So...wir sind wieder da.
Cala hat eine schwere, tiefgehende Ohrentzündung auf der rechten Seite.
Es kam ordentlich Schmodder raus beim Saubermachen, nun gibts einmal am Tag Aurizon ins Ohr und außerdem den verhassten Kragen drauf.
Ich weiß echt nicht, wie sich innerhalb von einer Nacht schon wieder so eine Schei...e entwickeln konnte...oder aber ich hab da einfach was übersehen in den letzten Tagen.
Wie ist jetzt der Plan? MRT?
Ja, ich fürchte so wird es sein.
Gestern habe ich in Hannover angerufen und um Rückruf gebeten. Der kam natürlich wieder nicht.
Montag werde ich wieder am Telefon hängen diesbezüglich.
Narkose und evtl OP sind sicher dämlich, aber du hättest endlich Gewissheit und nach einer Behandlung könnte es ihr besser gehen...
Ich schrieb es hier ja schonmal: Meine absolute Horrorvision wäre, dass beim MRT etwas gefunden wird, Cala eventuell operiert wird, sich langsam wieder erholt....und dann trotzdem nur ihre 10-15 Minuten laufen kann, weil wir das GRUNDPROBLEM nicht behoben haben.
Die Neurologin meinte halt, dass das Gangbild untypisch für einen Hund mit dem einzigen Problem "Rücken" wäre.
Sie läuft sich nicht mit der Zeit ein sondern fängt gut an und erschöpft dann. Es ist also genau andersherum.
Wolltet Ihr nicht Deinen Vater besuchen?
Wir haben einen Versuch gemacht.
Es geht nicht mit Cala.
Nach einem Tag war sie so hinüber, dass sie ihren ehemaligen "Kumpel" (Boxerrüde Sam) nichtmal mehr registriert hat, als er plötzlich direkt vor ihr stand.
Dabei haben wir nichts groß gemacht, wir waren einfach da und haben versucht, es uns allen schön zu machen.
Ich habe schon überlegt, ob ich nicht einfach einen großen Fehler gemacht habe indem ich sie in den letzten Monaten so von Reizen abgeschirmt gehalten habe.
Andererseits zeigte und zeigt sie mir ja deutlichst, dass sie einfach keine Kraft für Veränderungen hat.
Ihrem letzten Hund ging es ähnlich, sie hat deswegen Polymyositis im Kopf.
Danke erstmal für den Input!
Ich habe das mal gegoogelt. Die Symptome an sich würden gut passen.
Allerdings wird die Diagnose ua anhand einer Muskelbiopsie und einer Elektrodiagnostik gestellt. Das hat Cala beides durch - ich werde die Neurologin trotzdem nochmal darauf ansprechen!
Och du je, ich hoffe man hat mit dir kein Video gemacht als du noch vollkommen groggy von der Narkose warst
Das wärs ja noch gewesen!
Ne, ich hab mich nicht in Vollnarkose legen lassen - da habe ich eine Scheu vor. Der Kieferchirurg hat mir die Dinger so rausgeruppt.
Das finde ich auch - gönnt euch allen mal eine kleine Pause zum Luftholen.
Ich weiß einfach nicht, was richtig ist! Denn das:
Im Hinterkopf wäre bei mir immer die Befürchtung, etwas zu verpassen, wenn ich nicht endlich eine sichere Diagnose habe
....ist auch mein Problem. Was ist, wenn das Problem fortschreitet? Wenn Cala permanent starke Schmerzen hat und ich es nicht richtig deute?
Was ist, wenn ich etwas versäume?
Nur, einfach so weitergeben ohne Diagnose? Und dennoch ist diese Erschöpfung immer da.
Ich könnte das nicht, rein gefühlsmäßig.
Nein, ich kann das ja auch nicht.
Ich muss mich wohl überwinden und Cala zwecks MRT in Narkose legen lassen.
Wir haben nun langsam alles durch, was man so testen kann - weder unsere Haus-TÄ noch die Neurologin hat noch eine Idee.
Das mit der Staupe (wurde hier im Thread erwähnt) werde ich nochmal ansprechen (ebenso wie die Polymyositis) - dann weiß ich aber echt nicht mehr weiter.
Ich weiß nicht was ich schreiben soll.
Das kann ich gut nachvollziehen!
Irgendwann reichts auch einfach und man kann nichts mehr sagen.
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Sorry für meine Weltuntergangsstimmung - wir sind einfach an einem Punkt, an dem es reicht. Es ist genug langsam.
Nach der Negierung der Myopathie war ich voller Elan - inzwischen bin ich echt nur noch erschöpft. (Vielleicht gibt sich das auch wieder, wenn die dämlichen Schmerzen im Kiefer weg sind)