Hui, so viele Antworten schon ![]()
Vielen Dank, das beruhigt mich alles jetzt doch sehr. Mit den Umweltreizen hab ich auch als allererstes angefangen, weil sie mit 8 Wochen noch so gut wie nichts kannte (sie kam mit 7 Wochen das erste Mal aus der Wurfkiste :/ ). Da ist sie aber generell sehr unkompliziert und geht auf alles sehr offen und wenig ängstlich zu (außer Straßenbahnfahren), daher habe ich jetzt nicht sooo viel Zeit darauf verwendet und halt spielerisch mit den ersten Kommandos angefangen. Sie lernt schnell und es macht ihr Spaß, ich wollte aber bewusst nicht zu viel Unwichtiges machen, da mir eben vor allem der Abruf erstmal wichtiger ist und wir "ernsthaft" eigentlich momentan nur daran arbeiten. Alles andere läuft nebenbei. Ich hab aber eben nun schon mehrfach zu hören bekommen, dass man mehr machen muss und sie mehr können muss, daher war ich jetzt ein wenig verunsichert.
Aber es beruhigt mich sehr, hier Bestätigung zu finden, dass das völlig ausreicht und wir uns ruhig Zeit nehmen können ![]()
Beiträge von Deliara
-
-
Angeregt durch ein Gespräch mit einer anderen Hundehalterin auf der Hundewiese vorhin, frage ich mich, ob es gewisse "Solls" gibt dahingehend, was ein Hund im Alter meiner Hündin schon alles können sollte. Die andere Hundehalterin erzählte mir sooo unglaublich viele Dinge, die ihr Hund (ebenfalls 17 Wochen) angeblich schon kann, dass ich mich ein wenig erschrocken habe und mich frage, ob ich vielleicht zu wenig mit meiner Hündin arbeite oder zu wenig von ihr fordere. Sie kann bisher Sitz, Platz, Bleib (wobei das nicht ewig funktioniert, sie bleibt zwar, wenn ich mal kurz um nen Baum renne oder aus dem Zimmer gehe, aber ich kann sie beispielsweise nicht im Körbchen ablegen und erwarten, dass sie lange dort liegen bleibt und nicht wieder aufsteht), Pfote, Gib 5, Aus und Nein. Im Moment arbeite ich daran, sie mit "ab" auf ihren Platz zu schicken in der Wohnung und an der Leinenführigkeit (Fuß). Darüber hinaus trainieren wir nach wie vor den sicheren Abruf (mit Schleppleine), was unter Ablenkung manchmal noch schwierig ist, und das Alleinebleiben.
Ist das für ihr Alter zu wenig? Soll ich das Pensum erhöhen und ihr in kürzerer Zeit mehr beibringen? Der Hund der anderen HH ist schon so weit, dass er sich automatisch links neben sie hinsetzt, sobald die stehen bleibt und all solche Dinge, die ich erst viel später erwarten würde. Sie sagte aber, es sei ganz wichtig, in den ersten Lebensmonaten möglichst viele "Lektionen" in den Hund "reinzupauken" (ihre Wortwahl), damit es für den Hund direkt zur Normalität wird. Da mir generell in den letzten Wochen verstärkt aufgefallen ist, wie viel manche HH von ihren Welpen forden, wollte ich das Thema einfach mal zur Diskussion stellen und mir ein paar Meinungen einholen, ob ich meinen Hund evtl. unterfodere oder ob wir halbwegs "im Plan" liegen (wobei mir natürlich schon klar ist, dass jeder Hund individuell anders lernt)
-
Wir waren gerade zum ersten Mal in der Stadt (Fußgängerzone).. puuuuh, das war echt Stress pur!! Erstmal war das Straßenbahnfahren ne Katastrophe, zum einen hatte sie Angst ohne Ende und hat ganz heftig gezittert (hat aber noch Leckerchen genommen) und zum anderen kamen dann plötzlich auch noch so viele Leute, das es proppenvoll war und ich sie auf den Schoß nehmen musste. Auf der Rückfahrt ist ihr dann jemand auf den Schwanz getreten, also das Straßenbahnfahren hasst sie jetzt ganz sicher auf ewig

