Beiträge von Julia127

    Wir bauen gerade und in der Gemeinde gehen von den 30€ die verlangt werden, 20€ an das Tierheim, damit die sich über Wasser halten können.
    Sprich' 10€ Luxussteuer.
    30€ im Jahr ist auch einfach nichts. Da ist die Haftpflicht teurer.

    Hier zahlen wir 30€ und die Gemeinde kriegt alles.

    Bei nur 30 € jährlich (und ein Großteil ans Tierheim) würde ich mich auch nicht beschweren. ;)

    Aber: Bei 180 € habe ich kein Verständnis. Aber auch weil nichts, rein gar nichts von dem Geld hier für Hundebesitzer investiert wird-
    Und ja: ich kann trotzdem den Tierarzt bezahlen aber Geld wie Heu habe ich nicht, das ich eben mal 180 €verschenke. Daher tun mir die 180 € trotzdem weh.

    Zitat von banane92

    Was füttert ihr denn, und warum füttert ihr das? Gegen welches Futter hat sich das Futter schon durchgesetzt? Und wie ist euer Hund?


    Nafu füttern wir einige Marken regelmäßig mal mit Reis, mal mit Kartoffelflocken, Olewo Karotten, Ei u.s.w.
    Manche Nafu Sorten nur zur Abwechslung bzw. zum testen...

    Regelmäßig:
    Rocco Sensitive Lamm & Reis
    Lukullus Menu Gustico - verschiedene Sorten
    Lukullus - 2-3 bestimmte Sorten
    Bei diesen fand ich die Zusammensetzung und Verträglichkeit gut. (Lukullus werden leider nur ganz bestimmte Sorten vertragen.) Es stimmt das Preis-Leistungsverhältnis. Zudem krieg ich alles zusammen bei einem Onlinehändler und der hat häufig auch sehr gute Paketangebote und Saisonsorten.

    Landfleisch
    war kürzlich so günstig im Angebot das ich zuschlagen musste. Wird gut vertragen und finde die Zusammensetzung okay.
    Wenn die Angebotsdosen verbraucht sind, werde ich es aber wohl nicht nochmal kaufen weil ich Rocco Sensitive (normalerweise im selben Preisbereich) besser finde.

    Zur Abwechslung:
    Macs, Belcando

    Getestet aber gefällt nicht:
    Rinti: wird sehr schlecht vertragen. Furchtbarer Geruch.
    Hermanns Bio: Verträglichkeit sehr gut. Hier füttere ich aber aufgrund des sehr hohen Preises nur ab und zu unterwegs die praktischen Pouches.
    Grau: Verträglichkeit okay. Geruch finde ich komisch. Zudem erscheint mir der Preis für das was es bietet (Zusammensetzung, Deklaration) als etwas zu hoch im Vergleich zu anderem Nafu.
    Granatapet: Wird schlecht vertragen. Schade, ist sonst ein tolles Futter.

    Ich geh beim Futter natürlich hauptsächlich nach Verträglichkeit aber auch sehr nach einem guten Preis-Leistungsverhältnis.
    Meine Hündin verträgt nicht alles und reagiert auf manches mit Dünnpfiff aber so ein richtiges Muster konnte ich noch nicht erkennen. Ich vermute das sie verschiedene Fleisch bzw. "Tierarten" in einem Futter nicht so gut abkann.
    Und: Wenn mehr Kohlenhydrate im Nafu sind verträgt sie das meist besser als wenn es reine Proteinbomben sind. :???:

    Ich beziehe mich mal direkt aufden Eingangspost weil ich diese Diskussion über den Begriff "Rudelführer" in diesem Zusammenhang unnötig finde.

    Meiner Ansicht nach ist die Körpersprache eine der wichtigsten Werkzeuge im Zusammenleben mit meinem (!) Hund. Ich merke ähnlich wie du @AlexMITSam sehr deutlich wenn ich bewusst auf meine Körpersprache achte, das Hund viel entspannter ist und sich mehr an mir orientiert.
    Das fängt bei Hundebegegnungen an: Wenn ich gleichgültig und entspannt an einem Hund mit ihr vorbei gehe, schaut sie interessiert aber reagiert nicht groß. Wenn ich gerade angespannt bin, gestresst und denke "Och, nee,ein anderer Hund. Ich hab jetzt echt keinen Bock das sie jetzt rumkläfft" passiert garantiert genau das.
    Leider kann ich diesbezüglich nicht immer meine Gefühle steuern. Gleichgültigkeit kann man eben nicht erzwingen. ;)

    Andere Situation: wir sind im Feld.Ich hatte eh heute nicht so wirklich Lust bei dem schlechten Wetter spazieren zu gehen. Und Hund hört heute mal so gar nicht.Das kann ich häufig tatsächlich genau auf meine schlechte Laune an diesem Tag verorten. Denn Hund hat dann halt auch mal sehr wenig interesse an seinem schlecht gelaunten, gereizten Menschen der angespannt neben ihr her stapft und beschäftigt sich lieber mit anderen schönen Dingen.
    Bin ich hingegen mit ihr mit guter Laune unterwegs sucht sie den Augenkontakt zu mir, ist merklich"bei der Sache" und man hat viel mehr dieses (wie du schon geschrieben hast) gemeinschaftsgefühl. Da ein Hund unsere Emotionen über unsere Körpersprache liest, hat sie also imo bei uns einen sehr großen Einfluss auf unser zusammenleben.

