Beiträge von lilactime

    Hallo,

    mich würden gesammelte Berichte zum Thema Hirschlausfliege bzw allergische Reaktionen auf die Viecher interessieren

    Der Hintergrund:

    Vor zwei Wochen lag Cala im Körbchen herum und ich sah einen dunklen Fleck durch ihr Fell rasen (!) . War zunächst total irritiert ("was für eine fixe Zecke") und habe das Vieh dann mit einiger Mühe fangen können. Zweifelsfrei eine Hirschlausfliege, die erste, die ich in 13 Jahren Hundehaltung zu Gesicht bekommen habe.

    Cala kratzte sich zu diesem Zeitpunkt schon seit ein paar Tagen am Kinn, was ich auf ihren grauenhaft heftigen Fellwechsel zurückgeführt hatte.

    Da bei ihr eine Allergie gegen Flohspeichel bekannt ist und der Angriffspunkt des Juckreizes bei Befall ebenfalls immer das Kinn ist, schaute ich es mir näher an, desinfizierte die geröteten Stellen.

    Direkt am nächsten Tag saß ich dann schon mit Cala beim TA, über Nacht hatte das Kinn angefangen zu suppen und übel zu riechen.

    Eine Woche Antibiose, med. Shampoo/Ortotop und Kortison folgten, darunter war es besser und das Kinn trocknete ab.

    Ohne Kortison und Antibiose wurde es trotz aller Bemühungen wieder schlimmer.

    Vergangenen Samstag mussten wir mit Cala in den Notdienst unserer TK. Das Kinn war dick geschwollen, suppte und juckte sichtlich höllisch.

    Da in diesem Bereich die Haut eh uneben (weil vernarbt) ist, hatten sich durch die Schwellung tiefe Falten und Fistelgänge gebildet.

    Es wurde alles rasiert, gespült, ein Abstrich genommen (Ergebnis steht noch aus), wieder Antibiose sowie Apoquel um den Juckreiz zu bekämpfen.

    Zweimal am Tag reinige ich das Kinn mit einem desinfizierenden Gel.

    Dauerhaft Kragen versteht sich von selbst.

    Es ist besser geworden inzwischen, wird aber wohl eine langwierige Sache werden.

    Sowas übles habe ich infolge einer allergischen Reaktion noch nicht erlebt.

    Hat jemand von euch Erfahrungen machen müssen mit ähnlichen Reaktionen auf die Hirschlausfliege?

    Aktuelles im Garten

    Chili "Aji Cristal"

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    Tomate "Orange Russian 117"

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    Tomate "Sasha Altai"

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    Tomate "Huge Lemon Oxheart" (die wird mindestens ihre 800g haben)

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    Tomate "Ida Gold"

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    Tomate "Orange Strawberry"

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    Aber würde man die Paprika dann auch zurück schneiden? Und so überwintern? Bekommt man nächsten Jahr dann eine kräftigere Pflanze? Spart sich Anzucht?

    Grundsätzlich würde man das genauso machen wie bei Chili. Gemüsepaprika sind Capsicum Annuum wie auch zB Jalapeño, Pimientos de Padron, Cayenne (...) , die unterscheidet nur die Fruchtgröße und eben fehlende Schärfe.

    Ich habe festgestellt (und das jetzt auch öfter gelesen), dass die Überwinterung von Chili/Paprika der Art Annuum nicht besonders vorteilhaft ist. Klar, du sparst dir die Anzucht - allerdings wachsen Annuums von allen Chiliarten eh am schnellsten. Der Ertrag war nicht besser als im Vorjahr, bei der Gemüsepaprika sogar weniger.

    Ich überwintere nur noch Chilis der Art C. Pubescens, die können mit den Jahren richtige kleine Bäume werden und vor allem tragen sie mit jedem Jahr mehr.

    Mit der Art C. Chinense (zB Habanero, Carolina Reaper, Bhut Jolokia) soll es auch super funktionieren.

    Es lohnt sich, da auf die Art der Chili zu gucken, wenn die Überwinterung einen wirklichen Nutzen haben soll.

    Theoretisch funktioniert es aber bei jeder Chili/Paprika.

    Gerüchtehalber sollen Chili, die man im Haus überwintert, ab und an eine (kleine) Frucht liefern. Ich will das auch mal versuchen, aber meine Pflanzen sehen jetzt schon so gruselig aus ...

    Entsprechend müsste das mit Paprikapflanzen dann auch gehen?

