Beiträge von Deliara

    Ich werde es jetzt auf jeden Fall mit ihr üben, dass sie ruhig auf ihrem Plätzen bleibt.. vielleicht hilft das bei uns ja auch was :)
    Kaninchengitter wäre auch eine gute Idee, aber das müsste schon ziemlich hoch sein. Sie ist jetzt ca. 45 cm groß und hat so lange Beine, dass sie sich letztens aufgestellt hat und mit den Vorderpfoten auf der Arbeitsplatte der Küche knapp lag :schockiert:
    Statt Fernseher lass ich ihr das Küchenradio an, damit es nicht so ruhig ist. Und ein T-Shirt hat sie auch schon.


    Ja mit Bett und Sofa ist das so eine Sache... die ersten 2 Wochen habe ich es ihr konsequent verboten, bis es mir dann selbst irgendwann zu unbequem wurde, immer auf dem Fußboden mit ihr zu kuscheln. Also durfte sie schonmal aufs Sofa. Inzwischen haben wir es so geregelt, dass sie an jedem Ende eine Decke liegen hat und sich dort hinlegen darf. Nur auf dem restlichen Sofa darf sie nicht liegen oder drüberlaufen. Ins Bett darf sie eigentlich überhaupt nicht, schummelt sich aber immer wieder rein (auch nachts). Wenn ich das sehe, schick ich sie sofort runter (was sie auch akzeptiert), aber sie probiert es eben immer und immer wieder. Wenn nachts die Box nicht zu ist, finde ich sie morgens auch schonmal neben meinem Kopfkissen.
    Naja, vielleicht bin ich insgesamt zu inkonsequent... und muss das mal dringend ändern!

    Zitat

    Kannst du ohne deinen Hund das Zimmer wechseln oder latscht er dir ständig hinterher?


    Das kommt ganz auf ihre Tagesform an. Manchmal läuft sie hinterher, manchmal bleibt sie, wo sie gerade ist. Und ab und an geh sie sogar alleine in ein anderes Zimmer.. allerdings nur ins Schlafzimmer.. da legt sie sich dann ins Bett (was sie eigentlich nicht darf) und schläft. Das ist aber auch wirklich der einzige Ort in der WOhnung, wo sie alleine zur Ruhe kommt. Da ich das aber nicht will, schmeiß ich sie wieder aus dem Bett (und aus dem Zimmer) und dann geht das Gejammer von vorne los, bis ich sie irgendwann zu mir auf den Schoß nehme.

    Du hast schon Recht, dass ich sie damit genau falsch erziehe. Aber sie macht dann abends gegen 22-23h unglaublichen Lärm mit ihrer Rumspringerei und Quengelei in der Wohnung und ich habe ziemlich spießige, ältere Nachbarn, die um diese Uhrzeit schon im Bett liegen und das nicht wirklich lustig finden. Also gebe ich dem Hund dann irgendwann nach, um Ärger mit den Nachbarn zu verhindern.

    Naja, sie hat mehrere Plätze über die Wohnung verteilt. Am liebsten liegt sie auf ihrer Decke auf dem Sofa, alternativ im Körbchen (aber da findet sie auch nicht so wirklich Ruhe, sondern buddelt und beißt in die Wände usw.). Nachts hat sie dann ihre Box. Wenn sie nun alleine bleiben soll, verteile ich ihre Box, die beiden Körbchen und ihre Decke in Küche und Flur, weil sie die anderen Räume nicht zur Verfügung haben soll. Sie kann sich dann aussuchen, wo sie sich hinlegen möchte und nimmt meistens die Box oder die Decke.
    Ich glaube, im Wohnzimmer oder Schlafzimmer würde sie sich wohler fühlen (da liegt sie wenn ich zu Hause bin ja auch immer), aber sie macht momentan noch so viel kaputt, dass ich da meiner Einrichtung zuliebe kein Risiko eingehen will.
    Aber es ist vielleicht wirklich ein guter Ansatz, sie versträrkt auf "ihre" Plätze als Ruhezonen zu trainieren. Danke für den Tipp :)