Naja, und in der Stadt selber war sie ganz aufgeregt wegen der vielen Tauben, die man ja jagen könnte, und hat nur von einer zur nächsten gezogen. Zwischendurch noch ein paar Versuche Fußgänger anzuspringen. Der Stadtausflug war also alles andere als entspannt, aber wir werden weiter dran arbeiten. Ich würde sie schon ab und an gerne mitnehmen, von daher muss sie einfach lernen, mit den ganzen Eindrücken (und vor allem den Tauben
) klar zu kommen. -
Sie ist nicht unbeaufsichtigt, sie kommt halt nur gerne mit raus, wenn ich mal in der Sonne nen Kaffee trinke. Und ich dachte, gegen Gucken spricht ja nichts.. allerdings werde ich zumindest das Aufstellen an der Brüstung jetzt wohl konsequent unterbinden, denn sollte sie wirklich mal irgendwas hinterherspringen wollen, kann ich so schnell dann sicherlich kaum reagieren. Mir ist bis jetzt nur wirklich überhaupt gar nicht in den Sinn gekommen, dass Hunde auf so eine Idee kommen könnten.
-
Hunde springen von Balkonen
Ich wohne im 7. Stock und mein Welpi guckt immer ganz neugierig durch die seitliche Gitterstäbe und stellt sich auch schonmal dort auf.. aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass Hunde auch so Kamikaze veranlagt sein können, da runter zu springen. Jetzt werd ich in Zukunft auf jeden Fall 3x hingucken, was sie da draußen so treibt..Ich hoffe, deinem Hund geht es gut und er hat keine Schäden davongetragen!
-
Ich wohne mitten in der Stadt und hab mehrere große Parkanlagen mit Wiesen und kleinen Wäldchen in der Umgebung, einer davon direkt 200m hinterm Haus. Bevor ich den Hund bekommen habe, dachte ich, dass das super Voraussetzungen seien. Inzwischen denke ich: ja, es ist okay, man kann dort mit dem Hund toben, spielen, ihn auslasten. etc., aber MICH langweilt es extremst, immer die gleichen 5 Wege abzutrotten. Also fahre ich täglich 30min quer durch die Stadt in den Wald, um meine halbe Stunde bis Stunde dort zu laufen. Das ist auf Dauer nicht nur zeitintensiv, sondern geht auch ins Spritgeld (bin ja arme Studentin
)
Wenn ich dagegen bei meinem Vater zu Besuch bin, der sehr ländlich wohnt und direkt das Neandertal und jede Menge Felder vor der Tür hat, merke ich immer wieder, wie viel schöner das doch ist.. man kann einfach aus der Haustür direkt in die freie Natur stolpern und kilometerweit laufen. Ich finde das toll und möchte langfristig gerne wieder in eine ländlichere Region ziehen. - Vielleicht nicht direkt in die größte Pampa, aber an den Rand einer mittelgroßen Stadt oder so. -
Mein Welpi hat anfangs draußen auch nichts gemacht, sondern erst, sobald wir wieder drinnen waren. Draußen gabs ja auch soooo viel Tolles zu entdecken

Was bei uns geholfen hat: nicht draußen mit ihr spielen, bis sie ihr Geschäft gemacht hat und zusätzlich ein möglichst langweiliges Fleckchen Wiese o.ä. suchen. Dort bin ich dann auch gar nicht groß mit ihr rumgelaufen, sondern stehen geblieben, so dass sie wenig Ablenkung hatte und gar nicht viel machen konnte vom Bewegungsradius her. Irgendwann hat sie sich dann meistens auch mehr oder weniger schnell (manchmal stand ich auch ne halbe Stunde auf der Stelle rum) darauf besonnen, dass man ja sein Geschäft verrichten könnte, wenn sonst schon nix Spannendes passiert
Sobald sie fertig war, hab ich sie gelobt und noch ein bisschen mit ihr gespielt oder bin weiter gegangen.. so hat sie dann schnell verknüpft, dass es erst weitergeht mit was Tollem, wenn sie ihr Geschäft gemacht hat. -
Ah super, ich hab über die Suche zum Stichwort Auberg nichts gefunden.
Danke
-
Kennt jemand das Hundeauslaufgebiet am Auberg in Mülheim? Ich habe gehört, dass es dort eine große, eingezäunte Wiese gibt, und da meine Kleine gerne mal abhaut, würde ich mir das gerne mal angucken. Lohnt es sich denn, dort hinzufahren oder ist es eher weniger empfehlenwert? Bevor ich mich ins Auto setze, würd ich mich über ein paar Meinungen von Leuten freuen, die schon einmal dort gewesen sind und ein bisschen berichten können

-
Gib doch mal ein Gesuch bei http://www.tierhelden.de auf.. ich wohne auch in Essen und hab kurzfristig eine Betreuung für meine Hündin gesucht und es haben sich innerhalb eines Tages 17 Leute gemeldet. Zugegeben, es waren auch welche dabei, die von vornherein nicht in Frage kamen, aber auch mehrere Leute mit viel Hundeerfahrung, wo der Hund während der Betreuungszeit mit im Familienverbund leben darf. Ich habe nun für meinen Hund 2 Studentinnen hier in Essen gefunden, die mehrere Hunde in der Woche betreuen, schon in Tierpensionen gearbeitet haben und wirklich kompetent sind.