Ich hab für den Wurzelzwerg einen Mystique Futterdummy bei http://www.felltastisch.de gekauft und mir mein Fuchsbalg auf Futterdummies nähenlassen. Ansonsten hab ich einen mit Fasanenkleid von felltastisch. Geplant sind Wildschwein und Mader.
Stell mir gerade den gemeinen Jagdhund beim Wildschwein apportieren vor. Obwohl: Ein Jagdterrier würde das sicher packen....^^
Wir bemühen uns, unsere Hunde so artgerecht wie möglich zu behandeln, dann gehört m.E. auch dazu, die Kommunikation tiergerecht zu gestalten - und, ja, es gibt Fotos von mir mit hochgezogenen Lefzen und auch mal Knurren, bevor jetzt wieder der ein oder andere danach fragt.
Eben! Deshalb sollten wir es uns auch zweimal überlegen, bevor wir unseren Hund mit gut gemeintem Lefzen hochziehen und Knurrausfällen vollends verwirren. Unsere Hunde sind den lieben langen Tag damit beschäftigt, aus unserem Primatenverhalten schlau zu werden - sie können uns nach einer gewissen Zeit ausgezeichnet lesen und deuten. Sie sind daran gewöhnt, dass wir nunmal Menschen sind und keine Artgenossen. Warum sollte es einem Hund irgendetwas erleichtern, wenn ein Mensch sich plump an einem feinen Ausdrucksverhalten versucht, welches er weder völlig versteht noch zufriedenstellend darstellen kann?????
Das Du es mit Deiner Tochter nicht leicht hast, ist mir klar, und allein deswegen ziehe ich meinen Hut - möchte es aber dennoch wagen, den Vergleich zwischen Rollstuhl und Kinderwagen zu ziehen, was die Action angeht, die es erfordert, mit Hund und Kind(ern) ein öffentliches Verkehrsmittel zu entern - egal, ob, Tram, Bus oder U- bzw. S-Bahn.
Wird das jetzt hier ein Battle "Wer hat den krasseren Alltag"?
Hm...ich glaube nicht, dass zwischen Hund und Katze eine "Rangordnung" existiert. Katzen und Hunde unterscheiden sich alleine körpersprachlich schon so extrem, da wird sich wohl keiner der beiden in einen "Rangordnungskonsens" begeben.
Bei uns verträgt sich der Hund inzwischen sehr gut mit beiden Katzen, obwohl diese vom Verhalten her extrem unterschiedlich sind (der Kater ein Nervsack und Draufgänger, die Katze das scheue Sensibelchen). Die Heranführung an sich war mit etwas Arbeit verbunden, die Tabus, die der Hund begreifen musste ebenfalls (Katzenfutter heißt nicht umsonst so, das Kätzchen wird nicht gejagt, der Kater wird beim Nörgeln nicht gemaßregelt)....allerdings zeigt folgendes Bild das Äußerste an Annäherung, was Cala noch zulässt:
Und für mich verdient kedes Lebewesen Respekt, vor allem die, die in meiner Obhut leben und denen ich von Herzen zugetan bin. Dazu gehören nicht nur mein Mann und meine Kinder, sondern auch meine Tiere.
Zitat
Warum sollte ein Abbruchsignal nicht ausreichen? Für mich ist so etwas eine Lappalie, in der ich mit Sicherheit nicht handgreiflich werden würde. Hunde können Schlimmeres als das anstellen und dann jedes Mal handgreiflich werden? Nicht auf die Anrichte zu springen und keine Lebensmittel zu stehlen, gehören unter die Kategorie "Erziehung" und meiner Einstellung nach, stellen Handgreiflichkeiten kein adäquates Erziehungsmittel dar.
Wenn der Hund als Welpe kommt, sollte das mit den Katzen kein Problem sein.
Im Vorraus zu sageln, was der Hund brauchen wird um glücklich und ausgeglichen zu sein, ist eigentlich unmöglich. Habt ihr denn Vorlieben bezügliche der verschiedenen Zuchtlinien? Dann könnte man schonmal eingrenzen. Schön beim Labrador ist halt die Arbeit mit Dummys, Such- Nasenarbeit bietet sich zur Beschäftigung an.
Besondere Wachqualitäten habe ich persönlich noch bei keinem Labrador feststellen können. Bestimmt ist mal ein guter Aufpasser dabei, aber generell ist der Labrador dafür einfach nicht gemacht. Will man explizit einen guten Wachhund sollte man sich bei anderen Rassen umschauen.
Die Vorraussetzung ist natürlich, dass der Hund die Übungen auch wirklich kann - es geht dabei nur darum, sich selbst in eine möglichst lockere, gelassene Stimmung vor/bei der Prüfung zu bringen. Je normaler man sich verhält, desto weniger verunsichert ist der Hund.