    Es gibt zb die Sibirische Hauspaprika, eine kleinwüchsige Chili, die wohl ziemlich gut mit ungünstigen Lichtverhältnissen zurecht kommt und dann auch indoor fruchtet.

    Ich überwintere meine Chili im Komplettrückschnitt, ohne Laub, kühl, hell und mit wenig Wasser. Die treiben dann im Frühjahr neu.

    Mit Laub überwintern kann man auch, dann blühen und fruchten sie gegebenenfalls auch, aber ohne ausreichend Licht/Temperatur (nachhelfen mit Lampen) wird das auch nix. Außerdem wieder das Problem mit Läusen, Spinnmilben etc.

    Bei großfrüchtigen Gemüsepaprika wird es sich noch weniger lohnen.

    Das kann ich mir kaum vorstellen, dass das klappt.

    Du bräuchtest definitiv Kunstlicht (Einstrahlungsdauer und Intensität reicht in den Wintermonaten nicht), die Gurken würden dir vermutlich trotzdem vergeilen und durch fehlende Luftbewegung sehr instabil bleiben. Zudem werden Gurkenpflanzen riesig, sind unter ungünstigen Bedingungen extrem anfällig für Schädlinge und fruchten bei solch einem Stress dann auch nicht (ob parthenokarp oder nicht) .

    Ich hab mich wohl zu früh gefreut, irgendwie wachsen/ werden meine Tomaten nix.

    Immer noch grün u genauso groß :/

    Sind sie vielleicht ausgewachsen (die Früchte) und stehen einfach in den Startlöchern?

    Vor ein paar Tagen hatten wir mal wieder höhere Temperaturen und 10 weitere Sorten haben innerhalb kürzester Zeit mit dem Umfärben begonnen.

    Aktuell ist das Wetter wieder echt mau, Regen, keine Sonne, unter 20 Grad und der weitere Reifeprozess verlangsamt sich sofort wieder.

    Vielleicht geht es bei dir bei passendem Wetter dann ja auch auf einen Schlag los.

    Spät dran sind die Tomaten dieses Jahr anscheinend deutschlandweit.

    Ist jetzt vermutlich nichts wirklich altersspezifisches, aber vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit :

    Cala (fast 13) hat sich das Kinn fies aufgekratzt, ich war mit ihr letzte Woche in einer TK, weil unsere Tierärztin im Urlaub ist.

    Dort bekam sie Cortison, ein Antibiotikum und Ototop, außerdem ein medizinisches Shampoo.

    Mit dem Antibiotikum und dem Cortison sind wir seit gestern "durch", allerdings will sich das wunde Kinn nicht recht wieder schließen. Sie kann blöderweise auch mit Kragen schubbern (dann halt innen im Kragen) .

    Das Problem gab es in der Vergangenheit immer bei Flohbefall, sie ist allergisch auf Flohspeichel. Somit ist ihr Kinn auch schon ziemlich vernarbt und "unregelmäßig".

    Diesmal hatte sie einen extremen Fellwechsel und ich habe ihr eine Hirschlausfliege entfernt - darauf hatten wir das Problem zurückgeführt.

    Antibiose gab es, weil die nässenden Stellen unangenehm rochen.

    Besser geworden ist es gesamt nun schon, aber ich weiß nicht, wie ich das Schubbern verhindern soll.

    Mittwoch kann ich wieder zu unserer Haus-TÄ.

    Außerdem weiß ich nicht, ob es gut ist, ihr das Kinn einmal am Tag mit diesem Shampoo wieder komplett aufzuweichen.

    Kennt einer hier sowas?

    Die Braunfäule scheint in diesem Jahr wirklich massivst zu wüten - es tut mir total leid, wenn ich wieder mal mitbekomme, dass sie ganze Bestände in kürzester Zeit weggepilzt hat.

    Zum Glück ist sie bei uns im Griff, dafür hat sich aber ein Schadbild im Gewächshaus breit gemacht, dass ich absolut nicht einordnen kann.

    Zwar bisher ein reiner Laubbefall und auf fünf Pflanzen begrenzt, trotzdem beobachte ich das argwöhnisch. Die mir bekannten Erreger/Schädlinge passen sämtlich nicht.

    Ich ernte aktuell alle zwei Tage ein Kilo Tomaten, demnächst beginne ich mit dem Einkochen. Im Moment verbrauchen wir alles noch so, heute Abend gibt es italienischen Brotsalat mit....Tomaten.

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