    Danke für eure Antworten erst einmal :)
    Ja eigentlich wollte ich es ursprünglich sowieso so hinbekommen, dass die Wohnung Ruhezone ist - egal, ob ich zu Hause bin oder nicht. Das klappt bei uns aber absolut nicht irgendwie. Zusätzlich haben wir noch das Problem, dass die Kleine von alleine nicht zur Ruhe kommt. Sprich, die titscht endlos durch die Gegend wie ein Flummi und fängt irgendwann an ganz fürchterlich zu knatschen und jammern und guckt mich dabei ganz vorwurfsvoll an. Wenn ich sie dann auf den Schoss nehme, schläft sie innerhalb von 20 Sekunden sofort ein. Wenn ich das aber nicht tue, läuft sie endlos in der Wohnung rum und jammert, OHNE sich irgendwann mal von alleine hin zu legen und zu schlafen. Das ist wirklich ätzend und ich weiß auch noch nicht so ganz, wie ich das abstellen soll. Jedenfalls ist das wohl auch einer der Gründe, warum sie, wenn sie alleine ist, keine Ruhe findet. Damit sie dann nicht das ganze Haus zusammen weint, wenn ich sie alleine lasse, wollte ich ihr also zumindest irgendeine Beschäftigung da lassen.
    Im Moment üben wir immer, wenn wir vom Spaziergang kommen und sie *eigentlich* müde sein sollte. Ich setz mich dann noch 10min mit ihr hin, warte, bis sie ruhiger wird, und gehe dann. Wenn sie was Tolles zum Knabbern hat, schafft sie "schon" 10min ohne Theather zu machen... nur ohne geht nach 2min schon das Heulen los. Wir üben mehrmals am Tag in ganz kleinen, verschiedenen Einheiten (manchmal geh ich nur eine halbe Minute, manchmal 10, manchmal 3, etc.). Ich hoffe, dass sich die Zeitdauer dann langsam steigern lässt und sie Mitte April die 2 Stunden schafft. Eine Betreuungsmöglichkeit habe ich für die Zeit leider nicht, die Leiterin der Welpengruppe meint aber, dass die Zeit zumutbar sei und ich halt jetzt konsequent üben muss.


    Susi74: Der Kong interessiert sie komischerweise nicht so arg, ganz egal, was ich rein fülle. Aber das scheint ja sowieso nicht so ungefährlich zu sein, sie damit alleine zu lassen...

    Kalbsknochen ist ein guter Tipp, lieben Dank :)

    Ah und das mit dem Karton ist suuuper... das machen wir ab und an statt normaler Abendfütterung und da steht sie auch total drauf. Da bin ich jetzt überhaupt nicht drauf gekommen, ihr den Karton auch beim Alleinebleiben hinzustellen. Danke für den Tipp!! :)

    Meine Kleine muss in etwa 3 Wochen an 2 Tagen pro Woche jeweils 2 Stunden alleine bleiben können. Ich denke, das ist auch nicht zu viel für einen (dann) 4 Monate alten Hund. Momentan üben wir fleißig und sie ist auch relativ ruhig dabei (sie jault kurz, wenn ich gehe, danach ist aber Ruhe). Allerdings sind wir bisher erst bei 15 Minuten und ich frage mich nun, was ich ihr hinlegen kann, damit sie Beschäftigung hat. Da sie gerne und viel kaut, dachte ich zuerst an Kauknochen, Ochsenziemer, ein Schweineohr oder ähnliches, allerdings versucht sie immer das letzte Stück relativ unzerkaut zu schlucken und wir hatten nun schon 2x den Fall, dass ich ihr das Stück (einmal Schweineohr, einmal Ochsenziemer) aus dem Hals holen musste, weil sie gewürgt, geröchelt und anscheinend kaum noch Luft bekommen hat. Ich möchte sie daher auf keinen Fall mehr mit so etwas unbeaufsichtigt lassen. Gibt es evtl. noch andere Dinge, die ihr schmecken könnten, aber weniger gefährlich sind? Leider interessiert sie sich überhaupt nicht für einen Kong, ganz egal, was ich ihr reinmache. Und Spielzeug benutzt sie auch nicht, wenn sie alleine ist. Hat vielleicht jemand eine Idee, was ich ihr sonst hinlegen könnte?

    Ach ja, ein kleines Problem haben wir: egal wie kurz ich sie alleine lasse, sie macht jedes Mal Pipi in ihr Körbchen. Ist das vielleicht ein Zeichen dafür, dass sie überfordert ist, obwohl sie sich ansonsten eigentlich ruhig verhält? Oder wie soll ich das deuten?

    Ich versteh dich gut, meine Kleine ist zwar erst 14 Wochen alt, aber *eigentlich* kann sie inzwischen auch die Nacht durchhalten bzw. muss maximal einmal raus. Seit sie verstanden hat, dass ich mit ihr raus gehe, wenn sie fiept, tut sie das aber ca. alle 20 Minuten die ganze Nacht durch... und wenn ich sie dann raus bringe, muss sie natürlich nicht, sondern will eigentlich nur aus der Box geholt werden, um ins Bett zu krabbeln.
    Da ich auch Studentin und momentan im Examen bin, hat mich das auch ziemlich fertig gemacht (bzw. tut es immer noch). Die Leiterin der Welpengruppe sagte mir, da helfe nur konsequentes Ignorieren und dann sollte es sich nach ein paar Tagen von alleine geben. Mir fällt das Ignorieren zwar schwer, aber ich tue es nun einfach... ich gehe gegen 23h nochmal raus mit ihr, danach kommt sie in die Box, Oropax in meine Ohren und dann kann sie Terror machen wie sie will, ich reagiere nicht. Mache das nun seit 3 Tagen und heute Nacht war es schon viiiieeeel besser :)
    ..vielleicht wär das ja auch ein Tipp für dich, zumindest was das nächtliche Problem angeht..

    Sodele.. die Kleine und ich haben uns nun inzwischen recht gut aneinander gewöhnt und langsam pendelt sich hier auch sowas wie ein Alltagsrythmus ein :)
    Allerdings gibt es immer noch ein paar mehr oder weniger kleine Problemchen, für die ich auch in der Hundeschule bisher keine wirklich hilfreichen Tipps bekommen habe.

