Ich schließe mich der "wollt ich schon immer" - Fraktion an.
Meine komplette Familie, ausgenommen die Großtante, war/ist bemerkenswert tier-unaffin - trotz landwirtschaftlichem Background, großen Höfen etc
Als Kind habe ich viel Zeit bei meiner Großtante verbracht, die ihren dritten Welsh-Terrier hatte. Mein allerbester Kumpel.
Er war ein ganz schöner Psycho, aber trotzdem ein wahnsinnig feiner Hund.
Parallel habe ich zu Hause Hundebücher gewälzt, habe mir Hundevideokassetten zum Geburtstag gewünscht (so ein weißhaariger englischer (?) Tierarzt, der die Hundewelt erklärt hat war das) und mir ganz furchtbar einen Hund gewünscht. Erst einen Mischling, später einen Golden Retriever.
Meine Eltern wollten nicht.
Nach einigen sehr turbulenten Jahren, in denen ich immer mal die Gassigängerin gemacht habe oder Hunde von Freunden betüddelt, kam dann, ich war frisch 21 geworden, meine Cala.
Die Umstände waren nicht mal besonders passend, ich habe sie passend machen müssen für diesen Traum.
Ab da, mit diesem einzigartigen Hund, war ich dann komplett dem Leben mit Hund verfallen.
Ich bin rasend gerne draußen, gleichbleibend fasziniert von dem Prinzip, mit einem so fremden und trotzdem so verbundenen Wesen zusammen zu leben.
Für mich entsteht daraus eine Qualität, die ich gar nicht richtig in Worte fassen kann. Ich brauch das irgendwie.