    Ich denke schon, dass es beide Ausprägungen bei Hunden gibt. Also sowohl den "Fühlt sich als Einzelkind wohler" Hund als auch Hunde die sich mit Zweithund oder im Rudel wohler fühlen.

    Dito, denke ich auch.

    Wobei ich denke das zweiteres nicht zwingend daran festzustellen ist nur weil ein Hund gern draußen mit anderen spielt. Zuhause ist das ja nochmal was anderes.
    Meine Hündin spielt auch gerne mit anderen Hunden wenn wir unterwegs sind und ist in der Huta problemlos mit bis zu zwanzig anderen Hunden zusammen.

    Trotzdem gibt sie die Prinzessin wenn ich mal für Hunde von Freunden/Verwandten für zwei Wochen die Urlaubsbetreuung übernehme.
    Dann ist sie für diese zwei Wochen ständig in halbacht Stellung um den anderen Hund zu kontrollieren. Ich kann keine Spielzeuge/Kauartikel geben weil sie diese Zusammenrafft und nicht "teilen" will. Und sie ist dann allgemein sehr unruhig.

    Sie ist eindeutig der Typ Hund der ich keinen zweiten Hund vorsetzen würde. Höchstens evtl. einen souveränen, älteren Rüden. Da könnte ich mir vorstellen das sie da nicht so reagiert.
    (Die Besuchshunde waren bisher alle max. 3-4 Jahre alt.)

    Woran merkt man denn, ob sich ein Zweithund positiv auf einen geselligen Einzelhund auswirken würde?

    Vllt. wirklich einfach mal einen Hund z.B. zur Urlaubsbetreuung für 2-3 Wochen "ausleihen".
    Da merkt man dann zumindest Tendenzen. :???:

    @U und M @ricci
    Danke für das Feedback. Ich muss echt sagen: Ihr seid hier meine Vorbilder mit eurer Ausdauer die ich leider nicht mal ansatzweise habe. :smile:
    Ich hoffe das es bei uns so klappt.

    Ich hab inzwischen das Gefühl das nicht sie das Problem mit dem Alleinebleiben hat, sondern eher ich es bin die das ganze verkompliziert. :ops:
    Klar, sie jammert anfangs aus Protest aber dann ist sie ja (abgesehen von ab und zu winseln) ruhig und macht auch nichts kaputt oder so.
    Ich fand nur immer nicht so gut das sie die ganze Zeit vor der Tür wartet. Aber vllt. hätte ich das von Beginn an aussitzen sollen... :ka:

    Ach ja: Ich hab jetzt beschlossen das die kurzen Übungseinheiten offenbar nichts für uns sind.

    Sie braucht scheinbar ziemlich lange um sich abzuregen und ist somit bei mehreren Wiederholungen in einer ständigen Erwartungshaltung.
    Ich probiere jetzt einfach mal 15-20 Minuten Sessions um zu schauen wie sie damit umgeht und lasse sie ab sofort bei Einkäufen zuhause (die dauern so 30-40 Minuten). Jetzt dann auch wieder mit Kamera um zu sehen wie lange sie braucht um runter zu kommen.

    Sie kann es ja offensichtlich bzw. jammert nicht aus Panik oder Angst sondern um mich zum zurückkommen zu manipulieren. Anders kann ich mir ihr Verhalten gestern nicht erklären. Sie lag ganz ruhig da und war weder aufgeregt noch nervös als sie uns gesehen hat. :???:

    (Frage mich nur woher sie das hat. Ich habe auf das gejammer NIE reagiert.)

    Wie läuft es eigentlich bei euch?
    Ich bin ja eher ständiger stiller Mitleser und immer neugierig. :D

    Ich hab ja auch Anfang der Woche wieder angefangen.
    Bin immer mal wieder ein paar Minuten raus gegangen und hab gewartet- Hund hat laut gemeckert.
    Nach ein paar Sekunden nur noch gewinselt und war dann still.
    Sie blieb aber leider immer vor der Tür sitzen.

    Lag vermutlich daran das ich immer nur wenige Minuten draußen war.

    Gestern dann die totale Überraschung.
    Ich musste mit meinem Vater im Keller ein Kabel verlegen. Sie kam ins Wohnzimmer und ich musste mehrmals bei offener Wohnungstür rein und raus (wegen den Sicherungen).
    Sie hat ein riesen Theater gemacht, sich bei jedem gehen immer mehr reingesteigert und wie eine verrückte gejammert. Irgendwann dann war ich in der Wohnung fertig und für 30-45 Minuten im Keller.
    Ging eben nicht anders.
    Im Keller habe ich dann natürlich nicht mitbekommen wie lange sich gejammert hat aber als wir dann zurück in die Wohnung kamen, war sie nirgends zu sehen.

    Kurzer Blick ins Wohnzimmer: Sie lag auf dem Sessel und schaute aufmerksam aber ruhig zu uns rüber. :???:
    Ich verstehe diesen Hund nicht. :D