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mich intressiert vor allem die allgemeine verträglichkeit mit artgenossen (habe da von jägern viele sachen gehört, die mich dann doch eher abgeschreckt haben), die durchschnittliche mannschärfe und der dazugehörige schutztrieb in verbindung mit einer klaren, zum hund - perfekt - passenden führung.
auch wenn der curly vom aussehen her gar nich so meins is, lande ich seit vielen jahren immer wieder bei der rasse. was natürlich an den beschreibungen des wesens und der arbeitsleistungen liegt, und beides gefällt mir sehr.
ich finde es fesselnd, dass die schafe hüten (können), richtig gute jagdbegleiter sind, auch sozusagen als herdenschutzhund arbeiten können (schafe vor wilderern schützen) und trotzdem geniale familienhunde sein können, wenn man sie richtig ausbildet und erzieht.
werden curlies wirklich schon nach einem tag nixtun unruhig bis unleidlich? macht für mich keinen sinn, habs aber bei 2 curly züchtern so ähnlich gelesen.
ich wüsste gerne, ob es bei ernsthaftem interesse ratsam wäre, keinesfalls einen schon erwachsenen curly zu nehmen, sondern auf jeden fall nen welpen.
und dann frag ich mich noch, wie das mit der eigenständigkeit und eigensinn beim curly aussieht.
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Es ist ja nun nicht besonders leicht, vielfältige Kontakte zu Curlies in D zu knüfpen und so allgemeines über die Rasse wiedergeben zu können....ich beziehe mich mal auf meine subjektiven Eindrücke von den Exemplaren, die ich kennengelernt habe:
Verträglichkeit mit Artgenossen: Fand die Curlies sehr klar in ihren Ansagen und teilweise auch etwas ungnädig mit Artgenossen, aber keineswegs überzogen aggressiv oder generell unleidlich.
"Mannschärfe", Schutztrieb: Ist meines Ermessens nach und der Aussage von Züchtern mäßig ausgeprägt und in keiner Weise vergleichbar mit etwa Schäferhunden...es sind immernoch Retriever....
Arbeitsdrang: Halte es für absoluten Unsinn, dass ein Curly mit Tag Nichtstun (oder auch nach zwei drei vier Tagen) nicht zurecht kommt, wobei es sicher auch noch darauf ankommt, aus was für Linien er stammt und ob er zum Durcharbeiten "erzogen" wurde...
Eigenständigkeit und Eigensinn: Sind durchaus vorhanden, Curlies beobachten viel und ziehen ihre eigenen Schlüsse, sie sind recht langsam in ihrer Entwicklung, recht spät fertig und man sollte sie wohl sehr sorgfältig und abwechslungsreich ausbilden.
Was mir beim Curly immer besonders zusagte, war das ruhige, abwartende, irgendwie "stolze" Wesen sowie die enge Führerbezogenheit....okay, optisch finde ich sie zugegebenermaßen auch genial... 
Der Curly Coated Retriever war jahrelang mein absoluter Traum-Zweithund.
Erst in der letzten Zeit häuften sich für mich die negativen Aussagen zur Rasse von so vielen Seiten so massiv, dass ich erstmal Abstand genommen habe vom Lockentraum....
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kathi
Bei dir ist doch mal fast ein Curly eingezogen, oder? Würdest du mir den Züchter sagen? Gern auch per PN.
Interessiert mich auch was du zu der Rasse sagst 
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kriegst PN 