Er hat mit seinen Argumenten Dreck, Kosten und Einschränkungen in Sachen Zeit und Flexibilität absolut Recht. Die Frage ist, ob er darüber hinwegsehen kann und will. Wenn nicht, würde ich persönlich bei ernsthaftem Hundewunsch ein dickes Fragezeichen hinter die Beziehung setzen, egal wie super es sonst läuft. Es ist eine grundlegende Frage in Sachen Lebensgestaltung, ob man auf Tiere verzichten möchte oder eben nicht. Ich könnte es nicht.
Als Leni eingezogen ist, war mein damaliger Partner auch dagegen, obwohl er an sich sehr tierlieb ist. Aber wir haben nicht zusammen gewohnt und ich wollte den Hund, da gab es für mich nichts zu diskutieren. Er ist auch toll mit ihr umgegangen, aber am Ende gab es tatsächlich sowas wie "Eifersucht" auf den Hund.. weil sich angeblich alles um den Hund gedreht hat. Und da waren wir dann nämlich genau am Punkt der mangelnden Flexibilität mit Hund. Dauerhaft ist man vermutlich nicht mit jemandem kompatibel, der keine Bereitschaft an den Tag legt, gewisse Einschränkungen und Begleiterscheinungen mitzutragen.