er ruhig ist... doch genau daran scheitert es: Er reißt und zieht an der Leine, bellt und jault, er macht ne Sekunde platz und springt gleich wieder los.

    Da wir diesbzgl. keine Fortschritte mehr erzielen konnten, sind wir zu einer Trainerin, die auch Tierpsychologin ist. Sie meinte es läge an einer fehlenden Sozialisierung. Also haben wir einen Sozialisierungskurs besucht. Und siehe da, nach 3 oder 4 Malen war es deutlich besser... doch nur auf dem Übungsplatz. Kaum aus der Tür raus, flippt er wieder völlig aus.

    Laut Trainerin läge das wohl daran, dass er auf dem Hundeplatz assoziiert "klappe halten". Draußen aber will er alles verteidigen.

    Wir haben wirklich schon sehr viel probiert. Sind auch eher Freunde der Bestätigungs-Erziehung als von Bestrafung. Letzlich ließen wir uns dazu durchringen, mit einer Wasserpistole zu üben. Wenn er anfängt, sollen wir ihm ins Ohr spritzen. Aber wir haben sehr schnell festgestellt, dass es ihn eher noch mehr anstachelt.

    Habt Ihr vielleicht noch eine Idee, was wir tun können, damit er seinesgleichen akzeptiert?

    Gruß
    Kai