Hallo zusammen,
gestern hatten wir den (Marathon-)Termin mit der Hundetrainerin. Sie war über 3 Std. da und hat sich ein sehr umfassendes Bild über die Gesamtsituation gemacht. Sie hat auch sehr viel erklärt und obwohl sie - wie gesagt - über 3 Std. da war nur eine berechnet.
Aber mal zum Ergebnis:
Sie zeigt definitiv ein Unsicherheitsverhalten. Extreme Angst wäre es nicht, aber noch große Unsicherheit bei vielen Dingen. Weiterhin ist die Rollenverteilung noch nicht 100%ig geklärt (wer ist der Führer und wer nicht) und draußen ist noch alles andere interessanter als wir.
Daraus ergeben sich unsere Baustellen:
- Bellen an der Tür wenn's klingelt bzw. wenn Besuch kommt wird erstmal losgebellt
- Bellen im Hausflur
- Unsicherheit bei fremden Dingen/Menschen/Situationen
Um nicht an allen Dingen gleichzeitig rumzudoktoren (da dies evtl. zu viel für uns und auch Stella wird) hat sie ein Konzept mit uns erarbeitet und uns zunächst ein paar Hausaufgaben aufgegeben: 1. festen Platz zuweisen, der auch ohne Diskussion auf Komando von ihr aufgesucht wird (Ziel: Wenn Besuch kommt bzw. es an der Tür kingelt, hat sie dort zu bleiben, bis wir das Komando freigeben). 2. Angewöhnen eines Haltis. Damit werden dann weitere Übungen später folgen. 3. Bei Spaziergängen draußen mehr loben, wenn sie an der Leine zieht und vor schießt, stehen bleiben und warten bis sie zu uns sieht (dann loben und weiter). 4. Wenn sie rumschnüffelt, wenn wir es aber gerade nicht wollen, den Platz an dem sie schnüffelt für uns beanspruchen (durch Fuß draufstellen) und das so lange, bis sie wieder auf uns achtet. Loben und weiter. Der nächste Termin ist kommenden Freitag.
Es klingt eigentlich recht simpelt. Aber ehrlich gesagt tu ich mir mit den Übungen draußen sehr schwer. Ihre Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen hat bspw. heute morgen fast gar nicht geklappt. Aber wir bleiben am Ball und berichten weiter.
Gruß
Kai