Beiträge von lilactime

    Auch ganz nett: In einem kleinen Gebiet (Wald mit schön Unterholz am besten) in Abwesenheit des Hundes 4-5 kleine Pocketdummies (80g) verteilen. Mal etwas eingraben, mal niedrig in einen Busch hängen, einen vielleicht auch sichtig auslegen.
    Dann den Hund dazuholen und Suchen schicken.
    Gut für: Nicht tauschen, Festigung des Such-Kommandos (oder des Suchen-Pfiffs)

    Zitat

    welche Macken haben denn eure Retriever so?



    a) Cala ist unsicher in Bezug auf andere Hunde. Auf Entfernung wird sich gerne mal aufgeplustert, geknurrt, gebellt, wild gescharrt...ist der andere Hund dann da ist er meist sowas von sch...ßegal....
    Ich würde es gerne auf unzureichende Sozialisation schieben, glaube aber dass ich da auch meinen Anteil dran habe, da ich nicht unbedingt der mutigste Mensch bin und das vermutlich auch teilweise vermittle...

    b)Sie frisst Kram vom Boden - Ist aber schon VIEL besser geworden!!! Trotzdem machen wir Futtersuchspiele, die ich aber mit einem Start und einem Schlusssignal "ritualisiere".

    c)Wenn sie keinen Bock hat, hat sie keinen Bock. Da kann ich mir ein Bein ausreißen und mit den leckersten Sachen wedeln. No chance.

    d)Was ich noch sagen wollte: Ich liebe Cala! :D

    Zum Schlingen: Cala schlingt richtig arg, wenn sie ihr Futter irgendwie in "Gefahr" durch andere Tiere sieht.
    Der Kater darf ihr beispielsweise beim Fressen nicht zu nahe kommen, dann fängt sie sofort extrem an zu schlingen. Wenn fremde Hunde in der Wohnung sind, wirds auch hastig bei ihr.

    Zitat


    Das hat auch überhaupt nichts mit "deckeln" zu tun, sondern damit, dass der Hund eine Position finden muss. Diese muss und sollte natürlich nicht mit Prügel gefunden werden, aber direkt einen Rudelführer abschaffen zu wollen...wie artfremd wirds denn jetzt?

    In dem Beitrag, auf den sich mein Text bezog, hatte ich schon den Eindruck, dass "gedeckelt" wurde.

    Ich gebe dir recht: Der Hund sollte eine feste Position innehaben, der er sich sicher sein kann und die ihm Sicherheit vermittelt.

    Trotzdem: Der Begriff "Rudelführer" ist mMn schlicht und einfach falsch.

    Ich komme übrigens auch klar, ohne meinen Hund zu klapsen - und du musst auf der Straße keine Angst haben, dass meine Hündin dich "angreift" oder "auf dich zugerannt" kommt. ;)

    EDIT: Ich revidiere den Begriff "Partnerschaftlich":

    Habe gerade nochmal die exakte Definition von "Partnerschaftlich" nachgeguckt.
    Es heißt: Jemanden als Partner mit den selben Rechten behandeln.

    Ich muss zugeben, unter dieser Definition passt es nicht mehr so recht.

    Mh...besser würde dann wohl passen: mit dem Hund ein Team bilden.

    Team, Definition:

    Zitat

    Erlebnis-Dimension: Alle Teammitglieder empfinden sich als Gemeinschaft Gleichgesinnter, die auf der gleichen Wellenlänge sind. Es steht der Aspekt der gefühlsmäßigen Verbundenheit im Vordergrund.

    Quelle: Wikipedia

    Heißt für mich: Ich befinde mich mit meinem Hund (beispielsweise beim Training) auf einer Wellenlänge, wir haben den gemeinsamen Wunsch, das Training harmonisch zu gestalten. Mein Hund vielleicht aus einer anderen Intention heraus (Futterbelohnung), aber im Großen und Ganzen wollen wir schon dasselbe...

    Heißt NICHT: Hund ist mir gleichgestellt, kann samt und sonders alleine entscheiden usw...