    1.) Sie ist draußen - unter Ablenkung - völlig unaufmerksam. Wenn wir alleine unterwegs sind und keine anderen Menschen, Hunde, Radfahrer, Jogger, etc. in der Nähe sind, hört sie vorbildlich auf mein "hierher", entfernt sich nicht weiter als ca. 5 Meter und dreht sich auch immer wieder um und orientiert sich an mir. Aber sobald irgendeine Ablenkung da ist, interessiert sie sich 0 und gar nicht mehr für mich und mein Rufen. Ich bin dann komplett abgeschrieben und das Objekt der Begierde wird sofort bestürmt und angesprungen. Klar, dass das nicht alle Passanten und Jogger wirklich freut. Ich hab versucht, einfach in die andere Richtung wegzugehen, aber dabei folgt sie mir dann auch nicht. Also bleibt im Moment nur Schleppleine, um sie im "Notfall" schnell zu mir ziehen zu können, aber ich finde das soooo unglaublich lästig jetzt schon... hat vielleicht jemand einen Tipp, wie ich mich draußen für sie interessanter machen kann? Leckerchen interessieren sie in der Situation dann nämlich auch nicht. Macht es Sinn, ihr Trockenfutter erstmal nur noch unterwegs zu verfüttern, damit sie merkt, dass es sich lohnt, auf mich zu hören?

    2.) Sie zieht ganz furchtbar an der Leine, wenn wir in der Stadt unterwegs sind... vor allem, wenn sie zu anderen Passanten hin will. Ich bleibe dann in der Regel stehen, warte, bis sie irgendwann "aufgibt" und mich anguckt, lobe sie dafür und gehe dann weiter. Auf diese Art komme ich dann immer 2 Schritte vorwärts, bleibe 20sek stehen, gehe wieder 2 Schritte, stehe wieder 20sek, etc. Es ändert einfach nichts und ich komme mir dabei ziemlich dämlich vor :D Fuß üben klappt gaaaanz selten mal in Wald und Wiese, wenn wir absolut alleine sind und nichts sie ablenkt.

    3.) Sie kläfft zu Hause viel, was mich persönlich nicht so arg stört, allerdings wohne ich in einem Mehrfamilienhaus und habe ein bisschen Angst vor der Reaktion meiner Nachbarn auf Dauer. Sie bellt zum einen, wenn sie alleine mit irgendwas spielt, und zum anderen, wenn sie der Meinung ist, ich solle mich jetzt mit ihr beschäftigen. Ich ignoriere sie dann eine Weile, aber sie bellt so lange, dass ich einfach eingreifen MUSS irgendwann (wegen der Nachbarn). Gibt es eine Möglichkeit, sie still zu kriegen, ohne dass sie sich gleich bestätigt fühlt in ihrer Aufmerksamkeitshascherei? Die Geschichte mit der Wasserpistole beeindruckt sie leider überhaupt nicht.

    So, das wäre eigentlich das, was mir am dringendsten unter den Fingern brennt. Alles andere kriegen wir - hoffe ich - schon alleine in den Griff, aber bei den drei Punkten oben fällt mir langsam nichts mehr ein, was ich noch machen könnte und ich wäre sehr dankbar für den einen oder anderen Tipp :)

    Ja stimmt, das gehört vielleicht nicht hierher. Es trägt nur halt ein wenig zum Stress bei momentan ;)

    Mit der Kleinen lief es gestern sehr gut. Meine Schwester war Freitag hier, so dass ich die Nacht mal durchschlafen konnte. Und gestern hatten wir Hundebesuch und sie hat sich so müde getobt, dass sie die Nacht sogar komplett durchgeschlafen hat. Ich hab sie einmal kurz vor die Tür gesetzt und sie hat ihr Geschäft gemacht, ist danach aber direkt wieder eingeschlafen. Wahrscheinlich muss ich mir wirklich was einfallen lassen, damit sie abends einfach platt ist. Im Moment schläft sie ganz brav :)


    edit: Fotos werde ich nachreichen, ich kann nur irgendwie mein USB Kabel für die Kamera grad nicht finden. Kommt aber noch :)

    Sahri:
    Naja, er mag Hunde, aber er war dagegen, dass ich mir einen anschaffe. Ich habe aber gesagt, dass ich darauf keine Rücksicht mehr nehmen kann und will, weil das eben schon immer mein Herzenswunsch war und der Zeitpunkt jetzt (endlich) optimal ist. Er hat auch kein Problem mit Hunden an sich, sondern ein kleines "Trauma", weil 2 seiner Ex-Beziehungen angeblich am Hund zerbrochen sind. Wenn ich mir angucke, wie er sich jetzt aber teilweise aufführt, wundert mich das auch ganz und gar nicht mehr.. da ist sicher nicht der Hund das Problem, sondern eher seine nicht vorhandene Toleranz und Geduld. Er wird sich damit arrangieren müssen oder unsere Vorstellungen davon, wie unser Leben aussehen soll, gehen einfach zu weit auseinander und wir müssen die Konsequenzen ziehen.